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Das Stadtgespräch Ausgabe Dezember 2020

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Mein Rheda-Wiedenbrück und Das Stadtgespräch. Stadtmagazin für Rheda-Wiedenbrück Dezember 2020

S Stadtwerk

S Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück gibt Mehrwertsteuersenkung für das ganze Jahr 2020 weiter Seit Anfang Juli ist die Mehrwertsteuer um 3 % reduziert – gilt bis zum Ende des Jahres. Das Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück gibt die Mehrwertsteuersenkung natürlich an die Kunden weiter. Und noch mehr: Das Stadtwerk rechnet nicht nur in dem Zeitraum (1.7.2020 bis 31.12.2020), sondern rückwirkend ab dem letzten Ablesezeitpunkt, mit den von 19 % auf 16 % reduzierten Mehrwertsteuersatz. Liegt der letzte Ablesezeitpunkt noch im Jahr 2019, zahlen Kunden des Stadtwerks für Ihren gesamten Energieverbrauch im Jahr 2020 nur 16 % Mehrwertsteuer. Kunden des Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück werden Anfang Dezember anhand einer Ablesekarte gebeten, Ihren Zählerstand bis zum 31.12.2020 für die Jahresabrechnung mitzuteilen. Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch beim Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück unter 05242 40484950 G Geplante Änderungen im Bereich der Einkommensteuer Jahressteuergesetz 2020 Die Bundesregierung hat am 2. September 2020 den Entwurf eines Jahressteuergesetzes 2020 beschlossen, dessen Verabschiedung im Bundesrat für Ende November 2020 geplant ist. Der Entwurf enthält umfangreiche steuerliche Änderungen, u.a. im Bereich der Einkommensteuer. Die begrenzte und befristete Steuerbefreiung der Zuschüsse des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld und zum Saison-Kurzarbeitergeld, die durch das Corona-Steuerhilfegesetz eingeführt worden ist, soll um ein Jahr verlängert werden. Die Steuerfreiheit soll für Lohnzahlungszeiträume gelten, die nach dem 29. Februar 2020 beginnen und vor dem 1. Januar 2022 enden. Im Bereich der Vermietung und Verpachtung ist die Erweiterung der steuerrechtlichen Berücksichtigung von Aufwendungen bei der verbilligten Wohnraumvermietung geplant. Vermieter sollen ihre Werbungskosten zukünftig vollumfänglich abziehen können, wenn das Entgelt mindestens 50 Prozent der ortüblichen Miete beträgt. Bislang lag die Grenze bei 66 Prozent. Liegt das Entgelt zwischen 50 und 66 Prozent, soll eine Prognose zur Einkünfteerzielungsabsicht vorgenommen werden. Fällt diese positiv aus, werden die Werbungskosten voraussichtlich nicht gekürzt. Die Änderung soll aufgrund der vielerorts steigenden Mieten und des hohen Mietniveaus in Deutschland erfolgen. Eine Neugestaltung ist ebenfalls im Bereich der Investitionsabzugsbeträge des § 7g EStG ge- plant. Zukünftig dürfen Investitionsabzugsbeträge nicht mehr in Höhe von 40 Prozent, sondern in Höhe von 50 Prozent der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskostenkosten für ein Wirtschaftsgut gebildet werden. Zusätzlich soll es Änderungen für die Inanspruchnahme von Investitionsabzugsbeträge und Sonderabschreibungen geben. Die Größenmerkmale zur Abgrenzung begünstigter Betriebe sollen vereinheitlicht und angehoben werden. Für alle Einkunftsarten ist die Einführung einer ein- 1 Anna-Lena Wenning heitlichen Gewinngrenze in Höhe von 150.000,00 Euro geplant. Zukünftig können Investitionsabzugsbeträge und Sonderabschreibungen auch bei vermieteten Wirtschaftsgütern uneingeschränkt in Anspruch genommen werden. Des Weiteren soll es nicht mehr möglich sein, einen Investitionsabzugsbetrag zu bilden, wenn die Einspruchsfrist der betroffenen Steuerbescheide bereits abgelaufen ist. Die bisherige Möglichkeit, einen Investitionsabzugsbetrag erst im Rahmen einer Betriebsprüfung in Anspruch zu nehmen, würde dadurch entfallen. Die Neuregelungen sollen erstmals für Investitionsabzugsbeträge und Sonderabschreibungen gelten, die in nach dem 31. Dezember 2019 endenden Wirtschaftsjahren in Anspruch genommen werden. Anna-Lena Wenning Die Autorin ist Steuerberaterin in der Kanzlei Wortmann & Partner & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Rheda- Wiedenbrück 62 Anzeigen Das Stadtgespräch

S Sieger in Sachen Sauberkeit Steven Hübsch gewinnt Landespreis des Handwerks 1 Mit viel Erfahrung, Akribie und Fachwissen gehen Oliver und Steven Hübsch (von links) an alle Arten von Verschmutzung heran. Steven Hübsch ist diesjähriger Landessieger im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks. (bew) Erst Jahrgangsbester der Innung und jetzt Landessieger in Düsseldorf. Beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks »PLW – Profis leisten was« hat Steven Hübsch von der gleichnamigen Gebäudereinigungsfirma in Rheda-Wiedenbrück den ersten Platz in der Kategorie der Glas- und Gebäudereiniger belegt. Souverän meisterte der 24-Jährige die Prüfungssituation in der Landeshauptstadt und holte die meisten Punkte. Mit seinem Sieg qualifizierte er sich ebenfalls für den nächsten Wettbewerb, der auf Bundesebene ausgetragen wird. Ein kleiner Wermutstropfen: Die Übergabe der Urkunden durch Minister Karl-Josef Laumann, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, sowie die exklusive Abschlussfeier musste in diesem Jahr leider coronabedingt ausfallen. Mehrstündige Prüfung Im Leistungswettbewerb wurde den Teilnehmern, die allesamt zu den besten Gesellen ihrer Zunft gehören, verschiedene Aufgaben gestellt, die sich um die fachgerechte Reinigung von Fassaden und Fußbodenoberflächen drehten. Bewertet wurden neben der Wahl der geeigneten Reinigungsmittel ganz gezielt auch die vorhergehende Problemanalyse sowie die Arbeitsorganisation und allgemeine Abläufe. So musste sich Steven Hübsch während des mehrstündigen praktischen Wettbewerbs auch immer wieder den kritischen Fragen der Prüfungskommission stellen. »Es geht sowohl um die richtige Wahl der Reinigungsmittel für spezielle Oberflächen als auch um Arbeitssicherheit, Schadensbilderkennung und strategisch-systematisches Vorgehen«, erklärt Steven Hübsch. Ausrichter der Landesmeisterschaften ist der westdeutsche Handwerkskammertag. Geprüft wird dann an öffentlichen Gebäuden, die ganz alltägliche Verschmutzungen wie beispielsweise Graffiti oder verunreinigte Böden aufweisen. Ein relativ neues Schadensbild hat sich während der derzeitigen Corona-Pandemie in öffentlichen Gebäuden, Schulen oder auch Eingangsbereichen ergeben, berichten Oliver und Steven Hübsch übereinstimmend. So tropft oftmals ein Teil des Desinfektionsmittels während der Benutzung auf den Boden. Je nach Bodenbelag hinterlässt auch dieses dann hartnäckige Spuren. Detektivische Analyse »Bei etwa 6000 verschiedenen Steinsorten, Kunststeinarten, Keramik oder Beton ist das schon erst einmal Detektivarbeit, die man da leisten muss, um genau das richtige Mittel zu finden«, erzählt Stevens Vater Oliver Hübsch, der zusammen mit seiner Frau Sabine das Familienunternehmen in Rheda-Wiedenbrück gegründet hat. Genau diese detektivische Arbeit sei es aber auch, die die Arbeit so reizvoll und immer wieder spannend mache, so Hübsch weiter. Vor allem Naturstein- oder auch gewachste Holzböden seien besonders empfindlich und reagierten beispielsweise kritisch auf säurehaltige Substanzen, wie Saft, Wein oder sogar die Kohlensäure im Mineralwasser. Dass ihr Sohn es fachlich drauf hat, davon waren die Eltern auch vor der Landesprüfung schon überzeugt, nachdem der Filius seine Gesellenprüfung aufgrund von sehr guten Noten vorziehen durfte und dann auch als Jahrgangsbester abschloss. Die Landesurkunde macht es nun offiziell und der Bundeswettbewerb in Berlin kann kommen. H+H Hübsch Glas- und Gebäudereinigung · An der Schwe denschanze 17 · 33378 Rheda-Wiedenbrück · Telefon: 05242/402652 Telefon: 964545 Mobil: 0177 7443788 Das Stadtgespräch Anzeigen 63

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