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Das Stadtgespräch Ausgabe Oktober 2020

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Mein Rheda-Wiedenbrück Das Stadtgespräch Stadtmagazin für Rheda-Wiedenbrück Oktober 2020 www.mein-rhwd.de

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50 JAHRE SETZER 50 JAHRE QUALITäT! SEIT 1970. Feldstraße 1 · Rheda- Wiedenbrück Mo–Fr 8.30–18.30 Uhr Sa 8.30–18 Uhr · So 11–16 Uhr Telefon: 964545 1 (V.l.) Peter Kliche, Ulrich Horn, Manfred Hegel und Klaus Bartscher G Gratislösung für die Bahnbrücke »Herzebrocker Straße« ausgeschlagen Die Vier nehmen Stellung seit 1998 Telefon: 54822 »Wir werden die Bürger fragen, ob sie die Lichtinstallationen in den beiden Bahnunterführungen wollen«, kündigen Klaus Bartscher, Manfred Hegel, Ulrich Horn und Peter Kliche im Gespräch mit uns an. »Die Installationen wirken wenn es dunkel ist. Die meisten Menschen aber passieren die Brücken am Tag. Gerade dann werden die hundert Jahre alten Bauwerke sich weiter schmuddelig präsentieren«, so ihre Kritik. Nicht zu vergessen die Kosten für den Wettbewerb und die Umsetzung sowie die Umstände, wenn die Bahn an den Brücken Arbeiten vornehmen muss. Dabei könnte die Brücke über die Herzebrocker Straße schon jetzt fertig und bezahlt sein, machen die Vier deutlich. Schon lange vor ISEK hatten sie ein von der Bahnverwaltung genehmigtes Konzept für eine ansprechende Gestaltung einschließlich Finanzierung dem Bürgermeister vorgelegt. Zwei Sponsoren wollen die kompletten Kosten für die Verschönerung ihrer Heimatstadt übernehmen. Die geplante Alu-Verkleidung hätte bei erforderlichen Arbeiten an der Brücke leicht entfernt werden können. Hinter den Platten könnten Wasser vom Oberbau herunterlaufen sowie lose Stein- und Betonbrösel herunterfallen. Ein Herr Finke von der Bahn-Verwaltung in Berlin lobte das Projekt: »Das habe ich noch nie erlebt, dass Bürger für die Verschönerung einer Bahnbrücke einen fertigen Plan und ein Finanzierungskonzept auf den Tisch legen können.« Die Stadtverwaltung und die Politik in Rheda-Wiedenbrück reagierten dagegen reserviert, verschoben den Vorschlag in das ISEK-Verfahren, wo er nun unberaten einfach liegen bleibt. Sicherlich hätte man im Nachgang auch für die Pixeler-Straße eine griffige Lösung gefunden. Alleine auf Grund des schlechten Zustandes des Mauerwerks reicht für die Gewähr der Verkehrssicherheit eine Lichtinstallation nicht, sind die Vier überzeugt. Kein Wunder, dass sie jetzt nachhaken. In diesem Zusammenhang erinnern sie daran, dass sie die Stadtverwaltung schon wiederholt darauf angesprochen hätten, die seit Oktober vergangenen Jahres ausgefallene Beleuchtung der Unterführung an der Herzebrocker Straße wieder in Ordnung zu bringen. Doktorplatz Für die noch ausstehende Verkehrsberuhigung entlang des Doktorplatzes sind die vier couragierten Herren ebenfalls der Auffassung, dass das bestellte Verkehrsgutachten eine unnötige und zugleich kostentreibende Finanzausgabe ist. Darüber hinaus 36 Das Stadtgespräch

verzögere es das Treffen einer nötigen Entscheidung. Man sei diese Verzögerungspolitik leid. Jeder, der den Doktorplatz besucht, sehe doch selber, dass der Autoverkehr zu stark und zu schnell ist, die parkenden Pkw hier nicht hingehören. Als Lösung stellen sich die Vier eine verkehrsberuhigte Ausweisung der Berliner Straße vor. Ihnen wurde auch schon der Vorschlag herangetragen, die Berliner Straße in diesem Bereich nach Geschäftsschluss ganz für den durchfahrenden Verkehr zu sperren. Für den ruhenden Verkehr können sie sich allenfalls zwei Stellplätze für Behinderte vorstellen. Sie warten derweil noch auf die Umsetzung der ihnen vom Bürgermeister zugesicherten Errichtung eines kleinen Trinkbrunnens in Höhe der Münze, dessen Kosten von rund 10.000 € ebenfalls ein Sponsor übernehmen will. Unerklärlich ist ihnen, dass die von ihnen vorgeschlagene Vorrichtung für das Aufstellen eines Maibaumes bzw. eines Weihnachtsbaumes nicht in das neue Pflaster eingelassen worden ist. Sie wüssten, dass Maximilian Fürst zu Bentheim-Tecklenburg den Weihnachtsbaum gerne sponsern würde. Im Nachgang zu der Dixi-Klo-Aktion berichten sie, dass sie sich über diese Initiative gefreut haben. Der Vorgang zeige, dass mit einem geringen Aufwand eine gute Übergangslösung demonstriert werden konnte. Sie selber hätten die Dixis gereinigt und dabei festgestellt, dass die Nutzer sie sauber hinterlassen. Nach dem Auslaufen der Aktion werde das Tiefgeschoss des Parkdecks an der Schlossstraße die Funktion der beiden Dixis wieder übernehmen. Im Übrigen äußern sie sich über die Gestaltung des Doktorplatzes zufrieden. Besonders auch, dass ihr Vorschlag, die Grauwacke glatt zu schleifen, Berücksichtigung fand. Flixbus Mit diesem Thema seien die Vier in das Engagement für ihre Heimatstadt eingestiegen. Es habe sich gezeigt, dass entgegen der im Bauausschuss geäußerten Befürchtungen mit nur wenigen Mitteln eine voll funktionsfähige Haltestelle für den Flixbus hergerichtet werden konnte. Mündige Bürger »Aus dem Rathaus und aus der Politik hören wir immer wieder, dass sie sich interessierte und bei der Lösungssuche mitmachende Bürger wünschen. Doch bei unserem Einsatz für unsere Heimatstadt erleben wir genau das Gegenteil. Der Bürgermeister, die Verwaltung und die Politik stehen unserem Engagement und unseren Vorschlägen sehr oft skeptisch, reserviert und ablehnend gegenüber. »Die brauchen wir nicht«, konnten sie schon wiederholt abwertend hören. Nur die Leute von move hätten sich bislang mit ihnen an einen Tisch gesetzt – mit einem offenen Ohr für Ideen, die Rheda-Wiedenbrück nach vorne bringen. Die Vier hoffen, dass das neu eröffnete Stadtteilbüro ebenfalls offen für die Wünsche der Bürger ist. Sie lassen sich auf jeden Fall von den schlechten Erfahrungen nicht beirren. Sie machen trotzdem weiter. Viele Leute wissen das schon: Wenn sie einen der Vier treffen, erzählen sie ihnen von ihren Sorgen und Anliegen. Sie können darauf vertrauen, dass die Vier es nicht beim Reden belassen. Sie packen die Sachen an, bis hin zu Veranstaltungen wie zum Doktorplatz. Warum sie das machen? »Wir machen das für unsere Stadt und ihre Menschen – lösungsorientiert, ohne Fraktionszwang und andere Rücksichten.« Untereinander verbindet die Vier ein absolutes Vertrauen. Das macht sie so stark. Raimund Kemper Das Stadtgespräch 24.08.2020 | BILDERAUSSTELLUNG bis 10.11.2020. Eine Ausstellung der Diakonischen Stiftung Ummeln mit Fotos von Katrin Biller 03.10.2020 | KLEINES KONZERT Mit den „Devinas“ aus Bielefeld, bei gutem Wetter im Biergarten (um Anmeldung wird gebeten) 09.10.2020 | DUNKLE GESCHICHTEN AUS OWL: LESUNG MIT HERRN KÜHNE (mit Gebärdendolmetscher) Einlass: 18:00 Uhr. Beginn: 19:00 Uhr, Kosten 15,00€ inklusive einem Begrüßungsgetränk und einem Gruß aus der Anker Villa Küche (um Anmeldung wird gebeten) 07.11.2020 | ARTNIGHT Gestalten Sie Ihr eigenes Kunstwerk Beginn 15:00 Uhr. Kosten 69,00€ inklusive aller Materialien, Speisen und Getränke (um Anmeldung wird gebeten) 11.11.2020 | INFOVERANSTALTUNG Zum Förderverein der Anker Villa KUNST, KULTUR, KULINARISCHES IM ZWEITEN HALBJAHR 2020 1. Termin: 12:00 – 13:30 Uhr mit kleinem Imbiss 2. Termin: 18:00 – 19:30 Uhr mit kleinem Imbiss (um Anmeldung wird gebeten) 10.11.2020 BIS 02.02.2021 | BILDERAUSSTELLUNG Ina Schollenberger 2. Oktober Freitagsbummel in Wiedenbrück jeden 1. Freitag im Monat bis 22 Uhr geöffnet Bistro-Café Anker Villa | Lange Straße 60 | 33378 Rheda-Wiedenbrück Tel. 05242 901828 | ankervilla@ummeln.de | www.ankervilla.de Mo. – Fr.: 9:00 – 18:00 Uhr | Sa., So., Feiertag: 9:30 – 18:00 Uhr | Di. Ruhetag Growi® Doppelstab: ein echter Allrounder! Besuchen Sie unsere Outdoor-Ausstellung: Wortstraße 34-36 in Rietberg-Varensell Öffnungszeiten: Mo. – Fr.: 8 – 17 Uhr Sa.: 8 – 12 Uhr Folgen Sie uns: facebook.de/growizaun 37

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