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Das Stadtgespräch Ausgabe September 2020

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Mein Rheda-Wiedenbrück Das Stadtgespräch 2020

1 Die Mannschaft der

1 Die Mannschaft der Bündnisgrünen – im Vordergrund der Fraktionsvorsitzende Volker Brüggenjürgen und die Bürgermeisterkandidatin Sonja von Zons. B Bündnisgrüne Verkrustungen aufbrechen nisgrünen schreiben mit ihrem Wahlprogramm ihre gute Ratsarbeit fort, so der Fraktionsvorsitzende. Klimaschutz Sonja von Zons: »Uns allen muss klar sein, dass wir am Anfang der entscheidenden Dekade für den Klimaschutz stehen. Wenn wir jetzt nicht handeln, riskieren wir den permanenten Ausnahmezustand für unsere Kinder.« (Kem) Das wollen die Bündnisgrünen, so ihre Bürgermeisterkandidatin Sonja von Zons. Wenn die Bündnisgrünen zweitstärkste Kraft bei den Kommunalwahlen am 13. September werden, ist es vorbei mit der Unterstützung einzelner Lobbygruppen, ebenfalls mit der engen Verzahnung von CDU, Bürgermeister und Verwaltung, führt Volker Brüggenjürgen bei der Vorstellung des Wahlprogramms der Bündnisgrünen weiter aus. Die Mitglieder beurteilen die Voraussetzungen für den Kurswechsel zuversichtlich: Die Bündnisgrünen liegen deutschlandweit im Trend. Ebenfalls hier vor Ort sorgen viele Menschen für einen nachhaltigen Schub, die sich in die Arbeit der Bündnisgrünen einbringen. Die Bünd- Energieautark Ein Kernziel ist es Rheda-Wiedenbrück in 10–15 Jahren energieautark zu machen, erklärt Ratsherr Hermann Heller-Jordan, Vorsitzender der Grünen vor Ort. Die Gründung des Stadtwerks war der erste Schritt in die richtige Richtung. Nun gehe es um die Erzeugung von eigenem grünen Strom und Erdwärme. Versiegelung Die Bündnisgrünen fördern die Renaturierung von Brach- und Rasenflächen für Insekten und Vögel, fordern den Einhalt der zunehmenden Landschafts-Versiegelung. 20 % Solange der Vorrat reicht! AUF ALLE GARTEN- GERÄTE TEIL- RÄUMUNGS VERKAUF bis 26.9. RASENMÄHER I VERTIKUTIERER LAUBSAUGER I HÄCKSLER GRAS- UND STRAUCHSCHEREN UND VIELES MEHR... Mo – Fr: 8.00 – 17.00 Uhr und Sa. 8.00 – 12.00 Uhr GmbH Rietberger Str. 9 Rheda-Wiedenbrück Telefon: 05242 579 19-0 kontakt@niehof.de www.niehof.de 10 Das Stadtgespräch

Wohnungsbau und Gewerbeflächen Sie setzen nicht auf Unternehmen, die maßlos viele Flächen verbrauchen, eine hohe Umweltbelastung mit sich bringen oder nur wenige, schlecht bezahlte Arbeitsplätze anbieten. Auch beim Wohnungsbau setzen sie sich für flächenschonende Entwicklung ein. »Man muss sich auch mal trauen, in der Innenstadt höher zu bauen«, so Ratsherr Peter Rentrup. Zudem brauche Rheda-Wiedenbrück nicht mehr Discounter, sondern Wohnungen für Otto Normalverbraucher. Nachdem vor sechs Jahren der Antrag der Bündnisgrünen für mindestens 25 Prozent Wohnungsbau »abgeschmettert« worden sei, soll dieses Ziel nach der Wahl umgesetzt werden. Zudem setzen sie sich für eine kommunale Wohnungsbauinitiative ein, um die Wohnungsnot zu bekämpfen. Verkehr Die Bündnisgrünen sprechen sich für eine Abkehr von der Förderung des motorisierten Individualverkehrs aus: Dazu gehört abermals ein Verzicht auf den seit 30 Jahren geplanten Südring Der Radverkehr solle sich in den nächsten vier Jahren mindestens verdoppeln. Die Schaffung eines zusammenhängenden Radwegenetzes begünstige diese Perspektive. Eine Herzenssache sei der Bau eines Radschnellweges entlang der Hauptstraße. Gegen diese bereits zum dritten Mal bei einer Kommunalwahl zum Thema gemachte Forderung der Bündnisgrünen sprechen die anderen Fraktionen zwar nicht, »aber keiner gibt Gas«, so Ratsherr Andreas Hahn. Zudem setzen sie sich für Stadtbusse im Taktverkehr ein. Soziales Beim Thema Werkvertragsarbeiter seien die Bündnisgrünen seit Jahrzehnten am Ball, so Brüggenjürgen. Andreas Hahn kritisiert, dass die Gesellschaft die sozialen Folgekosten dieses legalen Systems, die Sorge um menschenwürdige Wohn- und Lebensbedingungen, Beratung und Aufklärung, Sprachunterricht und medizinische Versorgung tragen müsse. Das könne nicht alleine der Stadt und den Bürgern zugeschoben werden. Mit Blick auf die fast 6000 aus Osteuropa hier lebenden Menschen und deren Kinder brauche es mehr Beratungs- und Integrationsmaßnahmen. Schulen müssten eine stärke Unterstützung für die Förderung dieser Kinder erhalten. Kein Rotstift sollte bei dem guten Bildungs-Angebot in Kitas und Schulen angesetzt werden. 1 Karl-Heinz Simon, Bürgermeister Theo Mettenborg, Dr. Wennemar Schweer, Pfarrer Marco Beuermann, Maria Schmidt, Dorothee Kohlen und Hans Fenkl freuen sich über weitere zwei Jahre »Fairtrade-Stadt TRheda-Wiedenbrück«. Titel für 2 weitere Jahre Fairtrade-Stadt Rheda-Wiedenbrück Seit dem 14. September 2010 ist Rheda-Wiedenbrück Fairtrade-Stadt. In Kürze feiert die Stadt ihr 10-jähriges Fairtrade-Jubiläum. Umso schöner: Erneut erfüllt Rheda-Wiedenbrück alle Kriterien und darf für zwei weitere Jahre den Titel Faritrade-Stadt tragen. Die Steuerungsgruppe »Fairtrade« hatte für die »Faire Woche« vom 11. bis zum 25. September in diesem Jahr einige Highlights geplant: Unter anderem sollte ein Referent aus Bangladesch vortragen. Corona-bedingt mussten die Veranstaltungen abgesagt werden. »Im nächsten Jahr wollen wir die abgesagten Veranstaltungen nachholen«, sagt Hans Fenkl, Leiter der Steuerungsgruppe bei der Stadt. Trotzdem geht die Fairtrade-Arbeit weiter: Der Emskaffee sowie die Emsschokolade sind bereits realisierte Fairtrade-Projekte der Steuerungsgruppe. Perspektivisch sollen selbstverständlich weitere Initiativen entwickelt werden. GROSSER SOMMER-SALE BIS 30. SEPTEMBER 2020 30 % RABATT* AUF ALLE VORRÄTIGEN SONNENBRILLEN Schnäppchenjäger aufgepasst: Sichern Sie sich nur noch bis 30. September 2020 unseren Super-Sommer-Rabatt! * Gültig auf alle lagernden Sonnenbrillenfassungen. Rabatt bezieht sich auf UVP des Herstellers. Rennefeld und Oesterschlink GmbH & Co. KG Die 2 Hören & Sehen Rennefeld & Oesterschlink GmbH & Co KG Rheda-Wiedenbrück (Firmensitz) Wasserstraße 32 · Tel.: 0 52 42 - 4 05 49 65 www.diezwei-hoerenundsehen.de Herzebrock-Clarholz · Clarholzer Straße 49 Tel.: 0 52 45 - 9 21 35 41 Oelde · Geiststraße 7-11 Tel.: 0 25 22 - 8 32 05 62 Das Stadtgespräch 11

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