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Das Stadtgespräch Ausgabe Oktober 2021 auf Mein Rheda-Wiedenbrück

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Das Stadtgespräch Ausgabe Oktober 2021 auf Mein Rheda-Wiedenbrück

N Nicht für die

N Nicht für die Ewigkeit Junge Leute auf den Spuren der Land Art (Kem) Nach einer kurzen Einführung durch Melanie Körkemeier unternahmen Emilie, Anna Lena und Alisa mit ihr eine kleine Wanderung durch den Erlenbruchwald und die Schlosswiesen. Dort sammelten sie allerlei Naturmaterialien für das Land-Art-Projekt. Die Leiterin der Werkstatt Bleichhäuschen hatte den Workshop als Beitrag zu dem zweitägigen Street Art Festival für die jungen Leute angeboten. Die drei Mädchen fertigten wie auch die anderen Teilnehmenden aus den mitgebrachten Gräsern, Ranken, Farnen, Blättern und Blüten kleine Kreationen, akzentuierten ihre Schöpfungen mit Pinsel und Farbe. Sie schufen schmucke Nester, Gebinde, herrliche Fauna-Gesichter und vieles mehr. Es bereitete ihnen richtig Spaß ihre künstlerische Ader ausleben zu können, auch wenn sie wussten, dass ihren Werken aufgrund der Vergänglichkeit der Materialien nur eine kurze Lebensdauer beschieden war. Ein paar hundert Meter weiter, am Skatepark, luden die Künstler Roman Kochanski und Martin Domagala an großen Leinwänden zu Graffiti-Workshops ein. Gerne nahmen die Jugendlichen die Tipps der Profi-Sprayer an. Die Arbeiten schmücken jetzt den Skatepark. Ver- 1 (V. l.) Emilie, die Leiterin des Bleichhäuschens Melanie Körkemeier, Anna Lena, Alisa schiedene Straßenkünstler ließen auf dem Bahnhofsvorplatz und dem Rathausplatz die Entstehung ihrer Werke hautnah miterleben. Wenn doch auch Petrus nur etwas mehr Interesse für die Premiere dieses schönen Festivals im Rahmen des Kultursommers 2021 gezeigt hätte. Endlich Präsenz Seit Mai locken verschiedene Kurse für Kinder, Jugendliche, Schulklassen und natürlich Erwachsene wieder ins Bleichhäuschen. Auf der Homepage www.bleichhaeuschen.de können sich alle Interessierten den für sie passenden Workshop heraussuchen. Melanie Körkemeier ist froh, dass die Teilnehmenden wieder ins Bleichhäuschen kommen dürfen. Die Arbeit in der Gemeinschaft, direkt vor Ort, sei doch was ganz anderes als eine Teilnahme an den Online-Workshops. Diese bot L A G E R V E R K A U F D A M E N & H E R R E N Blusen, Hemden, Shirts, Sweat, Strick, Kleider, Jacken u.v.m. H E R R E N Ü B E R G R Ö S S E N B I S 8 X L SALE SALE Montag 04.10.2021 10:00 - 18:00 Uhr Dienstag 05.10.2021 10:00 - 18:00 Uhr Mittwoch 06.10.2021 10:00 - 18:00 Uhr Donnerstag 07.10.2021 10:00 - 18:00 Uhr Freitag 08.10.2021 10:00 - 18:00 Uhr Samstag 09.10.2021 10:00 - 14:00 Uhr Nur solange der Vorrat reicht! Kein Umtausch! EC- und Barzahlung möglich! Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 3-G Regel beachten! Georg Haupt Bekleidungswerke GmbH Försterweg 36 59558 Lippstadt-Lipperbruch www.haupt-fashion-group.com 16 Das Stadtgespräch

1 Gerne nahmen die Teilnehmenden des Graffiti-Workshops die Tipps der Profis Roman Kochanski und Martin Domagala an. die Kunsthistorikerin im Lockdown an. Sie wurden gerne von den Kunstinteressierten aufgenommen. Wie ein schottisches Stoffmuster Wenn die letzte Ausstellung noch mehr geschlossen als geöffnet und darum vor allem als Online-Projekt zu bestaunen war, so ist jetzt sicher, dass die noch bis zum 10. Oktober dauernde Ausstellung ein Präsenz-Angebot bleibt. Sie zeigt von der Bleichhäuschen-Leiterin erstellte äußerst filigrane Zeichnungen, bestehend aus engmaschigen Linien. Die Arbeiten erinnern eher an Stoffe als an Zeichnungen. Stoff-Profis könnten darin wohl schottische Stoffmuster erkennen – bekannt unter dem Namen »Tartan«. Die Entstehung dieser Sisyphusarbeiten sei wie ein Ausdauersport, berichtet die Künstlerin. Besonders der Anfang sei 1 Melanie Körkemeier präsentiert einige der von ihr ausgestellten Zeichnungen. anstrengend, aber dann laufe es. Es gebe aber auch Tage, da müsse sie Abstand nehmen, um dann wieder neu anzusetzen. Weiter Die 47-Jährige, die das Bleichhäuschen seit 2004 leitet, hat Thomas Kiesewetter für eine Ausstellung im November gewonnen. Der bekannte Maler und Bildhauer präsentiert in der Orangerie Einblicke in sein ungewohntes Schaffen von Konfigurationen aus kompaktem Volumen und offenen Durchblicken, Großzügigkeit und kleinteiliger Präzision, leichten Formen und schwerem Metall. In einem weiteren Projekt im Herbst geht es um die Klärung der Frage, was es den Leuten noch Wert ist in eine Ausstellung zu gehen, oder ob sie sich daran gewöhnt haben, die präsentierten Exponate am PC zu sehen, berichtet die Kuratorin. Das Stadtgespräch 17

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