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Das Stadtgespräch Ausgabe März 2021

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Das Stadtgespräch auf Mein Rheda-Wiedenbrück mit der März Ausgabe 2021

7 Klärschlammverladung

7 Klärschlammverladung beim Klärwerk Entscheidender Schritt zur Problemlösung gesetzt Interkommunale Klärschlammentsorgung durch Verbrennung (Kem) »Die Bürgerinnen und Bürger können sich auf eine wirtschaftliche und nachhaltige Klärschlammentsorgung verlassen, die gleichzeitig auch Umweltbelange wie den Klimaschutz gebührend berücksichtigt«. Das sagte Dr. Ute Röder, Vorsitzende des Aufsichtsrates der Klärschlammverwertung OWL (KSV OWL) zur Freigabe der Vergabeverfahrensunterlagen für die Suche eines strategischen Partners mit dem anschließenden Bau einer Monoverbrennungsanlage oder der Beteiligung an einer bestehenden Einrichtung. Somit können sich auch Bieter bewerben, die über ein planungsrechtlich geeignetes Grundstück verfügen. Die KSV OWL und der strategische Partner werden über ein gemeinsames Tochterunternehmen ab 2024 die Klärschlämme bis 2043 entsorgen. Die Beteiligung der KSV OWL sichert die angemessene Berücksichtigung der Interessen der Bürgerinnen und Bürger. Wichtige Kriterien für die Auswahl sind neben dem Preis der Entsorgung in der gemeinsamen Verbrennungsanlage auch die Kosten, die durch den Transport des Klärschlamms zur Anlage entstehen. Großes Gewicht kommt außerdem dem Umweltschutz und der Anlagentechnik zu. Rheda-Wiedenbrück Die Doppelstadt erklärte die Mitnutzung der interkommunalen Klärschlammentsorgung durch die KSV OWL im vergangenen Sommer. Sie schloss sich dazu einer Bündelung der Klärschlammmengen über die Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh mbH (GEG) als Gesellschafter und Gründungsmitglied der Klärschlammkooperation an. Insgesamt haben sich in der KSV OWL über 47 Gesellschafter 78 Gemeinden, Städte, Kreise sowie Wasser- und Zweckverbände aus den Regierungsbezirken Detmold und Arnsberg sowie Niedersachsen zusammengeschlossen, um gemeinsam langfristig, nachhaltig und wirtschaftlich ihre Klärschlämme zu entsorgen. Bislang ist die Zentralkläranlage Rheda an der Marienfelder Straße für den dort anfallenden Klärschlamm entsorgungspflichtig. Dieser wird zusammen mit dem Klärschlamm der Firma Tönnies unter Berücksichtigung der geltenden Vorschriften entsorgt. Die Entsorgungssicherheit ist somit »für die nächsten ein bis drei Jahre gegeben, sofern die Stadt und die Firma Tönnies dies weiterhin vereinbaren«, heißt es in einer Verwaltungsvorlage für den Rat der Stadt v. 10.12.2019. Dort ist zudem zu lesen, dass »die Entsorgung in den letzten Jahren immer schwieriger und kostenaufwändiger wurde«. Schwierige Entsorgung Hintergrund ist die 2017 geänderte Abfallklärschlammverordnung und die 2017 novellierte Düngeverordnung. Die Klärschlammverordnung enthält unter anderem Fristen zur Umsetzung bis 2029. Sie fordert insbesondere den Ausstieg aus der in OWL vorherrschenden landwirtschaftlichen Ausbringung sowie eine Phosphorrecyclingpflicht für Klärschlamm aus der kommunalen Abwasserbehandlung. Es stehen somit keine Flächen mehr für die landwirtschaftliche Klärschlammverwertung zur Verfügung. Hieraus erwuchs für die Städte und Gemeinden ein dringender Handlungsbedarf. Hier in OWL fand man die optimale Lösung in der Gründung einer interkommunalen Kooperation zur gesicherten Klärschlammentsorgung zu angemessenen Preisen, eben in der KSV OWL. Die Zusammenarbeit ist ein bahnbrechendes Zeichen für die interkommunale Lösung von zukunftssichernden Umweltproblemen. A Jetzt anmelden für das Sommersemester 2021 VHS | FARE (Kem) Viele Personen haben sich bereits bei der Volkshochschule für das interessante und umfangreiche Kursangebot angemeldet. Besonders freut es die Weiterbildungseinrichtung, dass die sukzessive zusätzlich entwickelten digitalen Angebote von einer immer größeren Gruppe von Teilnehmenden angenommen werden. Die positive Resonanz unterstreicht die enge Verbundenheit mit der Volkshochschule. »Das freut uns sehr!«, so ihr Leiter, André Mannke. Zugleich bedankt er sich ganz herzlich, dass die große Zahl der Teilnehmenden der VHS im letzten Jahr, trotz mehrmaligem Lockdown und der damit verbundenen Kursabsage oder Kursunterbrechung, die Treue gehalten haben. Der Dank der VHS gilt ausdrücklich ebenfalls den Dozentinnen und Dozenten. Sie sind mit Neugier und Mut den digitalen Veranstaltungswegen zunehmend aufgeschlossen und leisten damit einen ungeheuer wichtigen Beitrag für die Weiterbildungseinrichtung. Wer für sich noch das passende Angebot sucht, wird auf der Homepage der VHS Reckenberg-Ems bzw. in den ausliegenden Vorlesungsverzeichnissen fündig. Die Interessenten können ihren Teilnahmewunsch der VHS jederzeit kundtun – direkt in der Zentrale am Kirchplatz, per Telefon oder via Internet. Kontakt: briefkasten@vhs-re.de · www. vhs-re.de · Anmelde-Hotline: 05242/9030-900. 62 Das Stadtgespräch

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