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Das Stadtgespräch Ausgabe Oktober 2021 auf Mein Rheda-Wiedenbrück

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Das Stadtgespräch Ausgabe Oktober 2021 auf Mein Rheda-Wiedenbrück

1 Die Ehrenmitglieder

1 Die Ehrenmitglieder Peter Henz und Doris Fischer mit den Vorstandmitgliedern DAnnette Reich, Birgit Leßmann, Andreas Rommel, Nicola Rosengarten, Markus Obergassel Doris Fischer und Peter Henz zu Ehrenmitgliedern ernannt Der Förderverein Freibad Wiedenbrück wirbt für eine bessere Nutzung (Kem) Sichtlich gerührt bedankte sich Doris Fischer bei allen Wegbegleitern nach der Ernennung zum Ehrenmitglied des Fördervereins Freibad Wiedenbrück e. V. Rückblickend auf ihre 22-jährige Tätigkeit als Geschäftsführerin gestand sie in der pandemiebedingten Freiluft-Jahreshauptversammlung am Freibad-Bistro in der ihr eigenen offenen Art, dass sie »völlig unbedarft« die ihr übertragene Aufgabe übernommen habe. Sie hätte nicht geahnt, wie viel Arbeit auf sie zukomme. Aber es sei immer »total toll« gewesen. Dabei erinnerte sie an die wiederholte Teilnahme des Fördervereins an den Rosenmontagsumzügen, die Kreierung des Maskottchens »Paula«: »Sie ist unser Erkennungszeichen«. Auch sprach sie das Nachtschwimmen, Freibadtriathlon sowie die in den letzten Jahren »sich immer besser gestaltende Zusammenarbeit mit der Stadt« an. »Wenn was fehlte, brauchte ich nur anzurufen. Dafür ein herzliches Dankeschön«, schloss sie den kleinen Einblick in ihre lange Geschichte als Geschäftsführerin. Der Vereinsvorsitzende Andreas Rommel, der sie würdevoll mit einem großen Blumenstrauß, einem Badetuch mit dem Wiedenbrücker Freibad als Motiv und einem Geschenkgutschein zu der Ehrenmitgliedschaft gratulierte, ehrte sie mit den Worten: »Du warst immer aktiv, immer am Ball und immer ansprechbar«. Als der Vorsitzende ebenfalls Peter Henz, dem Gründungsvater, langjährigen Vorsitzenden und Beisitzer zu der Ehrenmitgliedschaft in dem 1998 konstituierten Förderverein gratulierte, resümierte der Geehrte glücklich: »Das Freibad war immer mein Leben«. Er sei immer in dem Bad gewesen. Als die Existenz der Anlage in Frage stand, sei es für ihn selbstverständlich gewesen sich für den Erhalt einzusetzen. Er nannte die 4000 solidarischen Unterschriften für das Bad und den Freibad-Stammtisch, aus dem der Förderverein mit heute über 600 Mitgliedern hervor gegangen ist. Sorge bereite ihm aber, dass heute so wenig junge Leute in das Freibad kämen. Der Nachmittagsunterricht und die vielen anderen Freizeitaktivitäten seien sicherlich eine der möglichen Erklärungen dieser Situation. An den Wochenenden und in den Ferien sei das nicht grundlegend besser. Die Jahreshauptversammlung wählte Annette Reich als Nachfolgerin in der Geschäftsführung und Markus Obergassel als neuen Beisitzer für den ausgeschiedenen Peter Henz. Die bisherige Beisitzerin Nicola Rosengarten steht dem Vorstand nunmehr als zweite Vorsitzende zur Verfügung für den nicht wieder angetretenen Ludger Hollenbeck, der nunmehr als Beisitzer für Bettina Indiesteln im Vorstand mitarbeitet. Wiederwahl hieß es für Andreas Rommel und die Schatzmeisterin Birgit Leßmann. »Wir sind damit gut aufgestellt für die Zukunft!«, freute sich der Vorsitzende. Bei der Vorschau auf das Jahr 2022 kündigte er den Bau eines Matschbeckens für die Kinder sowie weitere Investitionen in das Kinderbecken und den Jugendbereich an. Er sprach die Hoffnung aus, dass darüber hinaus die gewohnten und beliebten Veranstaltungen aus der Vor-Pandemie wieder aufleben können. Als ein wichtiges Thema beschrieb er die Motivierung der Menschen, insbesondere der jungen Leute, zum Besuch des Freibades. Mit dem 26° C warmen Wasser und der von Christa und Michael Beck sehr gut geführten Cafeteria biete es hervorragende Voraussetzungen für den Besuch. Für die Stadtverwaltung drückte Michael Duhme seine Freude darüber aus, dass »wir gemeinsam das Freibad attraktiver machen«. Er belegte mit Zahlen den u. a. auch pandemiebedingten gravierenden Rückgang der Besucher. Während 2019 noch rund 90.000 Badegäste kamen, verringerte sich ihre Zahl 2020 auf 47.000 und in diesem Jahr auf rund 35.000. Mit Blick auf die Schwierigkeiten bei der Besetzung der Arbeitsplätze im Freibad zum Beginn der Freibadsaison teilte er mit, dass die Stellen jetzt voll besetzt seien und fügte an: »Ich hoffe, dass es im nächsten Jahr nicht wieder so ein Desaster gibt«. 56 Das Stadtgespräch

Foto: shutterstock Tag des Einbruchschutzes am 31. Oktober Sichern Sie Ihr Zuhause! Die meisten Einbrüche werden nicht von »Profis« verübt, sondern von Gelegenheitstätern, die zum Beispiel versuchen, mit den einfachsten Hebelwerkzeugen Fenster und Türen aufzubrechen. Schon die simpelsten Maßnahmen können dabei helfen, einen Einbruch zu verhindern. Einbrüche erfolgen häufig zur Tageszeit, wenn die Bewohner nicht zu Hause sind, also zur Schul-, Arbeits- und Einkaufszeit, aber auch am frühen Abend oder an den Wochenenden. Weit über ein Drittel aller Wohnungseinbrüche werden durch »Tageswohnungseinbrecher« begangen. In Wirklichkeit dürfte die Zahl aber noch höher liegen, da bei Wohnungseinbrüchen – etwa auf Grund einer urlaubsbedingten Abwesenheit der Wohnungsinhaber – die genaue Tatzeit meist nicht feststellbar ist. Tageswohnungseinbrüche ereignen sich mehrheitlich in Großstädten. Außerdem fallen Einbrecherbanden oft über ganze Wohnviertel her und räumen dabei schnell Häuser und Wohnungen aus. Seit 2017 verzeichnet die bundesweite Polizeiliche Kriminalstatistik jährlich einen Rückgang beim Wohnungseinbruch. 2020 wurden insgesamt 75.023 Fälle einschließlich der Einbruchsversuche erfasst, 2019 waren es 87.145 (2018: 97.504). Die Aufklärungsquote lag 2020 bei etwas über 17 Prozent. Die Einbrecher verursachten im vergangenen Jahr einen Schaden (nur Diebesgut/Beute) von 216,0 Millionen Euro (2019: 291,9 Mio. Euro). Eingebrochen wurde meist über leicht erreichbare Fenster und Wohnungs- und Fenstertüren. Die Quote der gescheiterten Einbrüche ist leicht gestiegen (2020: 46,7 Prozent; 2019: 45,3 Prozent). Denn durch richtiges Verhalten und eine effiziente Sicherungstechnik können viele Einbrüche verhindert werden. So schützen Sie sich vor Einbrechern • Wenn Sie Ihr Haus verlassen – auch nur für kurze Zeit – schließen Sie unbedingt Ihre Haustür ab. • Verschließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren. Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster. • Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen. Einbrecher finden jedes Versteck. • Wenn Sie Ihren Haustürschlüssel verlieren, wechseln Sie den Schließzylinder aus. • Achten Sie auf Fremde in Ihrer Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück. • Informieren Sie bei verdächtigen Beobachtungen sofort die Polizei. • Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit, wie beispielsweise in sozialen Netzwerken oder auf Ihrem Anrufbeantworter. Zusätzlich empfiehlt die Polizei eine mechanische Sicherung aller Fenster und Türen, damit ungebetene Gäste erst gar nicht hineinkommen. Ergänzende Sicherheit bietet zum Beispiel eine Einbruchund Überfall-Meldeanlage. Damit werden Einbruchsversuche automatisch gemeldet und man kann den Alarm bei Gefahr auch selbst auslösen. Das Stadtgespräch 57

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