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Das Stadtgespräch Ausgabe März 2021

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Das Stadtgespräch auf Mein Rheda-Wiedenbrück mit der März Ausgabe 2021

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Das Stadtgespräch Spezial 2021 AZUBIS UND MITARBEITER in Handel und Handwerk GESUCHT Fachkräftemangel im Handwerk Die Konjunktur boomt, die Auftragsbücher sind voll, aber Fachkräfte sind rar. Zahlreiche Handwerksbetriebe suchen aktuell Personal, um anstehende Aufträge abzuarbeiten. Auch fehlen der Branche zwischen 15.000 und 20.000 Auszubildende. Ein Grund ist die steigende Zahl der Abiturienten, die nach der Schule ein Studium anstreben. Muss ein Handwerksbetrieb wegen zu hoher Auslastung Aufträge ablehnen, ist dies nicht nur für das Unternehmen ärgerlich, sondern vor allem auch für die Kunden. Lange Wartezeiten und hohe Rechnungen sind die Folge des Fachkräftemangels im Handwerk. Rund eine Million Handwerksbetriebe beschäftigen in Deutschland ca. 5,4 Millionen Menschen. Damit die geballte Stärke des Handwerks auch weiterhin die Wirtschaft antreibt, müssen Mitarbeiter, insbesondere Azubis her – obgleich die Betriebe aktiv nach Mitarbeitern und Nachwuchskräften suchen, bleiben viele Stellen unbesetzt ... Foto: Halfpoint/adobe stock 24 Das Stadtgespräch Spezial

Was bietet eine handwerkliche Ausbildung? Das Handwerk bietet vielfältige Karriereperspektiven: Die mehr als 130 Ausbildungsberufe deutschlandweit verbinden Tradition, Innovationsstärke und High-Tech. Im Handwerk findet Jede(r) die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung – und mit der Meisterqualifikation die Perspektive, einen eigenen Betrieb aufzubauen. Fünf wichtige Gründe, die für eine Ausbildung im Handwerk sprechen, haben wir hier zusammengetragen. 1. Handwerk ist vielfältig Mit über 130 Ausbildungsberufen bietet das Handwerk eine Vielfalt an Möglichkeiten für junge Menschen mit den unterschiedlichsten Interessen, Fähigkeiten und Talenten, sich zu entfalten. In modernen und spannenden Berufen können sie ihre eigenen Ideen in die Tat umsetzen. 2. Handwerk bietet beste Zukunftschancen Rund 200.000 Handwerksbetriebe in Deutschland müssen in den nächsten 10 Jahren an eine Nachfolge-Generation übergeben werden. Gerade kleinere, alteingesessene Betriebe geben jungen Talenten so die Chance, sich zu entwickeln und zügig Führungsverantwortung zu übernehmen. 3. Handwerk integriert technische Entwicklungen Viele Handwerksberufe können auf eine lange Tradition zurückblicken. Aber in fast allen Handwerken sind heute modernste Technologien unerlässlich. Komplexe Produktionsprozesse, wie etwa im Bereich Medizintechnik oder in der Luftund Raumfahrtbranche, erfordern Präzision und technisches Know-how. Daher verbinden sich bei der Ausbildung im Handwerk oftmals Tradition und High- Tech – eine spannende und abwechslungsreiche Kombination. Handwerk bedeutet lebenslanges Lernen – gerade in Berufen, in denen sich stetig weiterentwickelnde Technologien eine Rolle spielen. 4. Handwerk schafft Zufriedenheit und Selbstbestimmung Nach Abschluss eines Auftrags oder sogar am Ende eines Arbeitstages sind Handwerker im Vorteil: Das Ergebnis ihrer Arbeit ist unmittelbar sichtbar. In kaum einem anderen Wirtschaftszweig kann zudem so selbstbestimmt gearbeitet werden wie im Handwerk: Flache Hierarchien in den Betrieben ermöglichen jungen Menschen Raum zur Entfaltung. Familienfreundlichkeit wird großgeschrie-ben. Ein weiterer Pluspunkt: Mit der Weiterbildung zum Meister bietet sich die Möglichkeit, der eigene Chef zu sein. 5. Handwerk macht sich bezahlt Die Qualifikation zum Meister zahlt sich aus: Das durchschnittliche Lebenseinkommen eines Handwerksmeisters liegt etwa gleichauf mit dem eines Fachhochschulabsolventen. Dies ergab eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Der Meisterbrief ist zudem im deutschen Qualifikationsrahmen gleichwertig mit dem Bachelor-Abschluss. Außerdem bietet er die Zugangsberechtigung zu einem Hochschulstudium. Das Stadtgespräch Spezial 25

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