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Das Stadtgespräch Ausgabe Januar 2017

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14 Das

14 Das Stadtgespräch Die Vorstellungen des Büros Heuschneider für die Aufwertung des Ems-Ufers. AUSHÄNGESCHILD KONRAD-ADENAUER-PLATZ Bäume fallen vor dem Umbau (Kem) Stadt und Rat wollen den Konrad-Adenauer-Platz neu gestalten. Im Fokus steht die Steigerung der Aufenthaltsqualität. Die Schaffung einer homogenen Einheit mit dem Mühlenwall gehört ebenfalls zu dem Konzept. Die Ratsmitglieder beauftragten vier Landschaftsarchitekte-Entwürfe zu der Neugestaltung zu machen. In der Juli-Ratssitzung entschieden sie sich für die Varianten des Büros chora blau aus Hannover und bei der Uferbebauung für das Konzept des heimischen Büros Heuschneider. Der Rat beauftragte die Verwaltung, beide Teilkonzepte in ein stimmiges Gesamtkonzept zu bringen. Stadtplanerin Inga Linzel stellte es im Ausschuss für Bau, Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr (BSUV) am 8. Dezember vor. In den Entwürfen von chora blau und Heuschneider stand eine Verbesserung der Sichtbeziehung Altstadt-Flora im Vordergrund. Zwei der Bäume auf dem Adenauerplatz (der mittige und der rechte Baum) stehen zum einen in der Sichtachse und sind zum anderen bei der Neugestaltung im Weg, berichtet die Pressesprecherin Maximiliane Plöger. Der Bauhof will sie zum Ende des Jahres fällen. Der Zeitpunkt für die Fällarbeiten ist zum jetzigen Zeitpunkt optimal. In anderen Jahreszeiten haben beispielsweise Nistzeiten und Brutpflege den Vorrang. Für die weiteren Arbeiten gibt es noch keinen Zeitplan, da der von der Stadt abgegebene Förderantrag im Regierungspräsidium noch in der Bearbeitung ist (Stand Redaktionsschluss). Das Konzept für die neue Gestaltung Die geplante Umgestaltung schließt eine Neuordnung von einigen vorhandenen Elementen ein – beispielsweise des Musikanten von Hubert Hartmann. Er könnte sich in ein von chora blau vorgeschlagenes Wasserband einfügen. Zu den möglichen Änderungen gehören die Entfernung des Hochbeets mit Sitzgruppe vor dem Pavillon und der Abbruch der Mauer beim Eiscafé. Über die Möglichkeit der Verlegung der dort stehenden zwei Verteilerkästen führte die Stadt mit der Telekom und Unity Media Abstimmungsgespräche. Eine klare Diagonale über den Platz schafft auf der nördlichen Seite neue Verweilbereiche für die Besucher des Eiscafés und Passanten. Der südliche Bereich bleibt den Radfahrern und Co. vorbehalten. Die Stadt will für die Befestigung des Platzes und des Mühlenwalls ent-

15 sprechend den anderen Wallstraßen natursteinähnliches Betonsteinpflaster (»Linteler Brocken«) verwenden. Eine Freitreppe an der Ems-Böschung soll zum Verweilen einladen. Auf der Vorschlagsliste steht ebenfalls ein Holzdeck »als barrierefreier Aussichtspunkt« auf den Emssee. Mühlenwall Die geplanten Arbeiten schließen ebenfalls die Mühlenwallsanierung zwischen Rektoratsstraße und Lange Straße ein. Dieser Teil der Promenade wird vor allem für die Fußgänger und Radfahrer ansehnlich gestaltet. Der prägende Baumbestand bleibt erhalten. Und was ist mit dem Doktorplatz? Die Maßnahmen zur Aufwertung des Doktorplatzes werden in das kommende Haushaltsjahr aufgenommen. Vielleicht denken die Planer dabei auch an die Andreaskirmes. Wenn das ehemalige Pott-Areal überbaut wird, fehlt ein Karussell-Platz. Dieser könnte sein Domizil auf dem Doktorplatz finden, wenn dort an zentraler Stelle ein Baum fallen würde. Für die Arbeiten ist jetzt wie beim Adenauerplatz der optimale Zeitpunkt. Raimund Kemper MGV GESELLIGKEIT BATENHORST Begeisterung beim Jahreskonzert (Kem) Als populärer und gern gehörter Chor prägt der Der Männergesangverein »Geselligkeit« das kulturelle Leben in Batenhorst. Seine Sänger begleiten musikalisch öffentliche Veranstaltungen des Dorfes, bereichern Vereinsund Familienfeiern, gestalten Gottesdienste aktiv mit und sind beim jährlichen Pfingstkonzert gemeinsam mit dem MGV Liedertafel dabei. Der absolute Höhepunkt des Vereinslebens ist aber das eigene Jahreskonzert. Es fand jetzt gemeinsam mit dem Symphonischen Blasorchester der Feuerwehr Gütersloh und dem Frauen-Vokalensemble »Taktelles« aus Rietberg-Neuenkirchen in der Hubertushalle statt. Die Wertschätzung, die dem Verein zugemessen wird, war an der großen Zahl der Besucher abzulesen. Der MGV überreichte unter der Leitung von Gunter Schöler ein stimmungsvolles Potpourri aus Chansons, Filmmusik, einfühlsamen Love-Songs und vielen bekannten Ohrwürmern. Die Sänger und ihre Gäste begeisterten mit ungebremster Musizierfreude und sicherer Intonisation – und bekamen den ungeteilten Beifall des Publikums.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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