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Das Stadtgespräch Ausgabe September 2020

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Mein Rheda-Wiedenbrück Das Stadtgespräch 2020

1 Geschäftsführer

1 Geschäftsführer Torsten MFischer präsentiert die Aktion #heimatkick Mit einem Klick zum #heimatkick Stadtwerk unterstützt Vereine Energie aus der Region – für die Region: Das Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück unterstützt seit Jahren Projekte von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen in der Stadt, ideell und finanziell. Bei der Verteilung der Sponsorengelder haben die Kunden des Energieversorgers jetzt ein gewichtiges Wort mitzureden. Denn sie entscheiden mit der Aktion #heimatkick, wer gefördert werden soll. Das Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück spendiert dafür 5000 Euro, die im Juni 2021 ausgezahlt werden. Für ein Projekt, das direkt auf den Klimaschutz zielt, werden weitere 500 Euro als Bonus von einer Jury vergeben. Bis Anfang Dezember können Vereine und Organisationen auf der Spendenplattform www.heimatkick.de ihre Projektideen vorstellen und dafür werben. Schnell sein lohnt sich, denn die ersten fünf Projekte, die sich auf der Spendenplattform bewerben, erhalten direkt ein Startguthaben im Wert von 100 Euro oder umgerechnet 10.000 #heimatkicks. Drei Ideen wurden schon ins Rennen geschickt: So hat der Förderverein des Freibads Rheda e.V. das Projekt »Bodentrampoline« angemeldet, die Initiative »Sommer im Klostergarten« kommt von der Genossenschaft Kloster Wiedenbrück eG und Unterstützung für ein Katzenparadies erhofft sich der Pferdeschutzhof Four Seasons e.V. »Wir freuen uns, möglichst viele Vereine und gemeinnützige Organisationen mit Spenden für ihre Projektideen zu unterstützen«, sagte Geschäftsführer Torsten Fischer bei der Vorstellung der Aktion. Welche Projektidee gefördert wird, entscheiden die Stadtwerk-Kunden und Bürger aus Rheda-Wiedenbrück. Sie können einen Spendencode anfordern und erhalten dann bis zu 500 #heimatkicks, die auf die Lieblingsprojekte verteilt werden können. »Jeder auf der Seite www. heimatkick.de eingelöste Spendencode ist für die beworbenen Projekte bares Geld wert«, erläuterte Janina Risse vom Stadtwerk. Bürgermeister Theo Mettenborg, Aufsichtsrats-Vorsitzender des Stadtwerks Rheda-Wiedenbrück, ist prominenter Unterstützer des #heimatkicks: »Die Stärkung des Vereinslebens und der Klimaschutz in unserer Stadt liegt mir sehr am Herzen. Mit der Aktion #heimatkick unterstützt das Stadtwerk das großartige Miteinander in unserer Stadtgesellschaft.« U Unterstützung für Förderverein Domhof e.V. Stiftung der Kreissparkasse Wiedenbrück Seit acht Jahren sorgt sich Orhan Savci mit seinem Team um das leibliche Wohl in der »guten Stube« von Rheda. Jetzt in Corona-Zeiten können Geburtstagsfeiern, Taufen, Trauungen oder Betriebsfeiern dort nicht im gewohnten Umfeld gefeiert werden. Aus diesem Grund werden keine Einnahmen erzielt und der Förderverein Domhof erhält keine Pacht. »Die laufenden Kosten müssen aber weiter aufgebracht werden«, so Dr. Ernst-Günther Kiock, Schatzmeister des Fördervereins. Damit die seit über 30 Jahren geleistete Arbeit des Fördervereins fortgeführt werden kann und der Domhof als Bürgerbegegnungsstätte in Rheda erhalten bleibt, hat die Stiftung der Kreissparkasse Wiedenbrück hier gern mit einer Spende aus dem Corona-Hilfsfonds unterstützt. 3000 Euro sind schnell und unbürokratisch bereitgestellt worden. »So konnten wir ein weiteres Mal die heimische Region fördern«, führt Werner Twent, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Wiedenbrück, aus. Er ergänzt dazu, dass weitere gemeinnützige Vereine, Einrichtun- 1 (V.l.) Orhan Savci, Pächter des Domhof, und Dr. Ernst-Günther Kiock, Schatzmeister des Förderverein Domhof, bedanken sich auch im Namen des Rhedaer Heimatverein, der im Domhof sein Domizil hat, bei der Stiftung der Kreissparkasse Wiedenbrück für die finanzielle Unterstützung in dieser außergewöhnlichen Zeit. gen und Organisationen, die nicht von staatlichen Unterstützungen oder Sofortprogrammen profitieren und finanzielle Hilfe benötigen, Anträge an die Stiftung stellen können. www.kskwd.de/stiftung. Den Blick nach vorn gerichtet haben nun sowohl Ernst-Günther Kiock als auch Orhan Savci. 54 Anzeigen Das Stadtgespräch

1 Wie im Osten muss die A 2 jetzt auch im Westen von Rheda-Wiedenbrück Wan der Südseite eine Lärmschutzwand erhalten. Wiedenbrücker Bürger ärgern sich über Autobahnlärm Bewohner fordern Lärmschutz (Kem) »Der Lärm auf der A2 ist eigentlich immer zu laut. Besonders nachts, wenn man die Ruhe braucht, stört der Krach«, klagen die im Bereich Wieksweg / In der Helle / Twiehüserweg wohnende Bessy Sancar-Kluger und Gabi Lübbert: »Es rauscht und lärmt – mal mehr, mal weniger, je nach Tageszeit und Windrichtung. Offensichtlich nimmt der Verkehr auf der Autobahn zu«. Verkehrsprognosen gehen von einer weiteren Steigerung des Verkehrs aus: »Es wird also noch krasser im Hinblick auf Lärm«, beschreiben Bessy Sancar-Kluger und Gabi Lübbert ihre Befürchtung. Sie stehen nicht alleine mit ihrer Klage. Aus Gesprächen wissen sie, dass sich ebenfalls andere Anwohner über den von der Autobahn ausgehenden Lärm beschweren. Es wurden schon Unterschriften gesammelt. Der allgemeine Tenor: Die im Lärmschwall der Autobahn lebenden Menschen im Westen Wiedenbrücks fordern einen wirkungsvollen Lärmschutz. Von einer Bürgerinitiative ist aktuell nicht die Rede. Man hofft, dass die Verantwortlichen in der Politik und in der Verwaltung auch ohne großen Druck die erforderlichen Maßnahmen für den Lärmschutz treffen. Bisher gibt es Lärmschutzwälle und Wände auf der Rhedaer Seite der Autobahn. Bei dem gegenüber liegenden Stadtteil Wiedenbrücker beginnt die Lärmschutzwand in Höhe der Hauptstraße. Zur Ausgangssituation: In früheren Jahrzehnten war das westliche Wiedenbrücker Stadtfeld noch nicht so bebaut. Das mag der Grund gewesen sein, dass man in diesem Bereich auf die Errichtung eines Lärmschutzwalls verzichtet hat. Die Situation hat sich in der jüngeren Vergangenheit aber verändert. Zwar liegen die neu errichteten Wohneinheiten nicht unmittelbar an der A2 – wie beispielsweise an der Breslauer Straße. Gleichwohl erreicht der anwachsende Autobahnlärm die Bewohner an Wieksweg & Co. mit voller Wucht. Dies sind massive Belastungen für die Bevölkerung und deren Lebensqualität. Die westliche Weiterführung des Lärmschutzwalls auf der Wiedenbrücker Autobahnseite in Höhe des Wiekswegs ist darum zwingend erforderlich. Natürlich lässt selbst die optimalste Lärmschutzwand noch Autobahnkrach in die Wohngebiete eindringen. Aber sie entlastet die Menschen doch deutlich spürbar von dem gesundheitsgefährdenden Autobahnlärm und ist darum sehr sinnvoll. Vollständigkeitshalber sei daran erinnert, dass die FWG bereits vor einigen Jahren ein Tempolimit von 120 km/h auf der A2 für die gesamte Ortsdurchfahrt in Rheda-Wiedenbrück gefordert hat. Auch um das Unfallrisiko zu reduzieren. Dieser ebenfalls sehr wirksame und zudem kostengünstige Lärmund Umweltschutz wurde seinerzeit von den zuständigen Bundes-Stellen abgelehnt, weil die dafür erforderliche Verkehrsmenge auf der A2 in der Doppelstadt noch nicht erreicht ist. Die Vorväter der heutigen Doppelstadt legten in den neunzehnhundertdreißiger Jahren die A2 zwischen Rheda und Wiedenbrück hoch. Sie opferten für den Autobahnwall die in Nordrheda noch vorhandenen Sanddünen. Aus heutiger Sicht wären eine Tieferlegung der Autobahn und ihre Einhausung unter der Ems für den Lärmschutz sinnvoller gewesen. Aber wer konnte schon das heutige krasse Verkehrsaufkommen vorausahnen? Die Bürger rund um den Wieksweg hoffen, dass ihr selbstverständlicher Wunsch nach ruhigerem Wohnen in Erfüllung geht und der dafür erforderliche Lärmschutzwall entlang der A2 entsteht. Die FWG will sich des Themas jedenfalls annehmen. Das Stadtgespräch 55

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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