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Das Stadtgespräch Ausgabe Oktober 2020

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Mein Rheda-Wiedenbrück Das Stadtgespräch Stadtmagazin für Rheda-Wiedenbrück Oktober 2020 www.mein-rhwd.de

der Druck auf die

der Druck auf die politischen Entscheider zu, hier Einzelhandel zu entwickeln. Der Höhepunkt der Diskussion um die Richtung der Folgenutzung war dann erreicht, als mir Bürgermeister Mettenborg, nachdem gerade mal wieder eine Einzelhandelsnutzung fachgutachterlich negativ bewertet worden war, mitteilte, dass nach seiner Rücksprache mit der Politik damit zum letzten Mal eine fachliche Entscheidung getroffen 1 Gerhard Serges, ehemaliger Technischer beigeordneter der Stadt Rheda-Wiedenbrück worden sei; das nächste Mal werde politisch über diesen Standort entschieden. Kurze Zeit später wies Bürgermeister Mettenborg das Baudezernat an, sofort jegliche Kontakte zur Firma Krähenhorst einzustellen; die Fläche sei zu wertvoll für Wohnbauland. Neue Zielrichtung der Stadt sei, an dieser Stelle dringend benötigtes Gewerbebauland zu entwickeln. Ich habe dann die Firma Krähenhorst über die neue Sichtweise der Stadt informiert. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Firma schon erheblichen zeitlichen und finanziellen Aufwand in die Planung investiert, was natürlich zu einer großen Verärgerung führte. Ihren Frust hat dann die Firma Krähenhorst durch eine Pressemitteilung in den Tagesmedien öffentlich kundgetan. 2010 In den Jahren 2010/2011 wurde dann mit großem Verwaltungsaufwand der »Masterplan 2020+« erarbeitet. Er wurde am 10.10.2011 einstimmig bei einer Enthaltung durch den Rat der Stadt beschlossen. Alle Fraktionen waren sich einig, nun ein »Gebetbuch« für die städtebauliche Entwicklung der Stadt für die nächsten Ratsperioden zu haben. Der Masterplan sah vor, ausdrücklich keinen Einzelhandel an der Kolpingstraße zu entwickeln, um die Verödungstendenzen der Innenstadt von Rheda nicht noch zu verstärken, dagegen empfahl er jedoch innenstadtnahes Wohnen. Daran wollte man sich aber bereits nach kurzer Zeit nicht mehr halten. Zu meiner Überraschung sollte dort auch keine gewerbliche Entwicklung mehr stattfinden, wie noch von Bürgermeister Mettenborg als neue Entwicklungslinie priorisiert, sondern zunächst ausschließlich Einzelhandel. Dies machte mich stutzig, weil die Nutzungen »Gewerbe« und »Einzelhandel« im Rathaus immer differenziert betrachtet worden waren. Einzelhandelsgutachten Um den Standort »Kolpingstraße« (und die Fläche »Wonnemann« an der Hauptstraße, geplant für die Ansiedlung eines »Schenke-Marktes«) für eine Einzelhandelsnutzung »gängig« zu machen, wurde auch ein neues Einzelhandelsgutachten in Auftrag gegeben, obwohl wenige Jahre zuvor erst eines erstellt worden war. Zu meiner Überraschung befürwortete der neue Gutachter all das, was frühere Einzelhandelsgutachten und städtebaulichen Gutachten bis dahin ausgeschlossen hatten: Die Nutzung der Fläche »Kolpingstraße« für Einzelhandel. Dass der Druck nach Wohnraum schon zu meiner aktiven Dienstzeit groß war, habe ich immer wieder deutlich gemacht – schließlich lag das Büro für die Wohnungssuchenden jahrelang auf meinem Flur im Rathaus, sodass ich die Wohnungsnot unmittelbar hautnah spüren konnte. Als eine meiner Hauptaufgaben sowohl als Leiter des Planungs- und Bauordnungsamtes als auch später als Leiter des gesamten Baudezernates habe ich versucht, die Baulandnachfrage zu befriedigen, die aus unterschiedlichen Gründen in dieser Stadt immer schon hoch war. Die stark anwachsende Einwohnerzahl in diesen Jahren war der Ausdruck dieses gemeinsamen Handelns von Rat und Verwaltung. Und in diese Baulandentwicklung sind dann auch fast ein Dutzend von aufgegebenen Gewerbestandorten aufgegangen, die in neues Wohnbauland umgewandelt wurden (z. B. Helmut-Frese-Weg, Disselkampweg/Holzstraße, Marlies-Zimmermeier-Weg, Franz-Moorfeld-Straße, Alexander-Schem-Straße, Wendtstraße). Es lag also im Baudezernat sehr viel Sachverstand und Erfahrung in der Bearbeitung dieser Altstandort-Thematik vor. Soweit mein Beitrag zur Frage der Realisierbarkeit von Wohnungsbau an der Kolpingstraße: Zu keinem Zeitpunkt habe ich das Thema »Wohnungsbau an der Kolpingstraße« für unrealisierbar gehalten. Im Gegenteil: Mit der Firma Krähenhorst stand die Stadt vor Jahren kurz vor der Realisierung.« 10 Cafe &Restaurant Im Oktober sind es jetzt schon 10 Jahre Emshaus unter der Leitung von Verena Blomberg-Kahl und Patrick Kahl! Wir möchten uns herzlich bei Ihnen für Ihre Treue bedanken und mit Ihnen gemeinsam am Freitag, 09. Oktober 2020 um 19.000 Uhr anstoßen. Aus diesem Anlass haben Ihnen unsere Köche ein „Best of“ unser Speisen und deren Lieblingsgerichte in einem 6-Gänge Menü zusammen gestellt. Wir freuen uns auf einen besonderen Abend mit Ihnen! Nur mit Reservierung möglich! Das 6. Gang Menü können Sie gerne unter „News & Events“ auf unserer Homepage einsehen! 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K Klarstellung der Stadt zur Stellungnahme von Gerhard Serges K Keine Änderungen an der Planung zur Kolpingstraße Die Darstellung ist inhaltlich in wichtigen Teilen falsch. Insbesondere im Abschnitt »2006« handelt es sich um eine deutlich die Wahrheit verzerrende Sachverhaltsdarstellung. So hat es nie ein »Kontaktverbot« zu irgendeiner Firma gegeben. Richtig wäre gewesen, darauf hinzuweisen, dass es verschiedene Bemühungen und Gespräche zur Gestaltung des Bahnhofsumfeldes gab, bei denen Wohnen immer eine Rolle spielte. Richtig ist weiterhin, dass Herr Bürgermeister Mettenborg zu einem Gespräch mit den genannten Investoren gebeten worden ist, in dem eine Aneinanderreihung von mehreren Wohnblöcken an der Kolpingstraße aufgezeigt wurde. 1 Bürgermeister Theo Mettenborg Herr BM Mettenborg hat in dem Gespräch darauf aufmerksam gemacht, dass aus seiner Sicht in Bahnhofsnähe Büro arbeitsplätze, Dienstleistungen (z. B. IT und StartUps) sehr wünschenswert wären und Wohnbebauung im Übergang zum Pfarrgemeindezentrum bzw. Kindergarten städtebaulich gelungen zu begrüßen sei. »Die Stadtverwaltung hat die Politik in der Sitzung des Ausschusses für Bau, Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr am 18.6. über die Planung an der Kolpingstraße umfassend informiert – auch über den geplanten Anteil der Wohnungen und die geplante Einzelhandelsbelegung. Bis zur Folgesitzung am 3.9. und auch bis heute liegen der Stadtverwaltung dazu keine Änderungen vor. Die Informationen im Ausschuss kann ich somit auch tagesaktuell bestätigen«, schreibt Stephan Johannes Pfeffer, Architekt BDA, Technischer Beigeordneter Stadt Rheda-Wiedenbrück auf unsere Anfrage. Somit bleibt es bei dem geplanten Geschäftsbesatz mit 1 Stephan Johannes Pfeffer, Technischer Beigeordneter in Rheda-Wiedenbrück Vollsortimenter, Drogerie-Markt, Modegeschäft, Kleinkaufhaus und Gastronomie. Entsprechend wird man davon ausgehen müssen, dass der Investor sich weiterhin um eine Ansiedlung aller Geschäfte bemühen wird. Raimund Kemper automobile Leidenschaft seit 1929. Ab sofort bei uns Probefahren! NOW YOU CAN! Der neue Volkswagen ID.3! ID.3 Pro Performance 150 kW (204 PS) 1-Gang-Automatik Stromverbrauch kWh/100 km kombiniert: 14,5 / CO₂-Emissionen kombiniert g/km: 0; Effizienzklasse: A+ Mondsteingrau Schwarz, 18“ LM-Räder „East Derry“ in Schwarz, Netzladekabel für Haushalts-Steckdose, LED-Scheinwerfer, Ambientebeleuchtung 10-farbig, Multifunktionslenkrad, Digitaler Radioempfang DAB+, Climatronic, Sprachbedienung, Spurhalteassistent „Lane Assist“, Telefonschnittstelle, Verkehrszeichenerkennung u.v.m. Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. Stand 09/2020. Änderungen und Irrtürmer vorbehalten. Bildliche Dartstellungen können vom Auslieferungsstand unwesentlich abweichen. 1 Die Sonderzahlung in Höhe von € 6.000,00 (brutto) entspricht dem Umweltbonus-Anteil des Bundes (Innovationsprämie). Die Prämie gibt es zusätzlich von der BAFA und muss vom Kunden beantragt werden, ist aber bereits im Leasing Angebot als Sonderzahlung berücksichtigt. Der Herstelleranteil des Umweltbonus i.H.v. € 3.480,00 (brutto) ist bereits im Preis berücksichtigt. Wir beraten Sie gern über die konkreten Einzelheiten. 2 Ein Angebot der Volkswagen Leasing GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für den Leasingvertrag nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Inkl. Überführungskosten und zzgl. Zulassungskosten. Bonität vorausgesetzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Ihr Volkswagen Partner: www.thiel-gruppe.de Leasingbeispiel Auto-Zentrale Karl Thiel GmbH & Co. KG, Karl-Thiel-Str. 1, 33378 Rheda-Wiedenbrück, Tel. 05242 5905-666 Sonderzahlung: 6.000,00 €1 Nettodarlehensbetrag (Anschaffungspreis): 34.345,00 € Sollzinssatz (gebunden) p.a.: 3,04 % Effektiver Jahreszins: 3,04 % jährl. Laufleistung: Laufzeit: 10.000 km 42 Monate Gesamtbetrag: 18.390,00 € monatl. Rate: 295,00 €2 RZ_thiel_anzeige_vw-id3_195x133mm.indd 1 17.09.20 11:54 Das Stadtgespräch 17

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