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Das Stadtgespräch Ausgabe August 2022 auf Mein Rheda-Wiedenbrück

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Das Stadtgespräch Ausgabe August 2022 auf Mein Rheda-Wiedenbrück

Schwedenrätsel

Schwedenrätsel Monatsname, Heumond Edelgas Gebirge zwischen Europa u. Asien monatliches Arbeitsentgelt verbrauchtes Teil des Schmiermittel Wagens japanischer Reiswein Körperflüssigkeit in Eisstücken Kosmetikartikel; Salbe Feuerkröte 4 11 13 (franz.) 9 6 heißen; klingen, tönen Kanton der Schweiz franz. unbestimmter Artikel Staat in Südostasien japanische Hafenstadt Firmenzeichen, Signet Bruder des Romulus unverheiratet, Körperhülle Geliebte des Zeus Gauner, Spitzbube männliche Anrede viel Zeit beanspruchend griechischer Liebes- 2 gott 14 Umzäunung aus Büschen Hasenlager (Jägersprache) 1 10 ledig 8 5 Europ. Weltraumorganisa- 3 tion (Abk.) regnen 16 7 schrill, durchdringend salopp: unwohl; dürftig Film, Filmsequenz (Kzw.) linker Nebenfluss der Mosel fleischiger Pflanzenteil Unterarmknochen Musikstück von Händel aus tiefstem Herzen dt. Bundespräsident (Johannes) Holzflößung nicht eine vermeiden Kinderbuchfigur (Biene) feuchter Wiesengrund Bindewort russ. Stadt in Sibirien bayer. Schriftsteller (Ludwig) Körper antikes arab. Königreich anhänglich, loyal dieser, jener starke Hitze Zeitalter Abk. für Norddeutscher Rundfunk Glanz-, Höhepunkt Segelbefehl englisch: auf; an Einfall, Gedanke chem. Zeichen für Radium dicker Bauch (ugs.) alter Schlager (engl.) 12 Frisiermittel Heilverfahren; Heilurlaub Vorrichtung zum Heizen, Kochen frühere ital. Währung (Mz.) brit.- amerik. Filmstar (Cary) Ton-, Töpferware Werbeschlagwort norddeutsch: Brotschnitte Hülsenfrucht nachträgliche Montage 15 Lösungswort: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 Sudoku leicht mittel Unser Lösungswort vom letzten Mal: Strandkorb Tragen Sie in die leeren Felder die Ziffern 1 bis 9 so ein, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem 3-x-3-Gebiet jede der Ziffern 1 bis 9 genau einmal vorkommt. 42 Das Stadtgespräch

Buchtis Florian Weber »Die wundersame Ästhetik der Schonhaltung beim Ertrinken« Wer meint, der Titel des neuen Romans des gelernten Sportwissenschaftlers, des Mitglieds der Sportfreunde Stiller, des Radiomoderators, des Künstlers, des Journalisten und was sonst Florian Weber schon so alles getan hat, sei seltsam, der hat Recht. Das ganze Buch ist seltsam, wenn auch nicht so seltsam, wie es die Anfangsszene vermuten lässt. In der schwimmt nämlich Heinrich Pohl, der sich an nichts erinnern kann, nicht einmal an seinen eigenen Namen, an eine Getränkebox geklammert mitten in einem tropischen Meer. Außer ihm treibt noch Das Stadtgespräch ein bewusstloser Clown in seiner Rettungsweste neben ihm. Und natürlich darf auch kein Lama fehlen, denn die können ja bekanntlich gut schwimmen. Doch keine Angst, es bleibt nicht so abgedreht. Vielmehr entwickelt sich die Lebensgeschichte chte des seltsamen Protagonisten nach und nach, und das auf eine zum Teil poetische Weise. Nur dass s er dabei halt ertrinkt. Ein etwas seltsamer Vogel war Heinrich schon als Kind. Von Vater und Mutter abgelehnt, verbringt er am liebsten Zeit im Antiquitätengeschäft seines Onkels. Der Laden ist nicht nur voll von den kuriosesten Gegenständen, die zum Teil Ramsch zum Teil kostbare Antiquitäten sind. Zu all den Gegenständen gibt es jeweils mindestens eine Geschichte. Die sind immer toll, aber nicht immer wahr, was aber für den seltsamen Helden keine Rolle spielt und für uns als Leserschaft auch nicht. Anhand einiger dieser Antiquitäten entwickelt sich die gesamte Geschichte des Romans, der erst nach Waterworld aussieht, aber dann auch noch einen Roadtrip durch den Süden der USA parat hat sowie Zwischenstationen in München und Schweden. Und auf komische, zum Teil absurde Art und Weise geht es auch um Selbstfindung, um Verlust und ebenfalls um Herzensangelegenheiten. Und immer ist Florian Webers dritter Roman auch spannend, denn zu raten, wie es denn wohl weitergehen wird, ist gänzlich unmöglich. Und das ist gut so! Erschienen ist der Roman bei Heyne Hardcore, Hardcover, 317 Seiten, 22 Euro. Anne Müller »Das Lied des Himmels und der Meere« Gehören Sie zu den Leuten, die Schleswig-Holstein auch im November bei Schietwetter gut finden? Wenn ja, dann sagen Ihnen bestimmt die Romane von Anne Müller zu, in denen das Meer gefühlt nie weit ist und in denen auch in Krisen ein hintergründiger, typisch norddeutscher Humor weiterhilft. Das war in den wundervollen Erinnerungen »Sommer in Super 8« und in dem wehmütigen und hoffnungsvollen »Zwei Wochen im Juni« so. Nun hat sich Anne Müller an einen historischen Roman gewagt. Obwohl, sind nicht auch Erinnerungen an Kindheit, an Teenager-Jahre oder an junges Erwachsenenleben auch irgendwie historisch? Ich denke schon, aber in »Das Lied des Himmels und der Meere« geht es noch weiter in der Zeit zurück. Genauer gesagt beginnt die Handlung im Jahr 1872. Emma Callesen, deren Figur auf der Ururgroßtante der Autorin basiert, lehnt die Hochzeit mit dem deutlich älteren Landrat Hinrichsen ab. Das ist problematisch, denn Hinrichsen ist eine gute Partie und Emma ist mit Anfang 20 noch immer nicht unter der Haube. Ihre Möglichkeiten sind durchaus begrenzt. So nutzt sie die Gelegenheit und bewirbt sich um die Stelle einer Gesellschafterin in San Francisco. Nach langer Seereise dort angekommen, arbeitet sie für die reiche Witwe, Mrs. q 43

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