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Das Stadtgespräch Ausgabe Oktober 2020

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Mein Rheda-Wiedenbrück Das Stadtgespräch Stadtmagazin für Rheda-Wiedenbrück Oktober 2020 www.mein-rhwd.de

muss sich mit seiner

muss sich mit seiner Arbeit an seinem Erfolg messen lassen«. SPD: Michaela Koroch, Vorsitzende des Ortsvereins, gratuliert den Gewinnern: »move ist neu, frisch; die Bündnisgrünen befinden sich im Aufwind«. Und bescheiden: »Wir haben mit fünf Sitzen gerechnet und sind froh, dass es sechs geworden sind. Ich bin einfach mal gespannt wie es jetzt im Rat weitergeht. Es muss jetzt mehr diskutiert werden. Ich glaube, dass Entscheidungen länger dauern«. 1 Am FDP-Tisch verfolgt man gespannt den Fortgang der Stimmenauszählung: (v. r.) Simon Gerhard, Heinrich Splietker, Bernd Lewe, Dirk Bursian, Patrick Büker, Berit Seidel. das Abschneiden unserer Bürgermeister-Kandidatin. Sie holt ein doppelt so hohes Ergebnis. Wenn CDU und SPD zusammen 30 % verlieren, ist das ein historisch unglaubliches Ergebnis. Sie müssen sich Gedanken machen, wie es zu solchen Wählerschwankungen kommen kann«. Hermann Heller-Jordan: »Für uns ist das ein tolles Ergebnis. Auch move kann man nur gratulieren. Jetzt ist der Aspekt, um die Mehrheit kämpfen zu müssen, auch für die CDU von Bedeutung. Ich danke den Bürgern, dass sie mir das Vertrauen geben: Ich habe zum achten Mal kandidiert, jetzt zum ersten Mal ein Direktmandat gewonnen. Gratulieren kann man unserer Bürgermeisterkandidatin. Sie liegt vor der SPD-Kandidatin«. CDU: Uwe Henkenjohann, Fraktionsvorsitzender: »Das Wahlergebnis ist für uns sehr enttäuschend. Unser eindeutiges Wahlziel, alle 19 Direktmandate zu holen, haben wir verfehlt. Wir werden das Ergebnis in Ruhe analysieren müssen. Mehr möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen«. Georg Effertz, Bauausschussvorsitzender: »Die Menschen haben eindeutig was Neues gewählt, sie mögen offenbar etwas Neues. Mich überrascht die Dimension des Erfolges. Ich habe damit gerechnet, dass wir 10 % verlieren könnten, vielleicht auch 15 %. Den Abstand von 20 % habe ich nicht erwartet. Die Mehrheit der Sitze im Stadtrat haben wir seit über einem Jahr nicht mehr. Das ist ein eindeutiges Zeichen, ein gesellschaftliches Zeichen. move will viel ändern, gerade im Wohnungsbau. Ganz vieles davon wird gelebt in der Stadtverwaltung. Wir versuchen als CDU die Menschen mitzunehmen. Demokratische Prozesse dauern manchmal lange. Auf Grund des Verlustes meines Direktmandats muss ich mich heute fragen, ob ich alles richtig gemacht habe. Ich wüsste nicht, was ich falsch gemacht habe«. FDP: Patrick Büker, Fraktionssprecher: »move und Grüne haben gewonnen, move aus dem Nichts heraus. Dazu gratuliere ich. Wir haben zugelegt, haben mehr als die FWG. Über das Ergebnis von move bin ich verwundert. Niemand weiß, wofür move steht. Wir werden beobachten, wie es weitergeht. move Wahlbeteiligung Traurig ist abermals die Wahlbeteiligung: Mit 49,19 % liegt sie wieder nur um die 50 Prozent-Marke. Ein Blick nach Hong Kong und Weißrussland sollte doch jeden Wahlberechtigten motivieren von seinem geheimen Wahlrecht Gebrauch zu machen. Kommentar Der Stadtrat wird nach der September-Wahl bunter. Keine Fraktion verfügt über die absolute Mehrheit. Ohne Ausnahme müssen jetzt alle Fraktionen für ihre Auffassungen eine Mehrheit suchen. Ohnehin hatte die CDU schon zum Ende der vergangenen Legislaturperiode ihre absolute Mehrheit bei der Sitzverteilung durch den Austritt von zwei Fraktionsmitgliedern verloren. Dieser Probelauf auf die neue Situation hat funktioniert. Die Grünen müssen das in sie gesetzte Vertrauen und move den überwältigenden Vertrauensvorschuss der Wähler jetzt durch ihre Arbeit bestätigen. Für die CDU kann es kein »weiter so« geben. Sicher geglaubte Wähler/innen sind ihr verloren gegangen. Die Christdemokraten brauchen eine andere Art von Politik: Zupackender, transparent und themenoffen. Und nachdem es den Sozialdemokraten abermals nicht gelungen ist, das Steuer herumzureißen, sind ebenfalls sie gefordert neue Wege zu gehen. Raimund Kemper 1 Sie kämpfen weiter für die SPD: (v. l.) Michaela Gomolka, Michaela Koroch, Brigitte Frisch-Linnhoff und Martina Mester-Grunewald. Traditionelles Dachhandwerk mit modernem Know-how in der Technik zu verbinden ist typisch Daniel Blomberg. So sorgen wir in Rheda-Wiedenbrück und Umgebung seit vielen Jahren für schöne und sichere Dächer und für zufriedene Kunden. Jetzt anrufen und beraten lassen! Das sind unsere Leistungen: Eindeckung, Sanierung von Steil- & Flachdächern, Schieferarbeiten aller Art, Energieberatung am Dach Wärmedämmung, Fassaden- dämmung, Bauklempnerei folge uns auf Hauptsitz/Buchhaltung: Kornstraße 25 · 33378 Rheda-Wiedenbrück · Tel. 4049-794 Betrieb: Hauptstraße 192 · 33378 Rheda-Wiedenbrück · www.dachdecker-blomberg.com Ihr Fachbetrieb für Fenster und Haustüren Fenster & Haustüren für Neu- / Altbauten NEU: ift-zertifizierte Montage Sicherheit Nach- und Umrüstung Rollläden | Wartung | Reparatur Insektenschutz aus eigener Herstellung ZERTIFIZIERT Wir sind Mitglied im Netzwerk »Zuhause sicher«. Am Woestekamp 6 · Rheda-Wiedenbrück · 0 52 42 / 4 66 12 · www.fechtelkord-fenstertechnik.de 12 Das Stadtgespräch

MMythos Gleitsichtgläser Um Gleitsichtgläser kursieren viele Geschichten. Die meist erzählte davon ist: »Daran musst du dich erst gewöhnen«. Jeder scheint ein bisschen was darüber zu wissen (oder auch nicht) und dieses »daran musst du dich gewöhnen« schreckt viele zunächst ab. Also wird der Gleitsichtglaskauf erst einmal hinaus gezögert, um das Auge noch ein bisschen zu »trainieren«. Und so lautet der brandheiße Tipp vom Stammtischkollegen: »Fang doch lieber erst mit einer günstigen Gleitsichtbrille an«. Falls es also nicht damit klappt, hast du wenigstens nicht so viel Geld ausgegeben. Dass dieser Plan zum Scheitern verurteilt ist und diese Brille eine Schubladen-Brille wird, ist abzusehen. Doch wo genau liegen die Unterschiede zwischen den einzelnen Gleitsichtglastypen und warum sind manche Gleitsichtgläser wesentlich teurer als andere? Ein Blick in die Tiefen des Mysteriums Gleitsichtbrille. Wenn die Arme immer länger werden. Irgendwann trifft es jeden! Kleine Schrift wirkt plötzlich unscharf und lässt sich nur durch einen größeren Abstand wieder lesen. Man beginnt die Schriftgröße im Handy größer zu stellen, weil alles plötzlich viel zu klein geschrieben ist und man stellt fest, dass das Auge immer länger braucht, um zwischen den einzelnen Entfernungen wieder scharf zu stellen. Egal, ob man vorher schon eine Brille getragen hat oder nicht, ab dem 40. Lebensjahr beginnt die sogenannte Alterssichtigkeit. Doch was bedeutet das? Unsere Augenlinse trägt dazu bei, dass wir in nahen Entfernungen deutlich sehen können. Dazu zieht sie sich zusammen und stellt »scharf«. Mit der Zeit verliert die Linse allerdings an Elastizität und verhärtet sich. Es fällt uns dann schwerer in kurzen Entfernungen deutlich zu sehen und wir benötigen eine Brille. Die Alterssichtigkeit hat also nichts mit den Augenmuskeln zu tun, sondern entsteht durch die Verhärtung der Augenlinse. Ein Hinauszögern einer Brillenkorrektur macht das Ganze nicht besser, sondern erzeugt eher das Gegenteil! Die Augen werden müde und rot, man fühlt sich abends ausgelaugt, weil das Auge sich permanent anstrengen muss. Die Anstrengung führt auf Dauer zu Kopfschmerzen. Mit einer Brille wird die Augenlinse unterstützt und man kann wieder entspannt alles klar und deutlich lesen. Gleitsichtgläser einfach erklärt Das Gleitsichtglas ist der »Allrounder« unter den Gläsern. Es deckt Fern-, Mittel- und Nahdistanzen ab. Durch diese vielen verschiedenen Stärken entstehen in den Randbereichen Zonen, die nicht so kontrastreich abbilden wie das Zentrum des Glases. Das bedeutet, dass man, zum Beispiel beim Lesen, den Kopf etwas mit den Zeilen mitnimmt. Je nach Gleitsichtglastyp mal mehr mal weniger. Große Sehbereiche sind natürlich wesentlich komfortabler. Je präziser das Glas vom Hersteller bearbeitet wird und je mehr Parameter bei der Anfertigung berücksichtigt werden, desto größer werden die kontrastreichen Zonen und desto weniger merkt man überhaupt, dass man eine Brille trägt. Wer hohe Sehanforderungen im Alltag und Beruf hat, und das haben wir im digitalen Zeitalter mittlerweile alle, der möchte auch eine Brille tragen, die höchsten Komfort in allen Situationen bietet. Man möchte nicht ständig den »scharfen Punkt« suchen müssen und den Kopf verrenken. Das ist anstrengend und die Brille landet wahrscheinlich mit dem Satz »mit Gleitsichtgläsern komme ich nicht zurecht« in der Schublade. Individuelle Gleitsichtgläser – maßgefertigte Brillengläser für höchsten Sehkomfort Unsere Gesichtsanatomie ist einzigartig und somit auch der Sitz der Brille. Dieser hängt von folgenden Faktoren ab: Augenabstand, Neigung der Brille, Durchbiegung der Brille und dem Abstand vom Auge zum Brillenglas. Bei nicht individuellen Brillengläsern werden bei der Glasherstellung Standard-Parameter angenommen. Also von den vier Faktoren werden Durchschnittswerte angenommen. Weichen wir von diesen Durchschnittswerten ab, beispielsweise durch einen unterschiedlichen Augenabstand von rechts zu links, wirkt sich dies negativ auf die Sehbereiche des Gleitsichtglases aus. Die Kurven der Gläser sind nicht fein und individuell auf die benötigte Stärke abgestimmt. Dies führt zu deutlichen Einschränkungen beim Sehen durch größere »Unschärfenbereiche«. Wird das Brillenglas hingegen auf die reale Tragesituation hin optimiert, können deutlich verbesserte Abbildungseigenschaften erzielt werden. Ein individuelles Gleitsichtglas wird an 7000 Durchblickspunkten optimiert, was größtmögliche Sehbereiche für alle Stärken und in jeder Situation garantiert. In Kombination mit den Messungen moderner Messtechnologien, können Gläser gefertigt werden, die auch bei schwierigen Sichtverhältnissen wesentlich kontrastreicher abbilden als herkömmliche Brillengläser. So ist es möglich, ein Brillenglas zu fertigen, das so individuell ist wie Sie selbst und optimales Sehen für höchste Ansprüche liefert. Das Stadtgespräch 13

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