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Das Stadtgespräch Ausgabe Januar 2017

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4 Das Stadtgespräch Weihnachtsbaum, die meisten kommen aus dem Sauerland. OH TANNENBAUM Wie bleiben deine Blätter grün Weihnachten beginnt schon im August – zumindest was das Saisongebäck angeht. Der Tannenbaum hat dann doch einen etwas kürzeren Vorlauf, aber auch wird inzwischen immer früher aufgestellt: In der Innenstadt, auf dem Christkindlmarkt und in den Geschäften schafft man damit den ganzen Advent lang schon gemütliche Stimmung, und viele fahren an den Feiertagen weg, so dass man den Baum schon vorher genießen möchte, auch damit sich das Schmücken und die Anschaffung überhaupt lohnt. Er soll also möglichst lange halten, der Weihnachtsbaum. Aber wie geht das in beheizten Räumen? Der Christbaum neigt zum Nadeln, denn er verliert in Räumen die Restfeuchtigkeit in Stamm und Nadeln – je wärmer er steht, desto schneller. Immerhin sind viele Exemplare schon Monate vorher geschlagen und gelagert worden. Beim Kauf eines bereits geschlagenen Baumes sollten Sie sich die Schnittstelle ansehen: Ist sie hell, haben Sie ein vergleichsweise frisches Exemplar erwischt. Noch ein Trick zur Frische ist die Nadelprobe: Sie streifen einen Zweig in Richtung Stamm zurück. Wenn dabei schon die ersten Nadeln herunterfallen, sollten Sie den Baum stehen lassen, erst recht, wenn Weihnachten nicht direkt vor der Tür steht. Foto: Africa Studio/shutterstock.com Sicherer Transport nach Hause Schon auf dem Hinweg sollten Sie tunlichst daran denken, eine Decke als Schutz für das Auto einzuladen sowie Gurte oder Schnüre zum sicheren Fixieren des Baumes, damit er bei unverhofften Bremsmanövern im Auto bleibt und auch in Kurven nicht verrutscht. Für den Transport auf dem Autodach sollte man den Baum in Folie einschlagen, denn durch den Fahrtwind verliert er Wasser aus den Nadeln. Außer-

5 dem verhindert so ein kompakter Transport, dass herabhängende Zweige die Sicht behindern – auch nicht den freien Blick auf die Außenspiegel. Gleiches muss auch beim Transportieren des Baumes im Innenraum des Autos sicher gestellt sein. Wenn er wider Erwarten doch nicht ganz in die Ladefläche passt: Höchstens anderthalb Meter darf er aus dem Kofferraum ragen, und schon ab einem Meter Überhang aus dem Heck muss das Ende der Ladung deutlich sichtbar markiert werden. Sicherheitshalber also einen roter Stofffetzen mitnehmen, der als Abstandssignal angehängt werden kann. Achtung: Brems- und Rücklichter sowie das Nummernschild müssen deutlich sichtbar bleiben, sonst wird der Baum womöglich ein recht teures Vergnügen, vor allem wenn die Polizei noch nicht in gnädiger Weihnachtsstimmung sein sollte... Das Aufstellen Zuhause bleibt der Baum möglichst erst einmal draußen an einer windgeschützten Ecke, damit er sich akklimatisieren kann. Auch der Keller geht als Aufbewahrungsort, um ihn an wärmere Bedingungen zu gewöhnen. Das Transportnetz bleibt erst einmal dran, so bleibt der Baum handlich für den späteren Aufbau im Ständer. Auch ist das Ansägen und Anspitzen so leichter, denn er sollte mit frischer Schnittstelle ins Wasser gestellt werden, damit er nicht jetzt schon austrocknet. Das ist das einzige Mittel, um ihm jetzt noch eine möglichst lange Lebensdauer zu bescheren. Fichten lassen sofort die Nadeln fallen, wenn ihnen Wasser fehlt, und auch die anderen Sorten ziehen bis zu einem Liter Wasser in drei Tagen, besonders wenn sie in der Nähe der Heizung stehen. Deshalb sollte man immer der Wasserstand kontrollieren, erst recht sobald er geschmückt ist. Normales Leitungswasser reicht übrigens zum Frischhalten völlig aus. Weder Frischhalte- noch vermeintliche Wundermittel wie Glycerin oder Zucker im Gießwasser halten den Weihnachtsbaum länger frisch, sagt die Landwirtschaftskammer nach etlichen Versuchen. Bleibt zum Abschluss nur noch die Frage: Wie schmücken? Da wollen wir uns lieber nicht einmischen, denn zwischen Familientraditionen und ausgeflippten Moden ist alles möglich und erwünscht! Schauen Sie sich um bei den Fachhändlern und in den Schaufenstern von Rheda-Wiedenbrück: Hier finden Sie Anregungen und Trends für Weihnachsschmuck. Frohe Weihnachten wünscht Ihnen »Das Stadtgespräch«. Schonung mit perfekten Weihnachtsbäumen Foto: Vlue/shutterstock.com »Der Deutschen ihr Baum« · Kein Weihnachten ohne Christbaum: Bei 90% der Deutschen gehören Tanne und Fichte zum Fest. · Anlass für den ersten Weihnachts-Familienstreit ist in den meisten Familien der Baum: Sollen wir ihn selbst schlagen oder kaufen? Wie groß soll er sein? Nehmen wir aus Mitleid die verwachsene Tanne oder muss unser Baum einen perfekten Wuchs haben? · Junge Menschen sind in der Sache »Baum ja oder nein« konservativer als die alten, ohne Baum kein Besuch bei den Eltern! Traditionen müssen sein zu Weihnachten. · Ältere Menschen entscheiden sich aus praktischen Gründen auch für Alternativen zur klassischen Tanne (zum Beispiel immer wieder belebbare Kunststofftanne zum Aufspannen, den Glit zerbaum im Miniformat, große Zweige in Bodenvase...). · Fast 30 Millionen Weihnachtsbäume werden in Deutschland jedes Jahr verkauft · Etwa 10 Prozent unserer Weihnachtsbäume werden importiert. · Die meisten Bäume kommen aus dem Sauerland. · Auch beim Christbaum gibt es einen Trend zum Bio-Baum. · Auf Platz 1 der Wunschliste steht immer noch die Nordmanntanne. · An die 700 Millionen Euro geben die Deutschen für den Weihnachtsbaum aus, Tendenz steigend. · Für dieses Jahr sind keine Preissteigerungen im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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