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Das Stadtgespräch Ausgabe Oktober 2020

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Mein Rheda-Wiedenbrück Das Stadtgespräch Stadtmagazin für Rheda-Wiedenbrück Oktober 2020 www.mein-rhwd.de

7 Parkende Autos,

7 Parkende Autos, Wildparker und schnelle Automobilisten werden von vielen Besuchern des Doktorplatzes als störend empfunden. Für einen verkehrsberuhigten Doktorplatz Mitstreiter für eine Bürgerinitiative gesucht (Kem) »Wir können uns ja seit einigen Tagen über einen schönen neuen Doktorplatz freuen. Die Freude wird leider arg getrübt durch unberechtigtes Parken insbesondere vor der Spielothek. Können Sie da etwas über ihr Ordnungsamt machen oder muss ich mich an die Polizei wenden? Gibt es jetzt eigentlich schon das Verkehrskonzept? Würde mich gerne seit 1998 Telefon: 54822 noch mal in Erinnerung bringen mit meinem Vorschlag für einen Einrichtungsverkehr. Stelle erfreut fest, dass durch die schmalere Straßenführung etwas weniger schnell gefahren wird als vorher«, schreibt Reiner Neuhoff in einer E-Mail am 26. Mai an den Technischen Beigeordneten Stephan Pfeffer. In einem Gespräch mit dem Architekt erfahren wir, dass die Schuh Witthaut Marktzentrum • Wiedenbrück Telefon: 964545 Stadtverwaltung auf sein eigentliches Anliegen nicht eingeht. Aber zwei, drei Tage später sieht er, dass die Stadt sieben Stellplätze entlang der Berliner Straße in Höhe des Doktorplatzes markiert hat. Auf seine Nachfrage erfährt er von Bürgermeister Theo Mettenborg, dass die Stadt die Stellplätze nur als Versuch gekennzeichnet hat. Der Einwand des Architekten, dass der Doktorplatz ohne Stellplätze geplant ist, bleibt in der Stadtverwaltung ungehört. Nach seiner Auffassung hätte die nun getroffene Änderung für den ruhenden Verkehr vom Bauausschuss bzw. Rat diskutiert und dort ein Beschluss herbeigeführt werden müssen. Die Einrichtung der Stellplätze hat negative Folgen: Wenn die sieben Stellplätze zugeparkt sind helfen sich nicht wenige Autofahrer damit, dass sie ihre Fahrzeuge direkt auf dem Doktorplatz abstellen. Reiner Neuhoff hat darüber eine kleine Dokumentation angelegt. Dabei sind sowohl für die sieben jetzt zugelassenen und die wild geparkten Kraftfahrzeuge stets freie Stellplätze im und auf dem Parkdeck an der Schlossstraße vorhanden, ergänzt er sein Unverständnis für die geschaffene Parksituation. Er befürchtet, dass sich die Anzahl der Wildparker noch erhöht, wenn das Ärztehaus erst fertig gestellt ist. Zumal unter dem geplanten Zentrum keine Tiefgarage entstehen soll. Auf dem Grundstück sind 15 Stellplätze vorgesehen. Notwendige Stellplätze, die nicht auf dem Grundstück errichtet werden können, werden im Rahmen einer vertraglichen Ablöseregelung durch den Vorhabenträger bezahlt. Reiner Neuhoff kann sich in Höhe der Kanzlei wohl einen Kurzzeitparkplatz vorstellen, damit beispielsweise Kunden die bestellten Speisen aus den benachbarten Restaurants holen, oder die Fahrer eine Person ein- oder aussteigen lassen können. Zum vorgeschlagenen Einrichtungsverkehr ergänzt er, dass er die Umkehrung der Einbahnrichtung in der Berliner Straße von der Widumstraße herkommend für erforderlich hält. Zudem sollte der südliche Teil der Berliner Straße einen Einrichtungsverkehr zur Widumstraße erhalten. Er ist überzeugt, dass sich dadurch der Verkehr in Höhe des Doktorplatzes um 30 bis 40 % verringern lässt. Mit den Flanierfahrten zahlreicher Sightseeing-Mobilisten an den Besuchern des Doktorplatzes vorbei wäre dann ebenfalls Schluss, erklärt er. Zum noch ausstehenden Aufstellen neuer Servierhütten regt er an, den geplanten Aufbau in die neue Biergartensaison 2021 zu verschieben. Reiner Neuhoff hat das Ziel, dass seine Ideen zur Verkehrsberuhigung und für das Verbot des ruhenden Verkehrs entlang der Berliner Straße jeweils in Höhe des Doktorplatzes endlich bei den zuständigen Stellen in der Stadtverwaltung und im Rat Gehör finden. Er möchte deshalb eine Bürgerinitiative gründen. Wer sein Anliegen teilt und ihn unterstützen will, kann sich gerne an ihn per E-Mail wenden: reiner.neuhoff@gmx.de 32 Das Stadtgespräch

S Schnelle Hilfe in der Not Lions Club Rheda-Ems spendet für Beirut (bew) Die Bilder der verheerenden Explosion, die am 4. August die libanesische Hauptstadt Beirut erschütterte und den Hafen sowie angrenzende Stadtviertel zerstörte, gingen um die Welt. Zahlreiche Tote und tausende von Splittern und Trümmern verletzte Menschen mussten und müssen noch immer versorgt werden. In dieser Situation ist Hilfe, die ganz sicher bei denen ankommt, die es am nötigsten brauchen, unbezahlbar. Aus diesem Grund hat sich der Lions Club Rheda-Ems schon Mitte August kurzfristig entschlossen, die Menschen in Beirut ganz unbürokratisch und schnell zu unterstützen. So überreichten der Präsident des Lions Clubs Michael Rottkemper und Jens Butschko eine Spende von 2.500 Euro an Klaus Ruhrmann, der die Sofortüberweisung als Vertreter der internationalen Hilfsorganisation Humedica entgegen nahm. Ruhrmann, selbst aus Rheda-Wiedenbrück, engagiert sich seit Langem als medizinische Einsatzkraft sowie Koordinator bei Humedica und zeigte sich begeistert über die spontane Hilfsbereitschaft. »Ich weiß, dass der Lions Club Rheda-Ems normalerweise eher lokale Organisationen unterstützt, umso mehr freue ich mich aber über diese internationale Hilfe«, so der Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin i. R., der schon in zahlreichen Krisengebieten im Einsatz war. »Unser Club hat für solche Katastrophenfälle ein gewisses finanzielles Kontingent zur Verfügung, das auf dem kurzen Dienstweg 1 Medizinische Hilfe für Beirut: Jens Butschko (links) und Michael Rottkemper (rechts) überreichten als Vertreter des Lions Club Rheda-Ems eine Spende an Klaus Ruhrmann (Mitte) von Humedica. bereit gestellt werden kann. Da wir in der Vergangenheit bereits mit Klaus Ruhrmann und Humedica Kontakt hatten, sind wir uns sicher, dass das Geld auch dort ankommt, wo es dringend gebraucht wird«, erläutert Michael Rottkemper. Klinikbus als Ambulanz Konkret wird der Betrag dem Klinikbus zugute kommen, den Humedica im Libanon bereits unterhält. Dort können allgemeinmedizinische Untersuchungen und die ambulante Versorgung von Patienten gewährleistet werden. Zum Zeitpunkt der Katastrophe befand sich der Bus in einer Nachbarstadt Beiruts, um Flüchtlinge aus Syrien zu versorgen, und wurde zur Unterstützung der Krankenhäuser dann sofort in die Hauptstadt verlegt. »Zwei Koordinatoren sorgen mit libanesischen Mitarbeitern vor Ort nun dafür, dass die Hilfe auch wirklich bei denjenigen ankommt, die sich Behandlungen sonst nicht leisten können«, erklärt Ruhrmann das Vorgehen der Hilfsorganisation. »Im weiteren Verlauf wird Humedica die Versorgung der Menschen mit Hygieneartikeln, von der Zahnbürste über Monatsartikel bis hin zum Mundschutz unterstützen. Es fehlt derzeit wirklich an allem«, so Ruhrmann. Sorge bereitet ihm, dass Corona und Covid-19 bei den betroffenen Bewohnern von Beirut derzeit kaum eine Rolle spielen, da sie vollauf damit beschäftigt seien, das nötigste zum Leben zu organisieren. Ruhrmann: »Ich mag mir nicht ausmalen, was passiert, wenn eine starke Infektionswelle in Beirut grassiert. Die Krankenhäuser sind jetzt schon völlig überfüllt«. 20 % Solange der Vorrat reicht! AUF ALLE GARTEN- GERÄTE TEIL- RÄUMUNGS VERKAUF bis 31.10. RASENMÄHER I VERTIKUTIERER LAUBSAUGER I HÄCKSLER GRAS- UND STRAUCHSCHEREN UND VIELES MEHR... Mo – Fr: 8.00 – 17.00 Uhr und Sa. 8.00 – 12.00 Uhr GmbH Rietberger Str. 9 Rheda-Wiedenbrück Telefon: 05242 579 19-0 kontakt@niehof.de www.niehof.de Das Stadtgespräch 33

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