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Das Stadtgespräch Ausgabe Juli 2020

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Das Stadtgespräch und Mein Rheda-Wiedenbrück Juli 2020

Foul Eine rote Karte gab

Foul Eine rote Karte gab es noch für die Bürgermeisterkandidatin der Bündnisgrünen Sonja von Zons: Ihr Vorwurf, eine gemeinsame Bürgermeisterkandidatur von SPD, FDP und den Bündnisgrünen zu finden sei nicht möglich gewesen »verdreht die Wahrheit«, so Marco Sänger. »Außer einem informellen Gespräch der Fraktionsvorsitzenden von SPD, FDP und den Grünen hat keinerlei Gespräch zum Abklopfen von eventuellen Schnittmengen und Gemeinsamkeiten zwischen unserem Ortsverein und den Grünen stattgefunden. Nach ihrem guten Ergebnis bei der Europawahl herrschte in dieser Thematik bei den Grünen Funkstille«, so der Ratsherr. Mit Unglauben und Empörung nahmen die Anwesenden zudem die Aussage von Frau von Zons zur Kenntnis, dass die Grünen die einzige Partei seien, die sich mit klarer Kante gegen rechte Hetze und Fremdenfeindlichkeit stellen würde. Es seien ja gerade die Sozialdemokraten, die seit jeher gegen rechtes Gedankengut kämpfen, machte Marco Sänger deutlich. Brigitte Frisch-Linnhoff ergänzte: »Wer sich mit dieser Polemik in ein besseres Licht setzen wolle, beschreitet den Weg des Populismus und damit den Weg derer, die unsere Gesellschaft und unsere Demokratie schwächen wollen«. Die Kandidaten Listenplatz 1: Michaela Koroch (Wahlbezirk 18), 2. Dirk Kursim (Wb 8), 3. Martina Mester-Grunewald (Wb 4), 4.: Marco Sänger (Wb 7), 5..Brigitte Frisch-Linnhoff (Wb 2), 6. Michael Fischer (Wb 1), 7. Gudrun Bauer (Wb 9), 8. Maik Birkholz (Wb 3), 9: Anja Kern (Wk b), 10. Ümit Kahraman (Wb 5), 11. Ina Schweikardt (Wb 17), 12. Andreas Schweikardt (Wb 15), 13. Daniela Frisch (Wb 16), 14. Andreas Schüngel (Wb 12), 15. Gabi Paulsen (Wb 19), 16. Alfred Kontermann (Wb 11), 17.Susanne Goldberg (Wb 10), 18. Wilfried Noltenhans (Wb 14), 19. Michaela Gomolka (Wb 13) B Bündnisgrüne setzen auf Sonja von Zons Endlich mutiger handeln (Kem) »Wir präsentieren mit der seit 16 Jahren politisch aktiven und seit 2014 als Mitglied im Rat der Stadt vertretenen Sonja von Zons als Bürgermeisterkandidatin eine echte Alternative zum amtierenden CDU-Bürgermeister«, stellt der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen seine Kandidatin für das Spitzenamt in der Stadtverwaltung und im Rat vor. »Wir freuen uns, dass wir mit Sonja von Zons eine Bürgermeisterkandidatin gewinnen konnten, die die Entschlossenheit mitbringt, die notwendigen Veränderungen in unserer Stadt voranzubringen, ohne auf traditionelle Bedenkenträger Rücksicht nehmen zu müssen. SolvisBen der Besserkessel: Mehr Heizung für’s Geld! Generationsübergreifend & Zukunftssicher! www.solvisben.de 22 Das Stadtgespräch

Als Diplom-Verwaltungswirtin mit langer Berufserfahrung kennt sie die Strukturen einer Kommunalverwaltung von innen und steht für eine moderne Verwaltungsführung im Dialog mit den Mitarbeitern«, beschreibt Volker Brüggenjürgen, Fraktionsvorsitzender, die Stärken der 46-jährigen gebürtigen Langenbergerin. Sie lebt seit 25 Jahren in Wiedenbrück und ist nicht zuletzt über ihre vier Kinder im Alter von 17 bis 22 Jahren in allen Bereichen des sozialen Lebens der Stadt sehr gut vernetzt. Nach dem Abitur hat von Zons an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Bielefeld studiert und arbeitet seit 1993 bei der Stadtverwaltung Gütersloh. »Sonja von Zons ist ein langjähriges aktives Mitglied im Ortsverband, die als gläubige Katholikin durch ihre christliche Werteorientierung und ihr glaubwürdiges Engagement für eine menschliche und soziale Stadtgesellschaft überzeugt«, so Hans-Herman Heller-Jordan, Ortsverbandssprecher. Seit 10 Jahren ist sie nebenberuflich als Deeskalationstrainerin GAV Rassismus/Rechtsextremismus in der Gewaltprävention mit Kindern und Jugendlichen tätig. Entsprechend ist eines ihrer Schwerpunktthemen »die Bewahrung und Stärkung unserer demokratischen Grundwerte und der Einsatz für eine tolerante, weltoffene und vielfältige Gesellschaft«. Zudem setzt sie sich besonders für finanziell und sozial benachteiligte Mitmenschen ein. So sollten alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem sozialen Hintergrund die gleichen Bildungschancen haben. 1 Die Bürgermeisterkandidatin Sonja von Zons Programm Eine klare Alternative wollen die Bündnisgrünen auch programmatisch unter dem Motto »Endlich mutiger handeln«, anstelle der »Einfach immer weiter so«-Politik der Mehrheitsfraktion im Rat. Sie setzen sich konsequent für den Schutz des Klimas ein, d. h. vor Ort wirksame Klimaschutzmaßnahmen entschlossen und mutig vorantreiben. Denn mit ein bisschen Umweltkosmetik hier und da sei es längst nicht mehr getan. Einen weiteren Schwerpunkt sehen die Bündnisgrünen in der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Statt wertvolle Grundstücke den Discounterphantasien von privaten Investoren zu überlassen, machen sie sich für ein Investitionsprogramm »bezahlbarer Wohnraum« stark. »Unsere Stadt braucht Jahr für Jahr rund 200 neue q Schöner Leben im Alter Die Hausgemeinschaften für Senioren Individuell, aber nicht allein. Umsorgt aber nicht bevormundet. Unterstützt, aber selbstbestimmt. Wir bilden aus! Jetzt informieren unter www.pflege-lia.de Hausgemeinschaft „Sitt op de Deel” Wasserstrasse 17-19 Hausgemeinschaft „Der Elsbeerenhof” Stromberger Str. 129 – OT St. Vit Rufen Sie uns an. Lassen Sie sich persönlich beraten. Telefon: 05241 – 70 38 55 0 • www.pflege-lia.de Das Stadtgespräch 23

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