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Das Stadtgespräch Ausgabe Oktober 2020

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Mein Rheda-Wiedenbrück Das Stadtgespräch Stadtmagazin für Rheda-Wiedenbrück Oktober 2020 www.mein-rhwd.de

Gemeinsam statt einsam!

Gemeinsam statt einsam! Wir sind für Sie da! In beiden Ortsteilen unserer schönen Doppelstadt mit: • Tagespflege • Ambulanter Pflegedienst • Service Wohnen • Café/Restaurant „Vier Jahreszeiten“ Im Ortsteil Rheda zusätzlich mit unserem Senioren-Park: Kurzzeitpflege und Vollstationärer Pflege Im Ortsteil Wiedenbrück zusätzlich mit: zwei ambulant betreuten Wohngemeinschaften Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern persönlich am Mittwoch, 28.10.2020 von 14:00 bis 15:30 Uhr zur Verfügung! Senioren-Park ® carpe diem Auf geht‘ · Zubehör für Rad und Fahrer · Coole und stylische Reexbekleidung · Regenbekleidung · Handschuhe · Beleuchtung – sehen & gesehen werden 2-rad Butschko e.K. • Inh. Jens Butschko Unser Angebot im Oktober Senioren-Park carpe diem · Parkstraße 1 33378 Rheda-Wiedenbrück E-Mail: rheda@senioren-park.de oder wiedenbrück@seniorenpark.de · www.senioren-park.de Tel.: 05242 965-0 in die dunkle Jahreszeit, mit der richtigen Ausstattung! LICHT CHECK NICHT VERGESSEN Herzebrocker Str. 12 Tel: (05242 ) 431 61 Fax: (05242) 49769 www.zweirad-butschko.de PLANET WIEDENBRÜCK Wasserstr. 42 • Wiedenbrück • Fon 7567 Bayrische Wochen Rinderwurst mit Bratkartoffeln und Apfelmuss: 7.50 € Haxe mit Sauerkraut und Bratkartoffeln: 8.90 € Nürnberger mit Sauerkraut und Bratkartoffeln: 7.50 € E Erstes Oldtimertreffen an der Stadthalle Motorsportclub Wiedenbrück 1 Theo Meiwes genießt das schöne Wetter in seinem Cabrio Mercedes 190 SL, Bj. 1962, 77 KW, 175 km/h. (Kem) Alte Liebe rostet nicht, besonders wenn sie gut gepflegt wird. Das wollten die Fans vom MSC WD beim ersten Oldtimertreffen zeigen. Alles, was gepflegt wird, mindestens 30 Jahre alt ist und rollt, war zu dem Treffen herzlich eingeladen: Egal ob Auto, Lkw, Trecker, Motorrad oder Moped, alle folgten der Einladung, freute sich Henrik Kohls, Vorsitzender vom Motorsportclub Wiedenbrück, am Veranstaltungstag. Der Parkplatz vor der Stadthalle bot ausreichend Platz für die automobilen Schätze und der Vorhof mit dem eindrucksvollen puristischen Gebäude eine authentische Kulisse für Info-Stände und Präsentationen. Die Teilnehmenden und Besucher schienen nach der langen aktionslosen Pandemiezeit auf diesen Termin geradezu gewartet zu haben. Die Erwartungen des MSC-Teams wurden mehr als erfüllt: Bei der Premiere des Treffens gaben sich über 200 Zwei- und Vierräder ein Stelldichein. Und mindestens dreimal so viele Oldtimerfans bevölkerten das Gelände, um sich die schmucken alten Schätzchen aus nächster Nähe anzuschauen und mit Gleichgesinnten zu fachsimpeln. Maximal 300 Besucher durften gleichzeitig auf dem Gelände sein. Der Anblick begeisterte: Das 50er Jahre-Cabrio Borgward Isabella stand neben dem seltenen Messerschmidt Kabinenroller, einem 300er Mercedes (Bj. 1958), einem Bulli T 1 aus demselben Jahr, einem 190 SL (Bj. 62) und einem Ford Modell A (Bj. 1930). Sie zogen die Blicke auf sich. Faszinierend ebenfalls ein Vorläufer des Minis, ein Morris aus 1970, mit »Holzfachwerk«. Einige Trecker und Kleinlaster, Zweiräder aus der Schnauferlzeit und andere Zweiradschätze machten die Augenweide perfekt. Der MSC-Vorsitzende selber war mit seinem Super-Golf 1 in »Pirelli-Edition« im Top-Zustand vertreten. Dieses Traumauto für alle leidenschaftlichen Golf-Fans erwarb der Zweiundfünfzigjährige vor 21 Jahren in Erinnerung an seinen ersten Wagen nach der Führerscheinprüfung. Je mehr Begriffe man diesem starken Modell hinzufügt, desto größer werden die Augen beim Anblick dieses roten Super-GTI. Es handelt sich um einen 112 PS starken Golf bei 1800 Kubik – im Vergleich zu der seinerzeitigen Konkurrenz sehr viel, um ihn zum Platz-Hirsch auf der Autobahn, 30 Das Stadtgespräch

1 Dieter Südbrock fährt einen Morris mit dt. Zulassung, Bj. 1970. 48 PS, 120 km/h, Verbrauch 7 Liter. Das »Auto mit Fachwerk« ist Vorläufer des Minis. 1 Peter Hölschers Retro-Typ Ford Anglia, Bj. 1953, 1 Kubik, 23 PS, 108 km/h findet viel Beachtung. Mit 350 € war das Fahrzeug das preiswerteste Modell von GB. zum Liebling der jungen Erwachsenen zu machen. Es war eine Zeit, als schnelles Fahren noch kilometerlang ging und die Fahrer bei der Reparatur noch erfolgreich selbst Hand anlegen konnten. Der rassige Oldtimer ist noch viel mehr, als ein gut erhaltener, zuverlässiger Golf aus der letzten »Einer-Serie« 1983. Er ist einfach Kult. Seine Produktion startete 1976. Parallel lief der in die Jahre gekommene Original-Käfer noch weiter vom Band.Henrik Kohls erwarb seinen Schatz für 1200 DM. In den ersten sechs Jahren wurde der Golf zu seiner Beschäftigung in den freien Feierabendstunden: Er überholte die Technik, entfernte 20 m Kabel, die der Vorbesitzer eingebaut hatte. Er tauschte die Sitze und den Himmel aus und schloss die Renovierung mit einer neuen Lackierung ab. Durch die Arbeiten erfuhr der rassige Oldtimer eine Wertsteigerung auf heute 16.000 Euro. Mit diesem Betrag ist er versichert. Henrik ist glücklich, dass er den Wagen besitzt. Die Zeiten, als er das Gaspedal durchgetreten hielt, sind längst vorbei. Heute geht es ihm einfach nur darum, diesen Klassiker zu fahren. Seine Faszination verewigte er auf seinem linken Oberarm mit einem brillanten Tattoo. Das Stadtgespräch 31

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