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Das Stadtgespräch Ausgabe Januar 2017

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34 Das

34 Das Stadtgespräch NICHT NUR BEI DER KUNDSCHAFT Handwerker gesucht! Viele Kunden würden ihr Gespartes gern ausgeben und sich endlich den Anbau gönnen oder längst fällige Renovierungen und Instandsetzungen endlich einmal anpacken. Aber Fehlanzeige: Vieles bleibt liegen – die Betriebe können mit der Nachfrage kaum mithalten. Das hört man immer öfter in Gesprächen mit Handwerkern und anderen Unternehmern, und die Not wird offenbar immer noch größer. Die Niedrigzinsphase beschert vor allem dem Baubereich volle Auftragsbücher in allen Gewerken. Aber es fehlt das Personal, das die Aufträge abarbeitet: Fachkräftemangel auch in Rheda-Wiedenbrück. Suche per Aufkleber Bei ihrer Suche nach zusätzlichen Kollegen setzen manche Unternehmen auf Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. »Elektro Meyer« hat zum Beispiel einen auffälligen Aufkleber am Firmenwagen: »Wir suchen Mitarbeiter/ In« ist auf dem roten Auto zu lesen. »Ein bis zwei zusätzliche Kräfte würden wir nehmen«, sagt Martin Großerohde von »Elektro- Meyer«. Neun Beschäftigte hat das Unternehmen bereits, und die Zahl könnte weiter wachsen. »Es gibt immer wieder Reaktionen auf den Aufkleber. Da kommen Facharbeiter, die sich gut verkaufen bei der Vorstellung. Später stellt sich raus, dass die Qualifizierung doch nicht ganz so gut ist. Dazu kommt, ein neuer Mitarbeiter muss auch in den Betrieb passen«, berichtet Martin Großerohde von seinen Erfahrungen bei der Suche nach Fachkräften. »Mehr Glück haben wir bei der Suche nach Auszubildenden gehabt«, freut er sich. Drei Lehrlinge sind zurzeit in dem Betrieb. Die könnten später dann die künftigen Fachkräfte werden. Wenig Motivation Auch Klaus Westermann vom »Wohnstore Westermann« würde gern mehr Mitarbeiter einstellen, einen Bodenleger zum Beispiel. Seit Jahren versucht er, einen Auszubilden für das Bodenlegerhandwerk zu finden. »Berufe wie Maler oder Bodenleger sind bei den Jugendlichen wohl nicht so Viele freie Jobs in Rheda-Wiedenbrück gut angesehen«, vermutet Klaus Westermann. »In diesen Berufen muss trotz moderner Maschinen oft auch Hand angelegt werden, da ist die Motivation bei der Jugend grenzwertig«, befürchtet er. Und was tut die Agentur für Arbeit? Sie ist ja für die Vermittlung von Fachkräften zuständig. »Bei der Arbeitsagentur habe ich eine gute Ansprechpartnerin«, berichtet Klaus Westermann. »Sie ist wirklich engagiert, aber es fehlt bei den Agenturkunden offenbar an Potential.« In den Dateien der Arbeitsagentur stehen für den Kreis Gütersloh 2.500 freie Stellen. Ein großer Teil davon, insgesamt 2.100, sind unbefristete Arbeitsplätze. Eigentlich ein Traum, denkt man an die Zahl der Arbeitslosen, Dennoch können diese Stellen nur schwer besetzt werden, weil gut ausgebildete Fachkräfte fehlen. Nach Angaben der Arbeitsagentur gibt es zurzeit ein Stellen-Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr, Tendenz steigend. Weil der Facharbeitermarkt nahezu leer gefegt ist, versuchen immer mehr Unternehmen, neue Wege zu gehen, um Fachkräfte anzuwerben. »Mitarbeiter gesucht« steht nicht nur auf so manchem Betriebswagen, sondern auch im Internet. So sind unter der Adresse www.meinrhwd.de viele Jobs ausgeschrieben. Denn gut ausgebildete Fachkräfte haben in Rheda-Wiedenbrück beste Möglichkeiten, einen Job zu finden. Packen wir es an.. Diese Wahl ist mal ein reines Vergnügen. g e n. hohenfelder.de

35 GELEBTE STÄDTEPARTNERSCHAFT DJK Rheda empfing Freunde aus Palamós (Kem) Feierlich haben die DJK Rheda und die Palamósfreunde ihre Gäste aus der spanischen Partnerstadt Palamós verabschiedet. »Wie immer war das Treffen geprägt von alten Freundschaften und vielen neuen Eindrücken. Es hat es uns sehr gut gefallen. Wir freuen uns, dass viele neue Verbindungen entstanden sind«, sagte Pepe Navarro für die 60 Jugendlichen und die erwachsenen Betreuer aus der katalanischen Stadt beim Abschlusstreffen im Spanischen Kulturzentrum. Die Jugendlichen gehören zu den befreundeten Vereinen »Club Esportivo Palamós« und »Palamós Connecta«. Mehrere Teilnehmer waren zum wiederholten Male in Rheda-Wiedenbrück. Alle Jugend- lichen waren in Gastfamilien aufgenommen. Viele von ihnen halten im Anschluss an die Reise Kontakt zu ihren Gastfamilien. Seit fast 30 Jahren ist in der Vorweihnachtszeit der Besuch der jungen Sportler aus der Stadt an der Costa Brava ein fester Bestandteil der partnerschaftlichen Begegnungen. Die mitgereisten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums IES Palamós pflegten gleichzeitig die 1999 besiegelte Schulpartnerschaft mit dem Einstein-Gymnasium durch den Besuch des Unterrichts am EG. DJK-Vorsitzende Natalia Kowal und EG-Schulleiter Jörg Droste schlossen sich dem positiven Fazit an. Sie freuen sich schon auf die Gegenbesuche in der Der Besuch der Feuer- und Rettungswache fand bei den Gästen großes Interesse. Mittelmeerstadt. Auch bei diesem Besuch erwiesen sich die Rheda-Wiedenbrücker Gastgeber als sehr aktiv darum bemüht, ihren Gästen ein attraktives Programm zu bieten. Ein Besuch auf dem Christkindlmarkt und Adventskrämchen, Ganztagsausflüge nach Münster sowie zum Bochumer Bergbaumuseum und zur Veltinsarena von Schalke 04, ein Shoppingbummel in Bielefeld und die Besichtigung der Feuerwache sowie gemeinsames Basketballtraining mit anschließendem Freundschaftsspiel sowie ein Tag mit der Gastfamilie boten Gewähr dafür, dass die spanischen Gäste mit zahlreichen Eindrücken aus Westfalen am vergangenen Samstag die Heimfahrt antreten konnten.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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