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Das Stadtgespräch Ausgabe September 2020

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Mein Rheda-Wiedenbrück Das Stadtgespräch 2020

M Freie

M Freie Wählergemeinschaft geht neue Wege 1 Mit Sicherheit immer in Bewegung: (v. r.) Dirk Kamin, Bianca Weber, Günter Arlt, Mario Lan Mit den Bürgern für die Bürger (Kem) Die Wähler sollen sich nicht wie bisher an den Wünschen der Parteien orientieren: »Wir wollen uns für die Erfüllung der Erwartungen der Bürger an die Stadtverwaltung und Politik einsetzen. Zum Vorteil für uns alle. für uns alle. Die Freie Wählergemeinschaft in Rheda-Wiedenbrück steht für eine ehrliche, und wirklich unabhängige Politik – ohne Fraktionszwang und nicht – wie die Parteien – an Beschlüsse und Programme gebunden«, das unterstrich Dirk Kamin auf der Nominierungsversammlung der FWG. Zur Politik: »Die Menschen in Rheda-Wiedenbrück erwarten, dass die Entscheidungen im Rat ihre Interessen erfüllen!« Genau dafür wolle sich die Freie Wählergemeinschaft einsetzen, so der FWG-Vorsitzende und Spitzenkandidat weiter. Kolpingstraße Er habe auch noch keinen getroffen, der sich für einen weiteren Verbraucher- und Drogeriemarkt an der Kolpingstraße ausspreche. Die Menschen sehen in diesem Segment den Bedarf in Rheda-Wiedenbrück gedeckt. Sie fordern stattdessen die Errichtung von bezahlbarem Wohnraum. Der fehle am dringendsten, so Kamin. Wenn die Stadt aber Kundenfrequenz in die beiden Innenstädte bringen wolle, müsse sie die Voraussetzungen für die Niederlassung der Label schaffen, für die viele, insbesondere jüngere Kunden, in die größeren Nachbarstädte fahren oder ins Online-Geschäft abwandern, wie H&M, ZARA, BUTLERS, MANGO etc. Schulen & Kitas Klare Kante zeigte er ebenfalls zum Ausstattungsstandard der Schulen. Die Gesamtschule habe exzellente Gebäude und Räume sowie eine Top-Ausstattung erhalten. Dieses Niveau müsse für alle Schulen gelten. Aus vielen Gesprächen mit den Eltern wüsste er aber, dass das nicht der Fall sei. Keine Elternbeiträge für die Kindergärten – so wie in mehreren Bundesländern schon ganz und teilweise das Land die Kosten für die Kindergärten übernimmt, so sollte das doch endlich auch in NRW mit seiner Wirtschaftskraft möglich sein. Finanzen Er erinnerte ebenfalls daran, dass es die FWG war, die sich schon als UWG immer stark für die Bildung von Rücklagen für schwierige Zeiten eingesetzt hatte. Dann könnte die Stadt heute, in der Corona-Krise, darauf zurückgreifen. Im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen hatte Rheda-Wiedenbrück kein Einnahmeproblem, sondern immer ein Ausgabeproblem. Kamin sprach zudem die Erwartung von Vereinen nach einer Förderung des Vereinslebens durch die Stadt nach klaren Regeln an. Sportbegeisterte Menschen würden sich zudem freuen, wenn ihnen in den Wintermonaten Dezember und Januar stets eine Eisfläche für den Wintersport auf dem Rathausplatz zur Verfügung stände. Dieses zeige die Resonanz auf die temporären Angebote am Skater-Park und in der Emswiese beim Hallenbad. „ ZUVERLÄSSIG UND ENGAGIERT! Wir unterstützen Sie bei ihren Bauvorhaben. Trockenbau mit 25 Jahren Erfahrung! 25 TROCKENBAU I TÜRELEMENTE JAHRE “ DACHGESCHOSSAUSBAUTEN KELLERDECKENDÄMMUNG I AKUSTIKDECKEN INNENTÜREN • HOLZ UND GLAS GLASTRENNWÄNDE I GANZGLASSCHIEBETÜREN www.ebeling-innenausbau.de AUSSTELLUNG: Termine nach Vereinbarung kleestraße 11 • st. vit / rheda-wiedenbrück • tel 05242 / 377 171 • fax 37 81 31 • mobil 0172 / 946 30 76 • info@ebeling-innenausbau.de 26 Das Stadtgespräch

Qualifizierte Arbeitsplätze Zu der Ansiedlung von Amazon verwies er auf die vielfach gehörte Sorge aus der Bürgerschaft, dass damit in großer Zahl weniger qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden. Die gebe es mittlerweile genug in Rheda-Wiedenbrück. Endlich muss die Ansiedlung von Unternehmen mit qualifizierten Arbeitsplätzen erfolgen, so die Erwartungen der Bürger. Sie fordern ebenfalls die Erhöhung der Anforderungen an die Werkvertragsunterkünfte. Diese seien, wenn es sich um Beherbergungsbetriebe handle nicht in Wohngebieten zu eröffnen. Beherbergungsbetriebe gelten eben nicht als Wohnhäuser, sondern als Gewerbe«, so Kamin. Mit Blick auf die lange Bauzeit z. B. der Straßen im so genannten »Flussviertel« an der Wegböhne griff er die Beschwerden der Anwohner auf. Es sei verständlich, dass ihnen irgendwann der Geduldsfaden reißt, wenn sie erleben, dass der Bauunternehmer zwischendurch seine Arbeiter abzieht und auf anderen Baustellen arbeiten lässt, bevor die Straßenerneuerung abgeschlossen war. Die Bürger fordern bei Bau-Entscheidungen diese nur noch mit Realisierungszeiten zu fassen. Diese Vorgaben müssen in den Verträgen mit den Unternehmen konsequent vereinbart werden. Transparenz Grundsätzlich erwarten die Bürger mehr Transparenz. Dazu gehöre die Übertragung von Sitzungen im Internet. Schluss müsse ebenfalls mit der Politik hinter verschlossenen Türen sein, egal ob im Arbeitskreis »Wohnen« und »Haushaltskonsolidierung«, oder im Aufsichtsrat der Flora Westfalica. Die Bürger müssen nachvollziehen können, wer was zu einem Thema sagt. Zudem müssen sie mehr eingebunden werden, sei es bei der Kolpingstraße, den Planungen im Gelände der Flor, und jedem wichtigen Thema, das für die Weiterentwicklung Rheda-Wiedenbrücks bedeutend ist. Der ISEK-Prozess mache deutlich wie das gehe und wie groß der Bedarf in der Bevölkerung ist. Bürgernahe Verwaltung Kamin formulierte ebenfalls die Erwartungen der Bürger an eine bürgernahe Verwaltung: weniger Bürokratie, keine Amtssprache, klare und zügige Antworten, nachvollziehbare Entscheidungen, mehr arbeitnehmerfreundliche Öffnungszeiten. Die obere und mittlere Führungsriege muss in dieser Stadt wohnen, damit sie das Leben hier kennt und sich mit Rheda-Wiedenbrück identifizieren kann. Bauanträge Mehr Bürgernähe durch schnelle Entscheidungen erwartet die FWG 1 (V.l.n.r.) Dirk Kamin, Bianca Weber, Günter Arlt z. B. auch bei Bauanträgen. Als Negativbeispiele nennt Kamin den Gänsemarkt und das geplante Ärztehaus auf dem Pott-Hartwig-Gelände. Als ihren wesentlichen Verdienst sieht die FWG die Verhinderung des Recyclinghofs und der Müllumladestation auf dem früheren Liefu-Gelände, so Kamin. Das dort nun vorgesehene Cobus-Concept-Bürohaus habe die Chance die gewünschte Visitenkarte für die Stadt zu werden. Plakatierung Die FWG sieht das umfängliche Plakatieren in der heutigen Zeit der Medienvielfalt als längst überflüssige, zeitaufwendige und teure Methode, Wähler gewinnen zu wollen. Immer mehr Bürger empfinden diese Wahlkampfart als störend. Außerdem würden sie sicherlich auch von den über 187 Millionen Steuergeldern mitfinanziert, die die an Bundesund Landtagswahlen teilnehmenden Parteien mit steigender Tendenz jährlich erhalten. Auf die Erhöhung dieser Mittel haben die empfangenen Parteien ebenfalls in diesem Jahr nicht verzichtet. Kein Fraktionszwang Wer all das will, so das Spitzentrio Dirk Kamin, Günter Arlt und Bianca Weber, der sollte die FWG wählen. Sie ist frei und unabhängig und vor allem bürgernah, ohne Fraktionszwang – und nicht wie die Parteien, an Beschlüsse und Programme der Landes-u. Bundespartei gebunden. Wie gut das funktioniere zeige Langenberg, so die Wahlleiterin Susanne Mittag bei der Kandidatenaufstellung. Die Bürgermeisterin aus Langenberg vertritt die FWG mit Erfolg in der Nachbargemeinde. Die Kandidatenliste zeigt ein ausgewogenes Spiegelbild der Gesamtbevölkerung und darauf ist man stolz. Pohlmann & Partner Immobilien Gütersloher Str. 78 33378 Rheda-Wiedenbrück Tel.: 05242-9318680 www.pohlmann-partner.de ner info@pohlmann-partner.de Verkauf Ihrer Immobilie inklusive kostenfreier Werteinschätzung Hausverwaltung nach Miet- und WEG- Recht Das Stadtgespräch 27

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