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Das Stadtgespräch Ausgabe September 2020

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Mein Rheda-Wiedenbrück Das Stadtgespräch 2020

S Seniorenzeitung des

S Seniorenzeitung des Seniorenbeirates der Stadt Rheda-Wiedenbrück Unsere Stimmen für die Kommunalwahlen in Rheda-Wiedenbrück und im Kreis Gütersloh! Der Seniorenbeirat der Stadt Rheda-Wiedenbrück ruft alle Wahlberechtigten dazu auf, die Chance zu nutzen und bei den Kommunalwahlen abzustimmen! Am 13. September wird auch in Rheda-Wiedenbrück und im Kreis Gütersloh darüber entschieden, wer in den nächsten fünf Jahren die Interessen der Menschen vertritt. Dazu stellen sich Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien sowie Parteiunabhängige zur Wahl. Allen, die sich mit Mut und Kraft auf der Grundlage unserer Verfassung für die Bürgerinnen und Bürger an ihren Lebensorten engagiert einsetzen, gebührt Anerkennung und Wertschätzung! Die Themen, die auf der kommunalen Ebene bewegen, sind so vielfältig wie die Menschen. Gute, gleichwertige Lebensverhältnisse gilt es zu erreichen und zu erhalten. Besonders in diesen Zeiten, in denen die Corona-Pandemie unser aller Leben bestimmt, ist es wichtig, solidarisch für ein Miteinander unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen, Lebenslagen und Lebensweisen zu streiten. Die aktuellen Wirkungen und die finanziellen Folgen der Corona- Pandemie müssen von allen Menschen bewältigt werden. Deshalb ist es entscheidend, dass diejenigen politischen Kräfte, die sich für ein solidarisches Miteinander in unserer Kommune und im Kreis stark machen, auch Rückhalt durch Stimmen dafür erhalten. Wesentlich ist dabei dem Seniorenbeirat, darauf hinzuweisen, dass die Kosten der Corona-Pandemie nicht auf ohnehin schwächere Bevölkerungsgruppen fallen. Deshalb fordert der Seniorenbeirat dazu auf, am 13. September wählen zu gehen – für die Menschen und für unsere Demokratie. Auf der Parkbank ...mitgehört und aufgeschrieben SIE: Kennst du die Gärten des Grauens? ER: Noch nie gehört. Stammt der Begriff aus irgendeiner TV-Krimiserie mit zig Toten, mit Crime und Sex? SIE: Nein, damit hat das nichts zu tun. Man bezeichnet damit eine Art moderner Gartengestaltung. Statt Blumenbeete, Pflanzen und Stauden findet man hier eine öde Steinwüste, eine schwarze Fläche, und wenn es einer besonderen Auflockerung bedarf, dann steht unter Umständen irgendwo mittendrin oder seitlich am Rand eine einsame Blume oder Pflanze, sozusagen als Alibi für Fantasielosigkeit, ähnlich einer Gerölllawine in den Alpen. Impressum Seniorenzeitung Verantwortlich für den Inhalt ist der Seniorenbeirat der Stadt Rheda-Wiedenbrück. Foto: eyetronic – Fotolia.com ER: Welche Gründe mag der Gartenbesitzer für diese Einöde haben? Oder hat ein angeblich moderner Gartenarchitekt diese Gestaltung als non-plus-ultra empfohlen? SIE: Das mag so sein. Gut vorstellbar ist aber auch die Möglichkeit, dass ein Gartenbesitzer auf einer Bundes- oder Landesgartenschau eine solche Anregung erhalten oder dass er davon in einem Journal gelesen hat. ER: Einen Vorteil verspricht eine solche Gartengestaltung: Man muss dort keinen Rasen mehr mähen, und auch kein Unkraut mehr entsorgen. Alles ist ordentlich und sauber. SIE: Weit gefehlt! Glaube nicht, dass Wildkräuter sich davon abbringen lassen, durch Ritzen und Fugen zu wachsen, und selbst wenn man vor der Anlage dieser Steinwüste den offenen nackten Boden gründlichst neutralisiert hat, so sind immer noch genügend Keime und Sporen der Wildkräuter vorhanden, die darüber hinaus auch noch durch den Wind hergeweht sein können. ER: Ich habe vor kurzem gelesen, dass man diese Art der Gartengestaltung verbieten will, weil sie Bienen und Hummeln keine Nahrungsbasis bietet, ganz abgesehen von nützlichen Insekten jeder Art. Unsere Natur verkümmert mehr und mehr, Flächen werden versiegelt oder mit Monokulturen belegt. Blühstreifen an Ackerrändern sollen diesen unnatürlichen Zustand mildern. SIE: Umso mehr ist jeder Einzelne, der einen Garten hat, in der Pflicht, ein wenig ein Stück Natur wiederherzustellen, indem er einen Gegenpol zu den Gärten des Grauens schafft. Erna und Berta »Ich kann dieses ständige Wüten auf Tönnies nicht mehr hören, (auch, wenn ich das, was da hergestellt wird nicht gut finde). Und die jungen Journalistinnen in allen Medien, die sooo verwundert sind über diese Zustände. Eine Gütersloherin hat’s in einem Interview schön auf den Punkt gebracht: »Jeder hier hat gewusst, dass die Werksvertragsarbeiter viel zu oft in schlechten Wohnverhältnissen untergebracht sind, viel zu Ständige Mitarbeit: Karl-Josef Büscher, Vroni Korsmeier, Carola Linnemann, Hans Rüsenberg, Hans Dieter Wonnemann, Koordination: Arnold Bergmann Leserzuschriften erwünscht! Schreiben Sie uns, wir antworten bestimmt: Rathausplatz 13, 33378 Rheda- Wiedenbrück, E-Mail: seniorenbeirat@rh-wd.de 44 Das Stadtgespräch

viele auf viel zu wenig Raum für viel zu viel Geld«. Und auf die Frage, ob das denn alles die osteuropäischen Subunternehmen, die die Leute hierhin holen, zu verantworten hätten: »Nein, das sind ganz normale Mitmenschen, die ein altes, desolates Haus noch eben vermieten, bevor es abgerissen wird«. »Ich finde ja verwunderlich, dass die Arbeiter nicht nur in diesem und anderen Schlachtbetrieben arbeiten, sondern wohl in allen möglichen Branchen. In Verl-Sürenheide, vor dem mit Bauzäunen abgesperrten Wohnkomplex – du hast die Bilder sicher auch noch im Kopf – wurde der Verler Bürgermeister gefragt: »Hier sind 500 Werksvertragsarbeiter untergebracht, aber nur 350 davon sind bei Tönnies beschäftigt. Wo arbeiten denn die restlichen 150?« und der sprach wolkig von »anderen Betrieben«. »Ja, jetzt kommt alle paar Tage eine andere Branche ans Licht, die dieses System genau so oder schlimmer nutzt. Z.B. ein namentlich genannter Obstbauer bei Ahrweiler, der einerseits hohe Vermarktungsbeihilfen von der EU bekommt und andererseits von den Werksvertragsarbeitern, die höchst primitiv untergebracht sind, profitiert.« »Genau, die Erntehelfer aus Osteuropa. Stell dir vor, da wurde eine Zahl von 10 Millionen, die jährlich europaweit für uns arbeiten, genannt. Und auch die Bauindustrie verdient im gleichen Stil heftig mit.« »Ich meine mich sogar zu erinnern, dass vor einiger Zeit mal über eine neue europäische Regelung zum Arbeitsrecht berichtet wurde mit dem Hinweis, dass man in diesem Zusammenhang über ein Verbot des Modells Werksvertragsarbeit nachgedacht hat, es aber bewusst bestehen ließ.« »Bei diesen Zahlen ist das auch kein Wunder. Es bedeutet aber, dass unsere überraschten, ahnungslosen Politiker gar nicht so ahnungslos waren, wie sie uns suggerierten!« Einsamkeit begünstigt Sterblichkeit und Demenz In Großbritannien gibt es seit einigen Wochen einen Regierungsposten gegen Einsamkeit. Nach Regierungsangaben fühlen sich dort mehr als neun Millionen Menschen isoliert. Etwa 200.000 Senioren hätten höchstens einmal im Monat ein Gespräch mit einem Freund oder mit Verwandten. Einsamkeit wir auch in Deutschland mit einer deutlich höheren Sterblichkeit von Menschen vor allem über 60 Jahren in Verbindung gebracht. Seit Langem ist zudem bekannt, dass einsame Menschen viel häufiger an Demenz erkranken. So werden auch hierzulande Stimmen von verschiedenen Organisationen, darunter auch dem SoVD, sowie Parteien laut, die eine politische Zuständigkeit für das Thema und die gesamtgesellschaftlichen und gesundheitlichen Folgen zunehmender Einsamkeit fordern. Ziel soll es dabei vor allem sein, neue Konzepte und Programme gegen die Vereinsamung und Isolation von Menschen zu erarbeiten. Diakonie-Präsident Ulrich Lilie fordert mehr politisches und gesellschaftliches Engagement gegen Einsamkeit. »Wir brauchen ein Bündnis aus Politik und gesellschaftlichen Gruppen wie Kirchen, Wohlfahrtsverbänden Sportvereinen und kulturellen Einrichtungen«, so Lilie in entsprechenden Interviews. Er sagte, Politik müsse mehr tun, um Einsamkeit vorzubeugen. Denn auch Armut und Einsamkeit hingen klar zusammen. Das Stadtgespräch Kornstraße 25 · 33378 Rheda-Wiedenbrück · Tel. 4049-794 · www.dachdecker-blomberg.com KOSTENÜBERNAHME DURCH PFLEGEKASSE MÖGLICH Jeder Home Instead Betrieb ist unabhängig und selbstständig. © 2020 Home Instead GmbH & Co. KG Traditionelles Dachhandwerk mit modernem Know-how in der Technik zu verbinden ist typisch Daniel Blomberg. So sorgen wir in Rheda-Wiedenbrück und Umgebung seit vielen Jahren für schöne und sichere Dächer und für zufriedene Kunden. Jetzt anrufen und beraten lassen! Das sind unsere Leistungen: Eindeckung, Sanierung von Steil- & Flachdächern Schieferarbeiten aller Art Energieberatung am Dach Wärmedämmung Fassadendämmung Bauklempnerei Ihr Fachbetrieb für Fenster und Haustüren Fenster & Haustüren für Neu- / Altbauten NEU: ift-zertifizierte Montage Sicherheit Nach- und Umrüstung Rollläden | Wartung | Reparatur Insektenschutz aus eigener Herstellung ZERTIFIZIERT Wir sind Mitglied im Netzwerk »Zuhause sicher«. Am Woestekamp 6 · Rheda-Wiedenbrück · 0 52 42 / 4 66 12 · www.fechtelkord-fenstertechnik.de DAS ALBUM SAGT IHR MEHR ALS JEDES „WEISST DU NOCH“. „Mit diesem Bilderalbum bringen wir Ordnung in Elsas Lebensgeschichte. Und füllen die Lücken – jeden Tag aufs Neue.“ Ruth V., Persönliche Betreuungskraft bei Home Instead. SCHÖN, SIE KENNEN ZU LERNEN und persönlich zu erfahren, wie wir auch Sie als Angehörige individuell entlasten können. Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an: Betreuungsdienste Pomberg e.K. guetersloh@homeinstead.de Telefon 05241 904771-0 Wir sind in Gütersloh, südliche Kreis Gütersloh und Oelde für Sie da! SENIORENBETREUUNG. EINFACH PERSÖNLICHER: BETREUUNG ZUHAUSE | BEGLEITUNG AUSSER HAUS | UNTERSTÜTZUNG BEI DER GRUNDPFLEGE | DEMENZBETREUUNG 45

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