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Das Stadtgespräch Ausgabe September 2020

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Mein Rheda-Wiedenbrück Das Stadtgespräch 2020

1 (V. r.) Judith

1 (V. r.) Judith Rottkemper (Geschäftsführende Gesellschafterin) Eund Christian Grochtmann (Geschäftsführer) EUDUR-Bau feiert 50-jähriges Bestehen Traditionsunternehmen mit Weitblick (bew) In Westfalen pflegen ja oftmals gerade die erfolgreichen Unternehmen ein gewisses Understatement. Lieber lässt man seine Produkte, Taten, Zahlen und Referenzen für sich sprechen. Bei EUDUR-Bau mit Stammsitz in Herzebrock-Clarholz ist das nicht viel anders. Doch zum 50-jährigen Jubiläum des Spezialisten für Industrie- und Gewerbebau sowie Sonderfassaden bzw. Anbieters von Lärmschutzlösungen inkl. Gründungsarbeiten darf man gerne mal eine Ausnahme machen. Ein Interview mit den Geschäftsführern Judith Rottkemper und Christian Grochtmann: Das Stadtgespräch: Beständigkeit prägt ja nicht nur Ihr Endprodukt, den Beton, sondern lässt sich in gewisser Weise auch auf die Firmenhistorie und die Ursprungsfirma Eustermann übertragen. Können Sie uns einen kurzen Einblick in die vergangenen 50 Jahre geben? Christian Grochtmann: Gegründet wurde die Firma EUDUR-Bau am 18. September 1970 von der Familie Eustermann, damals noch als »Boland-Bau«. Da es Schwierigkeiten mit den Namensrechten gab, wurde die Firma 1972 schließlich in »EUDUR-Bau« umbenannt. EU steht dabei für die erste Silbe der Fa. Eustermann, DUR für den lateinischen Wortstamm dur, was übersetzt hart oder auch beständig bedeutet. Es ist die Kerneigenschaft, die auch unseren Beton auszeichnet. Judith Rottkemper: 1988 wurde die Firma dann von Georg Peterburs aufgekauft und entwickelte sich kontinuierlich weiter. 2012 kam mit der Übernahme der Firma Frischhut Beton-Bausysteme ein weiterer Standort in Schorndorf bei Stuttgart hinzu. Ein weiterer Meilenstein war dann im Jahr 2015 die Gründung unserer Abteilung »Tiefbau und Spezialgründung«. Ganz aktuell in diesem Jahr haben wir eine neue große Produktionshalle fertiggestellt. Sie trägt den Namen Georg-Halle und erinnert damit an den verstorbenen Gründer der Firma Peterburs, Georg Peterburs. Ab Herbst sind wir dann auch in der Lage dort Spannbeton-Fertigteile herzustellen. Das Stadtgespräch: Wie lässt sich der Erfolg von EUDUR-Bau am besten in Worte fassen? Christian Grochtmann: Die ganzheitliche Betrachtung eines Bauvorhabens ist uns besonders wichtig. Wir sind Ingenieure, die nicht nur Betonteile nach Wunsch herstellen, sondern die Bauherren auch individuell beraten können. Welche Elemente sind beispielsweise bei einem Bauvorhaben konstruktiv besser geeignet? Was kann eventuell günstiger hergestellt werden? Im Lärmschutz kommt es dann häufiger vor, dass wir die vom Bauherrn vorgeschlagene Gründungsart komplett ändern, um für den Kunden Zeit- und Kostenvorteile zu erzielen. Das ist möglich, weil bei uns die gesamte Leistung aus einer Hand kommt. Judith Rottkemper: Außerdem arbeiten wir natürlich kontinuierlich an der Qualität unserer Produkte und haben sie in den vergangenen Jahren immer weiter verbessert. Wir sind auch in der Lage, sowohl im Industriebau als auch im Lärmschutzbau, das komplette Bauvorhaben anzubieten – von der ersten Idee über die Planung bis zur Herstellung und Montage. Das Stadtgespräch: Welche kurzfristigen Ziele verfolgt das Unternehmen derzeit? Was steht bei Ihnen langfristig auf der Agenda? Christian Grochtmann: Kurzfristig werden wir die Produktion der vorgespannten Betonfertigteile anlaufen lassen. Diese Elemente, wie beispielsweise Dachbinder mit einer Länge von bis zu 38 m, Brückenträger und PI- Decken, werden in unserem Werk in Schorndorf schon seit Jahren hergestellt. Für uns hier in Herzebrock ist diese Produktionsweise erst einmal Neuland. Das Leistungsspektrum von EUDUR-Bau wird sich durch diese Erweiterung aber stark vergrößern. Langfristig gesehen ist es geplant, unseren Mitarbeiterstamm zu erweitern und gezielt fortzubilden. Hochqualifiziertes Personal ist für uns, als produzierendes Unternehmen, unser wichtigstes Gut. Beide Standorte in Herzebrock und Schorndorf sollen konsequent erweitert werden. Glücklicherweise steht uns dafür, gerade in Herzebrock, auch noch mehr als genug Fläche zur Verfügung. Das Stadtgespräch: Was wünscht man sich als Geschäftsführer/in zum 50-jährigen Bestehen der eigenen Firma? Christian Grochtmann: Ich wünsche mir, dass sich die Erfolgsgeschichte der EUDUR-Bau auch noch weitere 50 und mehr Jahre fortsetzt. Mit diesen Wünschen ist vor allem der Dank an unsere Mitarbeiter verbunden, die sich hier Tag für Tag für den Erfolg der Firma einsetzen. Das ist absolut nicht mehr selbstverständlich in dieser Zeit. Judith Rottkemper: Die Fluktuation der Mitarbeiter ist bei uns sehr gering, was uns gewissermaßen zeigt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben. EUDUR-Bau ist und bleibt ein Familienunternehmen und wir halten die damit verbundenen Werte auch in Zukunft hoch. Das Stadtgespräch: Frau Rottkemper, Herr Grochtmann herzlichen Dank für das Gespräch. Das Interview führte Alexandra Bewermeier. Foto: buse-niemann-fotografie 32 Anzeige Das Stadtgespräch

Impressionen unserer Industriebau-, Fassaden-, Lärmschutz- und Tiefbau-Projekte sowie von unserem Werksgelände 50 Jahre Baustelle – eine schöne Erfolgsgeschichte HERZLICHEN DANK AN ALLE MITWIRKENDEN Wir bedanken uns bei allen unseren Kunden für ihre vielseitigen, uns anvertrauten Projekte, bei unseren Partnern für ihre verlässliche Unterstützung und bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr großes, tagtägliches Engagement. www.eudur.de EUDUR-Bau GmbH & Co. KG | Alte Ziegelei 1 | 33442 Herzebrock-Clarholz Telefon 0 52 45 / 84 19 - 0 | www.eudur.de | info@eudur.de Das Stadtgespräch Anzeige 33

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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