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Das Stadtgespräch Ausgabe August 2021 auf Mein Rheda-Wiedenbrück

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Das Stadtgespräch Ausgabe August 2021 auf Mein Rheda-Wiedenbrück

S 1 Michael Meier (2.

S 1 Michael Meier (2. von links) hat den Bandhersteller Simonswerk als langjähriger Geschäftsführer nachhaltig geprägt. In seine Fußstapfen treten Dr. Frank Remy, David Bannas und Rolf Thöne (von links). Simonswerk die ganze Schaffenskraft gewidmet Geschäftsführer Michael Meier in den Ruhestand verabschiedet (bew) »Die Stufen in den zweiten Stock waren heute ein gutes Stück höher, als all die Jahre zuvor«, beschreibt der langjährige Geschäftsführer von Simonswerk, Michael Meier, die Gefühle an seinem letzten Arbeitstag. Die leichte Wehmut ist verständlich – 41 Jahre und damit sein gesamtes Berufsleben hat der gebürtige Nordhesse dem Rhedaer Traditionsunternehmen gewidmet, davon allein 24 Jahre als Geschäftsführer. Eine überaus prägende und erfolgreiche Zeit ist es gewesen, in denen sich Simonswerk als Hersteller von hochqualitativen und innovativen Bandsystemen für Haus-, Objekt- und Wohnraumtüren als Marktführer profiliert hat. Bandbewusstsein geschaffen »Wir haben in diesen Jahrzehnten das Türband als Produkt wahrnehmbar gemacht und bei Architekten und Bauherren ein regelrechtes Bandbewusstsein etabliert«, erläutert Michael Meier die positive Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte. Dass dann ausgerechnet das verdeckte Türband »Tectus« (lat. für versteckt, Anm. d. Red.) einer der technischen Meilensteine und ein Bestseller der Produktpalette wurde, sei zwar ein wenig kurios, habe aber dem anhaltenden Trend des geradlinigen Bauens von Beginn an Rechnung getragen, unterstreicht Meier. Mit dieser Weitsicht, technischem Know-how, Verbundenheit und großem Arbeitsethos habe stets die gesamte Belegschaft von Simonswerk für den Erfolg der Endprodukte gesorgt, ist es dem scheidenden Geschäftsführer besonders wichtig zu betonen. Meier: »Der starke Zusammenhalt, gerade auch zu Corona-Zeiten, hat einmal mehr gezeigt, dass Belegschaft und Gesellschafter dieses Familienunternehmens im wahrsten Sinne ein starkes Werk bilden«. Die Nachfolger sind bereits angetreten In die Fußstapfen Michael Meiers sind seine Nachfolger bereits getreten. Auf eine Unterteilung mit drei Geschäftsführern einigten sich die Gesellschafter der Simonswerk Gruppe aufgrund des starken Wachstums in den vergangenen Jahren, insbesondere auch im internationalen Geschäft. Neben Dr. Frank Remy, der schon seit Mitte 2017 den Bereich Technik, Produktion, Logistik und Einkauf verantwortet, werden zukünftig David Bannas die Bereiche Finanzen, Personal und IT und Rolf Thöne die Bereiche Vertrieb, Marketing sowie Forschung und Entwicklung übernehmen. David Bannas und Rolf Thöne sind bereits mit zeitlichem Versatz und ihren jeweiligen Erfahrungswerten ins Unternehmen gestartet, um einen reibungslosen Übergang der Geschäftsführungstätigkeit zu gewährleisten. Michael Meier wird zukünftig mit seiner Expertise und Tatkraft im Beirat des Simonswerk zur Verfügung stehen. Telefon: 964545 seit 1998 Telefon: 54822 Familie, Freiheit, Fremdsprache Auf die Frage, wie er denn den kommenden Ruhestand gestalten möchte, erklärte Michael Meier zuletzt: »Viel Zeit mit der Familie verbringen, die Freiheit genießen, nicht mehr dem Diktat des Terminkalenders zu unterliegen und als weitere Fremdsprache würde ich gern Italienisch erlernen«. Für diese Pläne wünscht auch das Stadtgespräch viel Muße und alles Gute. 64 Anzeigen Das Stadtgespräch

Paters Kellerbier P frisch von Hand gefüllt Klosterladen Alte Küche ist ein Knüller (Kem) »Paters Kellerbier ist eine wirklich tolle Idee. Ich freue mich, dass die Klostergenossenschaft in Kooperation mit der Hohenfelder Privatbrauerei es möglich gemacht hat, so eine Bierspezialität in einem dazu passenden Gebinde anzubieten. Es fügt sich genau in die Philosophie des Klosterladens ein, handgemachte und selber im Klostergarten erzeugte sowie nachhaltige Produkte in das Sortiment zu nehmen, die direkt aus der näheren Region stammen«, schwärmte Georg Effertz vom Aufsichtsrat der Genossenschaft bei der Präsentation des süffigen Getränks. Sabine Daelen vom Vorstand der Klostergenossenschaft und Hohenfelder-Vertriebsleiter Markus Korfmacher stellten die Spezialität Ende Juni vor. Seitdem kann sie über den Online-Shop erworben werden, bzw. an den zeitlich begrenzten Öffnungstagen des Klosterladens. Paters Kellerbier knüpft an die historisch überlieferte Brautradition der Franziskaner an. Die Glaubensbrüder genossen den Gerstensaft gerade in der Fastenzeit. Zum einen bricht Flüssiges nicht die Enthaltsamkeit und andererseits macht es zugleich satt. Die aus der Kooperation der Klostergenossenschaft mit der Privatbrauerei entstandene Spezialität ist ein definitiv authentisches Produkt. Dafür sorgen eine frische und auf den aktuellen Bedarf ausgerichtete Abfüllung per Hand ohne künstliche Haltbarmacher in ein Ein-Liter-Gebinde mit Bügelverschluss. Das absolut harmonische Zusammenspiel aus Hopfenbitter und Malzsüße macht das unfiltrierte, naturtrübe Helle so einzigartig. Schon das ebenfalls per Hand aufgeklebte Etikett mit einer Teilansicht des Franziskusbrunnens unterstreicht die Qualität dieses Frischeproduktes. 1 Das Vorstandsmitglied Sabine Daelen von der Klostergenossenschaft und der Hohenfelder-Vertriebsleiter Markus Korfmacher stellten Paters Kellerbier im Klostergarten vor. Klosterladen Sabine Daelen führt den Erfolg des Klosterladens auf die erlesene Auswahl ganz besonderer Dinge aus der näheren Umgebung und eigener Anfertigung der Mitglieder zurück. Dazu gehören praktische Dinge für die Küche wie beispielsweise die selbst gestrickten Spültücher und vom Hand- K Kultur Räume Gütersloh Kabarett- und Kleinkunstreihe »SchLaDo« Gute Nachrichten, im September starten die Kultur Räume Gütersloh mit der Reihe »SchLaDo« wieder durch zu einem Angriff auf die Lachmuskeln. In Kooperation mit dem KulturBüro-OWL präsentieren bekannte und beliebte Künstlerinnen und Künstler in Stadthalle und Theater ein Feuerwerk aus Kabarett, Kleinkunst und Konzerten. Der »Schöne Lange Donnerstag« beginnt am 2. September mit dem bekannten Duo Funke & Rüther. Es folgen die feisten, Christine Prayon, Andreas Rebers und Bruno »Günna« Knust. Am 16. Dezember rechnen Thomas Philipzen und Funke & Rüther in »STORNO 2021« mit dem vergangenen Jahr ab und am 17. kommt Götz Alsmann mit seinem aktuellen Programm »L.I.E.B.E.« nach Gütersloh. Im neuen Jahr betreten dann unter anderem Lisa Eckhart, Sarah Bosetti, Jürgen Becker, Wilfried Schmickler und die GlasBlasSing die Bühne. Tickets sind ab sofort im ServiceCenter der Gütersloh Marketing GmbH und online erhältlich. Wer bis zum 1. September ein Einzelticket arbeitsteam genähten Handtücher aus rohem Leinen, fein gedrechselte Schatullen aus Holz, Ems-Kaffee und ayurvedische Tees sowie Giersch-Pesto und Tomatensauce von Carmen aus der Klosterküche. Neustart in allen Bereichen Die zwischenzeitlich über 860 Mitglieder zählende Genossenschaft sei aber auch in allen anderen Bereichen toll unterwegs, berichtete Sabine Daelen mit sichtbarer Freude. Zirka 90 Freiwillige engagieren sich in neun verschiedenen Teams. Das Gästehaus hat seinen Betrieb im Juni aufgenommen: Die Nachfrage ist bereits groß. Ebenfalls das durch Covid 19 zum Erliegen gekommene Veranstaltungsprogramm startet wieder. Am 30.7. laden die Liederlichen Brüder im Klostergarten zum Mitsing-Konzert ein (18 Uhr). Am 5. August stellt die Autorin Alexandra Matzke ihr Buch »Glücksorte in OWL« vor (19.30 Uhr /10 €). Es folgen am 15.8. ein Konzert in der Marienkirche mit Elisabeth Schnippe (Gesang) und an der Harfe Sylvia Gottstein (17 Uhr /15 €) und am 26.8. »LeseSnacks«, 1. OG (19.30 Uhr): »Wir stellen unsere Lieblingsbücher vor u. tauschen uns aus«. Der erste Oasentag fand bereits statt und ab September lädt die Genossenschaft zu Klosterführungen ein. Freiwillige haben bei der Renovierung von Räumen mit angepackt, wo sie nur eben konnten. Die Arbeiten seien jetzt soweit fertig, berichtete Sabine Daelen. 1 L.I.E.B.E. von Götz Alsmann Foto: Jens Koch neu erwirbt, erhält 15% Rabatt auf den regulären Preis. Die Veranstaltung »STORNO 2021« ist davon ausgenommen. Die Reihe wird unterstützt von der Sponsorengemeinschaft KulturPLUS+. www.kultur-räume-gt.de Das Stadtgespräch Anzeigen 65

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