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Das Stadtgespräch Ausgabe Januar 2017

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26 Das

26 Das Stadtgespräch Freitag, 16. Dezember 2016 NOCH BIS ZUM 23. DEZEMBER 2016 Mittwoch, 21. Dezember 2016 14:30 Markt und Verkaufshäuschen öffnen 15:30 Angelina’s Musiktheater „Märchen zum Mitmachen“ 17:30 Kinder- und Jugendchor St. Clemens Rheda 20:00 Gospelchor „Rejoice“ Langenberg 22:00 Zum Ausklang die Turmbläser Samstag, 17. Dezember 2016 12:00 Der Markt öffnet für alle Gäste 15:30 JOJOS – Kinderweihnachtsshow mit dem Weihnachtseisbären „Knutsch“ 18:30 Vorabendmesse in St. Aegidius 19:30 Final Bar Orchester 22:00 Die Turmbläser beenden das heutige Programm Sonntag, 18. Dezember 2016 12:00 Der Christkindlmarkt öffnet seine Tore zum 4. Advent 14:00 Konzert des Männerchors Oelde 16:30 Heiner Rusche, der Rockmusiker für Kinder 18:30 Heilige Messe in St. Aegidius 19:30 Shantychor „Die Emsmöwen“ 21:00 Zum Abschluss die Turmbläser Montag, 19. Dezember 2016 14:30 Der Markt öffnet 15:00 Woffelpantoffel Musik und Theater „O wei, o wei, o Weihnachtsbaum“ Montag − Donnerstag: 14.30 – 21.00 Uhr, Freitag: 14.30 − 22.00 Uhr, Samstag: 12.00 − 22.00 Uhr, Sonntag: 12.00 − 21.00 Uhr, 27. November von 13 – 18 Uhr Adventseinkaufssonntag Montag, 19. Dezember 2016 15:45 Woffelpantoffel Musik und Theater „Kalte Füße – Wintershow zum Warmwerden“ 17:30 Akkordeonorchester Hohnerklang 18:30 Wortgottesdienst in St. Aegidius 19:30 Kolpingorchester Harsewinkel 21:00 Zum Abschluss die Turmbläser Dienstag, 20. Dezember 2016 14:30 Die Marktstände öffnen 16:00 Fabulara – musikalische Kinderunterhaltung 17:30 Symphonisches Jugendblasorchester der FW Gütersloh 19:00 Abendprogramm mit Magic Boogie „Rocking Boogie around the Christmas Tree“ 21:00 Die Turmbläser beenden das heutige Programm 14:30 Der Markt beginnt: Buden und Stände öffnen 19:30 Björn van Andel – Weihnachtskonzert 21:00 Die Turmbläser entbieten den Abendgruß Donnerstag, 22. Dezember 2016 14:30 Der Christkindlmarkt öffnet 15:30 Mathom Theater „Frechdachs im Weihnachtswald“ 17:30 Melody Ladies 19:00 Acoustic Friends 21:00 Die Turmbläser heute letztmalig vom Turm Freitag, 23. Dezember 2016 14:30 Die Marktstände öffnen zum letzten Mal 15:30 Uwe Natus spielt ein weihnachtliches Puppenspiel 17:00 Frank und seine Freunde „Die Winter-Wunderland Weihnachtstour“ 19:30 Sparschweinfüttern der Kreissparkasse Wiedenbrück 20:00 Posaunenchor CVJM Rheda-Wiedenbrück 20:30 Abschlussfeier mit Bürgermeis ter Theo Mettenborg und dem Wiedenbrücker Engelchen Leni. 21:00 Die Turmbläser heute von der Bühne

27 Die Achtziger als Goldenes Zeitalter? Damals, als der Wecker noch nicht um sechs Uhr früh ging, sondern eher um acht. Als der Seminarbeginn vor neun Uhr noch fast ein Fall für Amnesty International war. Als Wissen noch einfach so angeboten wurde, ohne dass irgendein praktischer Nutzen dahinter gestanden hätte. Oder anders ausgedrückt, damals, als ich noch Student war, habe ich mit großem Interesse Vorlesungen und Seminare besucht, die mir einfach nur interessant erschienen. Und ich weiß noch genau, dass irgendein schlauer Professor einmal gesagt hat, dass das Goldene Zeitalter ziemlich genau dreißig Jahre zurück liegt, und zwar immer, in jeder Zeit. Aus eigener Anschauung konnte ich natürlich nichts damit anfangen, denn wenn ich von meiner damaligen Lebenszeit dreißig Jahre abgezogen hätte, wäre ich im Minusbereich gelandet. Die Vorlesung war, glaube ich, zur Elisabethanischen Lyrik, was natürlich etwas ist, was man heute täglich gebrauchen kann. Die Dichter der Shakespeare-Zeit hatten die Antike wiederentdeckt und damit das Konzept des Goldenen Zeitalters, in dem alles besser war: Die Menschen waren politisch freier, sexuell freizügiger, am Materiellen nicht sonderlich interessiert und stets für den Mitmenschen da. Außerdem waren sie natürlich auch gesünder, weil sie eher dem einfachen Leben frönten. Soweit zur Theorie. Der schlaue Prof., dessen Namen ich leider nicht mehr weiß, ging aber noch weiter in seiner Analyse, denn er sagte, dass nicht allein die antiken Griechen und Römer sowie die Engländer des 16. Jahrhunderts ihr Goldenes Zeitalter hätten, sondern jede Zeit. Und eben dieses Goldene Zeitalter ist gera- de dreißig Jahre her. Voraussetzung dafür, dass man etwas als goldene Zeit erfährt, ist zum einen, dass man sich in sie erinnern kann. Gleichzeitig muss sie aber schon eine Weile her sein und derjenige, der sich erinnert, muss in mittlerem Alter sein. Wir rechnen also: Wer das Sagen hat, Entscheidungsträger ist, Verantwortung trägt, auch unpopuläre Entscheidungen treffen muss und somit wenig Platz für romantische Gefühle hat, ist in der Regel zwischen 40 und 60. 30 Jahre später sind die Entscheidungsträger von damals zwischen 70 und 90, also nicht mehr im Brennpunkt. Noch voll im Brennpunkt sind jedoch heute die Leute Mitte Vierzig, also diejenigen, die vor 30 Jahren Teenager waren. Der Teenager an sich kümmert sich bekanntlich ausschließlich um sich selbst, jedenfalls wenn er dem typischen Klischee entspricht, Ausnahmen lassen wir einmal unbeachtet. Auch plagen Teenager weder Haarausfall noch Wechseljahre oder Prostata-Beschwerden, oder auch nur ein einziges Fältchen im Gesicht. Fit, schlank, schön, die vielen bunten Möglichkeiten des Lebens noch vor sich. Dabei gleichzeitig das Gefühl »was war die Welt, bevor ich sie erschuf?«. Wenn man sich nun dreißig Jahre später an diese Zeit erinnert, soll nicht alles toll gewesen sein? Das ist eine schlüssige Argumentation, die auch erklärt, warum es die Hits der 80er, 90er und das Beste

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