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Das Stadtgespräch Ausgabe September 2021 auf Mein Rheda-Wiedenbrück

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Das Stadtgespräch Ausgabe September 2021 auf Mein Rheda-Wiedenbrück

Jahre I00 Architektur

Jahre I00 Architektur und Bauen Beispielhäuser www.splietker.de Kleestr. 9 | Rheda-Wiedenbrück 05242 93770 | info@splietker.de D Der neueste Clou in der Lange Straße Barbara Körkemeier eröffnete KunstLaden für jedermann 1 Vor dem neuen KunstLaden: (V.l.) Andrea Berheide, Dirk Frankrone, Barbara Körkemeier, Heike Schael, Barbara Davis, Matthias Jahn – der Saxophonist spielte zur Eröffnung am 21. 8., Michael Bachus, Morteza Jahangirian. (Kem) »Für jedermann gibt es in dem historischen Fachwerkhaus an der Lange Straße 91 jetzt Kunst zu kaufen.« Das hob die Malerin Barbara Körkemeier bei der Pressevorstellung hervor. Sie betreibt den Laden gemeinsam mit ihrem Kollegen Morteza Jahangirian. Es gehe ihnen aber auch um Begegnungen, ums Verweilen, um das Erleben der Kunst fern jeglicher Galerie-Attitüden und musealer Züge. »Die Leute sollen hier in Ruhe stöbern und immer wieder Neues entdecken können. Deshalb werden wir die ausgestellten Exponate immer wieder wechseln. Gedacht ist auch an Einzelausstellungen ausschließlich mit Arbeiten einer Künstlerin bzw. eines Künstlers. Es lohnt sich darum für die Leute nicht nur einmal zu kommen.« Doch bedeutet Kunst für alle auch für jeden Geldbeutel? »Ja«, meint Barbara Körkemeier. Im Durchschnitt zahle man für ein Kunstwerk 200 bis 500 Euro. KunstLaden Wiedenbrück, so der Name der neuen Adresse, gibt rund 20 Künstlerinnen und Künstlern mit ihren vielen hundert Werken die Möglichkeit, ihre Kunst zu präsentieren. Etliche ihrer Werke stehen auch in einem Lagerraum des Hauses zur Auswahl bereit. Und wer sich speziell für noch weitere Arbeiten einer Künstlerin bzw. eines Künstlers interessiert, kann sich nach entsprechender Vermittlung durch den KunstLaden direkt im Atelier des/der Ausstellenden informieren. Barbara Körkemeier als Motor des Projekts hat den Kreis der Künstlerinnen und Künstler innerhalb von zwei Wochen um sich geschart. Zugute kamen ihr dabei die seit ihrer Zeit im Bleichhäuschen bestehenden Kontakte in die örtliche und regionale Kunstszene. Sie möchte mit dem Pro- jekt kein Geld verdienen, sondern den Teilnehmenden ein Forum bieten. Die erzielten Einnahmen kommen den Beteiligten zugute. Als Fernziel, wenn der KunstLaden sich etabliert hat, könnte sie sich vorstellen, dass daraus ein Konglomerat der beteiligten Künstlerinnen und Künstler erwächst, das den KunstLaden gemeinsam leitet. Dabei denkt sie an die Gruppe 13 als Vorbild, die in Clarholz das »Haus Samson« führt. Sie gehörte hier seinerzeit zu den Gründungsmitgliedern der Gruppe. Vielleicht kommen auch Workshops dazu. Aber auf jeden Fall werden die Besucherinnen und Besucher Barbara Körkemeier über die Schultern schauen können, wenn sie die Künstlerin beim Arbeiten an der Staffelei in dem KunstLaden sehen. Die Öffnungszeiten: Mo-Fr 14.30-18, Sa 11-14 Uhr, oder nach Vereinbarung unter 015901384246. 34 Anzeige Das Stadtgespräch

A Neue Messe in der Stadthalle »Ausbildung & Arbeit« wurde gut angenommen Jungen Menschen, die kurz vor dem Schulabschluss stehen, Orientierungshilfe bei der Berufswahl zu geben, dafür stand die neue Messe »Ausbildung & Arbeit 2021« am 20. August in der Stadthalle Rheda-Wiedenbrück. 35 Firmen aus der Umgebung waren mit insgesamt 52 Informations- und Aktionsständen in und vor der Stadthalle an der Hauptstraße dabei. Vorträge im 30-Minuten-Takt rundeten die informative Messe ab. Dabei ging es um das Vorstellungsgespräch, Wegweiser zum dualen Studium, Bewerbungstipps sowie auch Vorträge zu speziellen Berufszweigen wie Polizei oder Pflegebereich. Bürgermeister Theo Mettenborg besuchte die Messe zum Auftakt und äußerte: »Ich wünsche allen Jugendlichen und Firmen gute Gespräche und viel Erfolg!« Alle weiterführenden Schulen sowie die Berufskollegs waren mit insgesamt rund 500 Schülerinnen und Schülern eingeladen, das geballte Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten, schulischen Qualifikationen oder einem dualen Studium wahrzunehmen. Vormittags kamen die Klassen im Verband in Begleitung des Lehrpersonals. Am Nachmittag bestand die Möglichkeit, dass junge Menschen zusammen mit ihren Eltern die Messe besuchen konnten um die heimischen Unternehmen aus den Branchen Gastronomie, Finanzen, Handwerk, Lebensmittel, Maschinenbau, Holzverarbeitung sowie kaufmännische Berufe kennenzulernen. Auch die Bundesagentur für Arbeit war vor Ort sowie auch Handwerksverbände, Berufskollegs und die FARE. Als besonders positiv gesehen wurden von den Ausstellern wie auch von den Besuchern die Aufkleber mit Piktogrammen, die in unterschiedlichen Farben und 1 An allen Ständen herrschte stetige Nachfrage. Aufdrucken zeigten, welche Interessen die Jugendlichen haben oder zu welchen Bereichen die Ausbildungsberufen gehören. Da gab es den roten Aufkleber für Soziales, den grünen für das Handwerk, den blauen für technische Berufe, den violetten für Büroberufe und den orangefarbeben für Berufe im Bereich Vertrieb. So konnten sich Schüler sehr direkt an die richtigen Aussteller wenden und Aussteller die Schüler gezielter ansprechen. Das nahm so manche Hemmschwelle. Zwischendurch bestand die Möglichkeit, handwerklich tätig zu werden wie etwa beim Zusammenbauen eines schwedischen Stuhls oder eines Vogelhauses, beim Mauern oder Dachpfannenbearbeitung oder beim Betätigen einer Fliesenpoliermaschine. Die Organisatoren um Wirtschaftsförderin Nikola Weber waren sehr zufrieden mit der Resonanz aber auch mit dem Ideenreichtum der beteiligten Firmen, um junge Menschen auf sich aufmerksam zu machen. Stadtgespräch 2021 · Mitarbeitersucher regional Foto: Peter H/pixabay Jobbörse für die Region Auf den nächsten Seiten finden Sie interessante Jobangebote ... Das Stadtgespräch 35

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