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Das Stadtgespräch Ausgabe Januar 2017

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16 Das

16 Das Stadtgespräch ENTFESSELTE ENERGIE BEI PAUKENMESSE MGV »Hoffnung« begeisterte mit fantastischem Konzert (Kem) Außerordentlich gut besucht war das Adventskonzert des MGV »Hoffnung« in der Piuskirche. Die Erwartungen des Publikums wurden in jeder Beziehung erfüllt. Um dem hohen Anspruch der Paukenmesse von Joseph Haydn gerecht zu werden, hatte der bewährte Dirigent Knut Peters die Sängerinnen und Sänger des Männer- und Frauenchors »Hoffnung« sowie des ebenfalls be- teiligten Gymnasialchors Schloß Holte-Stukenbrock und des Chors »Verler Vier Jahreszeiten« in monatelanger Probenarbeit geschult. Die über 100 Sängerinnen und Sänger des großen Chorensembles erfuhren durch das Symphonieorchester »Verler Vier Jahreszeiten« eine ideale Ergänzung. Als Solisten trugen Marina Herrmann (Sopran), Asami Horie-Weber (Alt), Lennart Hoyer (Tenor) und Bartolomeo Stasch (Bass) ebenfalls dazu bei, dass dieses wirklich sehr beeindruckende Konzert noch lange in der Erinnerung der Besucher bleiben wird. Die Akteure trafen mit absoluter Sicherheit und Virtuosität den Gehalt des Stückes, der die Zuhörer in die kriegerischen Zeiten Napoleons führt. Die mit großer Leidenschaft vorgetragene Friedensbitte im Agnus Dei »Gib uns deinen Frieden!« vermittelte geradezu Gänsehautmomente. Den Konzertauftakt machten die Musiker mit Ludwig van Beethovens großer 7. Symphonie A-Dur, op. 92. Die Musiker entfalteten die sprühende Lebenslust und Freude dieser Komposition mit höchster Perfektion. Der Dirigent führte das Symphonieorchester, Chöre und Solisten mit solcher Leidenschaft durch Beethovens Siebte und Haydns Paukenmesse, dass das Publikum sich zum Applaus begeistert von den Sitzen erhob. Der MGV »Hoffnung« dankt den Zuhörern für ihre Treue und allen Gönnern, durch deren Hilfe Konzerte in dieser aufwendigen Form erst möglich sind. UMGESTALTUNG DES BATENHORSTER DORFPLATZES Möglicherweise im April rollt der Bagger an Im Rahmen einer Infoveranstaltung stellte Landschaftsarchitekt Jürgen Edenfeld aus Rietberg dem Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat, Bürgermeister Theo Mettenborg, Vertretern der Stadt und Vereinsabordnungen den Plan für die Umgestaltung des Dorfplatzes mit Verkehrsberuhigung des Hellweges im Bereich der Herz-Jesu-Kirche vor. Im Frühjahr soll es dann losgehen. Die Straße wird auf fünf Meter verschmälert und der Vorplatz soll einen typischen Dorfplatzcharakter durch erdfarbenes Pflaster, kleine Beete mit Bäumen und Blumen bekommen. Parkplätze wird es einige weniger geben, doch der Parkstreifen am Hellweg bleibt auf der gegenüberliegenden Seite komplett erhalten. Der Stadtrat hat sich positiv zu diesem 230.000-Euro-Projekt entschieden, weil es von mehreren Säulen getragen wird. Im Haushalt der Stadt hat man dafür 130.000 Euro eingeplant. Vom Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn erhofft sich Batenhorst 25.000 Euro. Ansparungen der Kirchengemeinde aus Pfarrfesten und anderen Aktionen belaufen sich auf 45.000 Euro. Der Rest von rund 30.000 Euro soll über die sogenannte Muskelhypothek, also durch Eigenleistung der Batenhorster Mitbürger und Spenden, erfolgen. Bei einer Infoveranstaltung am 30.11.2016 mit etwa 35 Interessierten wurden noch Anregungen aufgenommen, z.B. etwas mehr Grün und eine Hecke zum Schutz für spielende Kinder einzuplanen. Verschiedene Gruppen der Dorfgemeinschaft machten bereits konkrete Vorschläge, wie sie sich einbringen können. Man kann also optimistisch sein, dass die Batenhorster die Aufgabe meistern werden...

17 MATRATZEN + BETTEN INVENTURVERKAUF Wohlfühl-Matratzen, t Daunenbetten – kuschelig warm, 4-Jahreszeitenbetten – waschbar, Daunenkopfkissen bis zu 50% reduziert! Lieferung + Entsorgung gratis Besser schlafen! (V. l.) RG-Schulleiter Martin Zurwehme, die Schulsozialarbeiter Stephanie Schlüter und Lars Walz, EG-Schulleiter Jörg Droste LEUCHTTURMSTADT RHEDA-WIEDENBRÜCK Sozialarbeit an allen Schulen Rheda-Wiedenbrück | Feldhüserweg 10 (gegenüber Hit-Markt) | Tel. 0 52 42 / 3 45 08 Gütersloh - Lindenstr. 3 / Ecke Carl-Bertelsmann-Str. / an der Bahnunterführung | Tel. 0 52 41 / 1 79 83 00 Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 10.00 - 12.00 & 14.00 - 18.30 Uhr; Sa. 10.00 - 14.00 Uhr (Kem) Seit diesem Schuljahr gibt es an allen Rheda-Wiedenbrücker Schulen Schulsozialarbeit. Am 1. August haben der Diplompädagoge Lars Walz am Einstein-Gymnasium (EG) und die Diplompädagogin Stephanie Schlüter am Ratsgymnasium (RG) ihren Dienst angetreten. Sie sind Ansprechpartner für die 1000 EG- und 800 RG-Schüler. Die beiden Schulsozialarbeiter verfügen jeweils über eine halbe Stelle. Konzeptionell gehören sie zum Gesamtteam der Schulsozialarbeiter in Rheda-Wiedenbrück, so dass sie sich gegenseitig vertreten können. Bei der Vorstellung der neuen Schulsozialarbeiter lobte Caritas-Vorstand Volker Brüggenjürgen die Stadtverwaltung und den Rat in Rheda- Wiedenbrück: »Es ist sehr unüblich, dass eine Stadt die Schulsozialarbeit als ›Traum‹ sieht. Das ist ein gelungenes Modell. Es ermöglicht eine unkomplizierte Hilfe direkt vor Ort«. Und Dr. Ina Epkenhans, städtische Fachbereichsleiterin, freute sich, dass damit die 2013 beschlossene flächendeckende Schulsozialarbeit nunmehr erreicht ist. Aufgaben der Schulsozialarbeit Da die Schulsozialarbeiter der Verschwiegenheitspflicht unterliegen und keine Noten vergeben, finden die Schüler zu ihnen recht schnell einen Zugang. Die von den Schülern angesprochenen Themen reichen von Mobbing in der Schule über Liebeskummer bis hin zur Trennung der Eltern (Einzelfallhilfe). Dazu kommen Projekte, beispielsweise gegen Prüfungsangst oder Alkoholmissbrauch (Beratung). Elternarbeit sowie sozialpädagogische Gruppenarbeit runden das Arbeitsfeld ab. Ziel der Schulsozialarbeiter ist, die Kinder und Jugendlichen in ihrer allgemeinen Entwicklung zu begleiten, zu unterstützen und zu fördern. Sie arbeiten mit den Lehrkräften auf einer verbindlich vereinbarten und gleichberechtigten Basis zusammen. Bei der Gefährdung des Kindeswohls gehört auch ein gemeinsames Vorgehen mit dem Jugendamt zu den Instrumenten der Schulsozialarbeit. Die beiden Schulleiter, Martin Zurwehme (RG) und Jörg Droste (EG), zeigten sich sehr zufrieden mit der Einrichtung der Schulsozialarbeit durch den Jugendhilfeausschuss. Die beiden Schulen hätten sich stets um die Probleme der Schüler gekümmert und durch die Lehrer auch bestimmte Themen, wie z. B. Cybermobbing, aufgegriffen. Doch nun könnten diese Aufgaben professionell, vernetzt und zudem mit externer Sicht optimal wahrgenommen werden.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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