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Das Stadtgespräch Ausgabe Januar 2017

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70 seniorenzeitung

70 seniorenzeitung Das Stadtgespräch Auf der Parkbank ER In wenigen Tagen ist Weihnachten, und ich habe noch nicht gesehen, dass du mit dem Plätzchenbacken angefangen hast. Gibt es diesmal keine? SIE Sieh mal an, was du nicht alles bemerkst! Nein, begonnen habe ich damit noch nicht, und ich frage mich, kann man diesmal nicht auf Gebäck von der Theke zurückgreifen? ER Sicherlich kann ein guter Bäcker leckere Kekse herstellen und auch eine reiche Auswahl anbieten, vielleicht mehr als es eine gute Hausfrau backen kann. SIE Wenn du das so siehst, dann werde ich gleich morgen eine Auswahl an Weihnachtsplätzchen besorgen und mir damit eine Menge an Arbeit ersparen. ER Das sehe ich anders: zu Weihnachten gehört Selbstgebackenes, das war schon immer so, das kenne ich aus meinem Elternhaus, und auch bei uns ist das immer Tradition gewesen und so sollte es auch bleiben. SIE Schon vor der Adventszeit hatte ich Weihnachtsgebäck gekauft, und mit Wohlgenuss hast du das zum Nachmittagskaffee gegessen, warum sollte das nicht auch zu Weihnachten selbst möglich sein? ER Ich erinnere mich gern an das gemeinsame Backen mit unseren Kindern, an die Wohlgerüche nicht nur in der Küche sondern in der gesamten Wohnung! Die kündigten das bevorstehende Weihnachtsfest an und ließen die Erwartungen der Kinder steigen. SIE Wenn du so sehr in deiner Erinnerung schwelgst und wenn dein Heil von selbstgebackenen Plätzchen abhängt, dann will ich Dir den Gefallen tun und backen. Ich gehe natürlich von Deiner tatkräftigen Unterstützung und Hilfe aus. Eine Bäckerschürze habe ich vorsorglich bereit gelegt. Daran soll es nun wirklich nicht scheitern! Grußworte des scheidenden Vorsitzenden des Senioren beirates Heribert Setter, bisheriger Vorsitzender des Seniorenbeirats Sehr geehrte Seniorinnen und Senioren. Nun haben wir einen neuen Seniorenbeirat. Allen gewählten Mitgliedern und den Delegierten aus den verschiedenen Institutionen gratulieren wir sehr herzlich und wir wünschen ihnen eine gute Zusammenarbeit für die nächsten 5 Jahre mit allen Seniorinnen und Senioren. Wir danken den langjährigen Mitstreitern(innen) und wir glauben, dass wir für die Senioren dieser Stadt einige interessante Themenbereiche ansprechen konnten. Siehe diese Seiten im Stadtgespräch. Unsere sehr gute Seniorenbroschüre, die Notfallkarten, tolle Seminare und Vorträge Der Seniorenbeirat ist neu gewählt worden wurden durch uns initiiert. Nun stehen wir vor einem Umbruch, vor den Weihnachtstagen und vor dem neuen Jahr 2017. Wir bedanken uns für die partnerschaftliche Zusammenarbeit und für das Vertrauen, das Sie in uns gesetzt haben. Übertragen Sie das bitte auf unsere Nachfolgerinnen und Nachfolger. Am Himmel leuchten hell die Sterne Glocken läuten in der Ferne. Die Herzen werden weich und weit, denn es ist wieder Weihnachtszeit. In der Küche brutzeln Braten, die Kleinen können es kaum erwarten, die Geschenke auszupacken. Die Bratäpfel im Ofen knacken. Voller Duft und Heimlichkeit Wünschen wir euch diese Weihnachtszeit! Ihnen und Ihren Familien wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes, friedvolles und erfolgreiches Jahr 2017 Stets gutes und gesundes Seniorenwetter, wünscht das bisherige Team mit Heribert Setter Ortsteil Rheda: Karl-Heinz Poppek und Beatrix Thielen. Vertreter: Hans Badorreck Ortsteil Wiedenbrück: Karl-Josef Büscher und Margret Kohler. Vertreter: Hans Gerd Specht und Hermann Benkelberg Ortsteil Lintel: Werner Ellebracht. Vertreter: Bernhard Hansmeier Ortsteil Batenhorst: Hans Rüsenberg. Vertreterin: Helga Katthöfer Ortsteil St. Vit: Hans-Jürgen Hornbostel. Vertreterin: Agnes Wellkemper Neben den sieben gewählten Vertretern aus den Ortsteilen werden sechs Vertreter von Verbänden und Vereinen benannt, die in der Seniorenarbeit aktiv sind. Die Organisationen entsenden folgende Vertreter: Ulrich Jochum (Arbeiterwohlfahrt), Jürgen Belger (Deutsches Rotes Kreuz), Heinz- Werner Sippel (evangelische Kirchengemeinden), Bernd Biermann (katholische Kirchengemeinden), Der neue Vorstand des Seniorenbeirats Rheda-Wiedenbrück: 1. Vorsitzender Karl-Heinz Poppek (rechts), sein Stellvertreter Karl-Josef Büscher (links) Carola Linnemann (Sozialverband Deutschland), Sabine Köhler (Volkshochschule Reckenberg- Ems). In der ersten Sitzung am 30. November 2016 wurde Karl-Heinz Poppek zum 1. Vorsitzenden gewählt, zum seinem Stellvertreter wurde Karl-Josef Büscher gewählt.

seniorenzeitung 71 Die Gedanken einer Kerze Jetzt habt ihr mich entzündet und schauet in mein Licht. Ihr freut euch an meiner Helligkeit, an der Wärme, die ich spende. Ich freue mich, dass ich für euch brennen darf. Wäre dem nicht so, läge ich in einem alten Karton – sinnlos, nutzlos. Sinn bekomme ich erst dadurch, dass ich brenne. Aber je länger ich brenne, desto kürzer werde ich. Ich weiß, es gibt immer beide Möglichkeiten für mich: Entweder bleibe ich im Karton – unangerührt, vergessen, oder aber ich brenne, werde kürzer, gebe alles her was ich habe, zugunsten des Lichtes und der Wärme. Somit führe ich mein eigenes Ende herbei; und doch finde ich es schöner und sinnvoller, etwas hergeben zu dürfen, als kalt zu bleiben und im düsteren Karton zu liegen. Schaut, so ist es auch mit euch Menschen! Entweder ihr zieht euch zurück, bleibt für euch – und es bleibt kalt und leer – oder ihr geht auf die Menschen zu und schenkt ihnen von eurer Wärme und Liebe, dann erhält euer Leben Sinn. Aber dafür müsst ihr etwas von euch selbst hergeben, etwas von eurer Freude, von eurer Herzlichkeit, von eurem Lachen, vielleicht auch von eurer Traurigkeit. Ich meine, nur wer sich verschenkt, wird reicher. Nur wer andere froh macht, wird selbst froh. Je mehr ihr für andere brennt, umso heller wird es in euch selbst. Ich glaube, bei vielen Menschen ist es nur deswegen düster, weil sie sich scheuen, anderen ein Licht zu sein. Ein einziges Licht das brennt, ist mehr wert als alle Dunkelheit der Welt. Also lasst euch ein wenig Mut machen von mir, einer winzigen kleinen Kerze. Erna und Berta »Du warst doch oft bei den Veranstaltungen vom Seniorenbeirat. Was gabs da zu hören? Ich meine, jetzt nach den Neuwahlen, wie war die vorherige Truppe?« »Oh, der letzte Beirat war ganz schön aktiv, d.h. man muss eigentlich sagen, der Vorstand war aktiv. Wie in den meisten Vereinen, sitzen die Hälfte der Leute still ihre Zeit ab, oder sie unterhalten sich mit dem Nebenmann über ganz andere Dinge.« »Was hat er denn auf die Beine gestellt, dein Vorstand?« »Na, erstmal haben die Treffen ständig in einem anderen Ortsteil stattgefunden, das war bestimmt nicht ganz einfach zu organisieren. Und trotzdem kamen kaum interessierte Mitmenschen. Fand ich schade.« »Ja was soll man denn auch da? Das ist doch alles so trocken: Genehmigung der Niederschrift von der letzten Sitzung, Neues aus der Verwaltung und so.« »Na sicher, am Anfang ists schon langatmig und für Gäste ausgesprochen uninteressant. Aber ansonsten kannste nix sagen. Es gab viel zu lernen. Wusstest du beispielsweise, dass du an jeder Bushaltestelle in Rheda-Wiedenbrück eine Fahrkarte für ein beliebiges Ziel in der Umgebung kaufen kannst, die nicht teurer ist, als wenn du sie im Bahnhof kaufst? Und in der die Nutzung für Bus, Bahn und – wenn vorhanden – U-Bahn eingeschlossen ist?« »Du meinst, wenn ich z.B. am Hallenbad wohne und nach Bielefeld auf den Weihnachtsmarkt will, kann ich an der nächsten Haltestelle den Bus nehmen, eine Karte nach Bielefeld lösen, vom Bahnhof Rheda nach Bielefeld fahren, vom Bahnhof Bielefeld die U-Bahn bis zum Rathaus nehmen und von da gemütlich auf den Weihnachtsmarkt schlendern, alles für den ganz normalen Bahnpreis?« »Genau. Jede Menge Informationen gabs in den Vorträgen, z.B. über finanziell vom Staat unterstütztes seniorengerechtes Umbauen, oder über Pflegevollmachten. Der Beirat selbst hat noch verschiedene eigene Ideen entwickelt. Zum Beispiel die Notfallkarte, die du immer bei Dir haben sollst, und in die du alles Wichtige eingetragen hast, falls dir was passiert, kannste umsonst da bekommen. Oder er hat Angebote aus anderen Bereichen weitergegeben: Den Tanztee im Reethus, der einmal im Monat an einem Sonntag stattfindet, den Kino-Mittwoch, der jeden 1. Mittwoch im Monat nachmittags im Bambi-Kino in Gütersloh läuft, wobei auch noch vorher Kaffee und Kuchen angeboten werden. Solche Sachen, die für uns Senioren gemacht sind, muss man doch wissen, meinste nicht?« »Ich hörs ja dann von dir. Reicht mir doch!« »Jaa, aber selber machen ……« Das Team der Seniorenzeitung wünscht allen Leserinnen und Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr mit ganz viel Gesundheit, viel Erfolg und einer gehörigen Portion Glück Impressum Seniorenzeitung Verantwortlich für den Inhalt ist der Seniorenbeirat der Stadt Rheda-Wiedenbrück. Ständige Mitarbeit: Christa-Maria Bank, Margret Kohler, Vroni Korsmeier, Hans Dieter Wonnemann Koordination: VHS Reckenberg- Ems, Arnold Bergmann Ein Wort, das von Herzen kommt, macht dich drei Winter warm. Aus China Ein Lachen kostet nichts. Zumindest nicht bei uns!

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