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Das Stadtgespräch August 2019

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Die aktuelle Ausgabe des Rheda-Wiedenbrücker Stadtgesprächs für August 2019

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58 Das Stadtgespräch anzeigen Der Gewerbeverein steht zu den Alltagsmenschen: (v. l.) die Vorsitzenden Klaus Westermann, Nicole Kirschner und Axel Sträter TREFFPUNKT WIEDENBRÜCK TREFFPUNKT WIEDENBRÜCK City-Card stärkt Rheda-Wiedenbrücker Einzelhandel (Kem) »Ginge es nach den Kunden, dann könnten wir jeden Monat eine Nachtschicht machen«, berichtete die Gewerbevereins- Vorsitzende Nicole Kirschner humorvoll auf der Jahreshauptversammlung im Historischen Rathaus über die großartige Resonanz der Abendveranstaltung. Nachtlichter Auf vielfachen Wunsch der Mitglieder des Gewerbevereins erhält der erfolgreiche Event im Frühjahr nun mit »Nachtlichter« ein Pendant im Herbst. Wenn die Abende wieder länger werden, wollen die Wiedenbrücker Geschäftsleute die Kundinnen und Kunden mit viel Beleuchtung zum Bummeln und Shoppen in die schöne Innenstadt einladen, so Nicole Kirschner. Premiere ist am Freitag, dem 27. September. Vor jedem teilnehmenden Geschäft sollen schmucke Leuchtkugeln erstrahlen. In den Läden überraschen die Händler die Kundinnen und Kunden in geschätzter Weise mit allerlei Attraktionen und Köstlichkeiten bis spät in den Abend hinein. Das attraktive Angebot wird zugleich einen wegfallenden verkaufsoffenen Sonntag kompensieren. City-Card Ebenfalls im September ist der Start der City-Card. Diese Aktion ist auch im weiteren Umkreis einzigartig. Der Gewerbeverein und die Initiative führen dieses Projekt für Rheda und Wiedenbrück gemeinsam mit dem Handelsverband OWL und der Stadt ein, namentlich der Wirtschaftsförderin Nikola Weber. Das Konzept besteht aus drei Segmenten, teilte der Vorsitzende Klaus Westermann mit. Einerseits erhalten die Kundinnen und Kunden in allen teilnehmenden Geschäften und Tankstellen sowie Gastronomiebetrieben eine spezielle Karte, auf der die Händler bei einem Einkauf einen Bonus gutschreiben und so das Kundenkonto auffüllen. Das Gutgeschriebene kann bei allen teilnehmenden Betrieben eingelöst werden. Zum anderen besteht die Möglichkeit ebenfalls in Form einer Karte einen Rheda-Wiedenbrück- Gutschein zu erwerben und einen Geschenkgutschein selber auszudrucken. Hiervon können auch Teilbeträge abgebucht werden – sei es für einen Blumenstrauß oder für ein Buch. Mit der Arbeitgeber-Karte als drittes Element können die Chefs ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern etwas Gutes tun. Der von den Arbeitgebern ausgewiesene Betrag kann bei den teilnehmenden Unternehmen ausgegeben werden. Zum Zeitpunkt der Jahreshauptversammlung betrug ihre Zahl 50. Die anfängliche Ziellinie lag bei 30 Teilnehmern. Jetzt sind es 71, freut sich Klaus Westermann über den erfolgreichen Start des ersten stadtweiten Gutscheinsystems. Es wird einen neuen Anreiz geben, das vielseitige Angebot und den kundenorientierten Service des Einzelhandels und der Gastronomie in der gesamten Stadt zu nutzen, ist der Gewerbeverein überzeugt. Aus jeder Branche ist etwas dabei, so Nicole Kirschner. Sowohl die Veranstaltung »Nachtlichter« als auch das Projekt »City-Card« werden die bewährten Highlights des 200 Mitglieder zählenden Gewerbevereins, wie beispielsweise den Bürger- und Vereinemarkt sowie die Glückshäuschenaktion und den Christkindlmarkt wirkungsvoll ergänzen. Alltagsmenschen Unter dem Beifall der Versammlung legte Klaus Westermann zudem ein klares Bekenntnis für die »Alltagsmenschen« ab. Er wandte sich damit an die jüngst laut gewordene Kritik an den Betonfiguren. Er wandte sich an den Stifter Burckhard Kramer und die Künstlerin Christel Lechner unbedingt weiterzumachen: »Die Alltagsmenschen erfreuen die Bewohner und Besucher unserer Stadt. Sie sind zu einer wichtigen Institution geworden«. ISEK Wiedenbrück Bürgermeister Theo Mettenborg informierte die Versammlung, dass die Ausschreibungen für ein auf die speziellen Bedürfnisse von Wiedenbrück zugeschnittenes Integriertes Stadtentwicklungskonzept laufen. Die Entscheidung für ein Büro, das die Stadt bei diesem Prozess begleiten soll, wird der Stadtrat noch in diesem Jahr treffen.

KLEINANZEIGEN 59 KREISSPARKASSE SETZT AUF LANGFRISTIGE SICHERUNG DER ZUKUNFT Privatgirokonto kostet ab Oktober fünf Euro pro Monat (Kem) Ab dem 1. Oktober 2019 erhebt die Kreissparkasse für alle Privatgirokonten einheitlich einen Kontoführungspreis in Höhe von 5,– € pro Monat. Begründung Ausschlaggebend für diesen Schritt ist das langanhaltende Niedrigzinsumfeld. Es ist deutlich weniger ertragreich. »Im Einlagenund Kreditgeschäft lassen sich nur noch schwer auskömmliche Margen erzielen. Diese Entwicklung ist zwar noch beherrschbar, wird aber mit fortschreitender Dauer der Niedrigzinsphase immer bedeutender«, so der Vorstandsvorsitzende Johannes Hüser auf dem Jahrespressegespräch der Kreissparkasse. Zudem ist die von den niedrigen Zinsen »verursachte Durststrecke noch längst nicht überstanden«, zitiert der Vorstandsvorsitzende den ehemaligen Bundesbank-Vorstand Dr. Andreas Dombret. Entscheidung Vor diesem Hintergrund hat sich der Vorstand der Kreissparkasse nach einem tiefgehenden Entscheidungsprozess entschieden, trotz der weiterhin guten betriebswirtschaftlichen Ausgangslage »frühzeitig und vorausschauend auf diesen Trend zu reagieren, um so die langfristige Zukunft zu sichern«, berichtet der Vorstandsvorsitzende. Bislang subventionierte die Kreissparkasse die Privatgirokonten. Es war ihr dadurch möglich, anders als alle anderen Regionalbanken mit einem Filialnetz, über lange Zeit ein preisfreies Privatgirokonto anzubieten. Die WirtschaftsWoche bezeichnete die Kreissparkasse Wiedenbrück vor drei Jahren darum als »Exot im Sparkassenlager«. An diesem Alleinstellungsmerkmal kann aber nicht länger festgehalten werden, auch wenn einem das »auf den ersten Blick nicht gefällt, wenn man in Zeiten von harten Umfeldbedingungen nachhaltig bestehen möchte. Nur so können wir zukünftig Erfolge erzielen und unsere Region weiterhin stärken«, sagte der Vorstandsvorsitzende. Konditionen Der einheitliche Kontoführungspreis enthält zum einen alle Leistungen rund um das Privatgirokonto, zum anderen entfallen die bisherigen Einzelpreise für die Sparkassen-Card, für beleghafte und telefonische Überweisungen sowie für TANs im Online-Banking. Auch die Bargeldabhebungen an rund 23.600 Sparkassen- Geldautomaten deutschlandweit bleiben kostenfrei. Zusätzlich reduzieren sich die Kosten für alle weiteren Privatgirokonten von 7,50 Euro auf 5,00 Euro. Vorstandsvorsitzender Johannes Hüser und Vorstandsmitglied Werner Twent steuern einen langfristig angelegten Zukunftskurs der Kreissparkasse. Ausgangslage Die Kreissparkasse Wiedenbrück hat sich in Anbetracht der Großwetterlage aus Negativzinspolitik, Digitalisierung und Regulatorik erneut erfolgreich durchgesetzt und das anspruchsvolle aber insgesamt zufriedenstellende Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen. »Die drei Megathemen verlangen von uns allen eine ganze Menge ab. 2018 ist uns dies gelungen«, sagte Johannes Hüser. Die Kreissparkasse konnte ihre Position als Marktführer weiter ausbauen. Das belegen die Wachstumszahlen: Erneute Zunahme bei den Kundeneinlagen (+ 6,7 %), abermals überdurchschnittlicher Anstieg der Bilanzsumme (+ 6,3 % auf über 2,8 Mrd. €), guter Zuwachs im gesamten Kreditgeschäft (+ 3,6 %), gutes Versicherungsgeschäft (+ 18 % Verträge »Krankenversicherung«, + 12 % Verträge »KFZ-Versicherung«) sowie weiterhin ein ausgeprägtes öffentliches, soziales, kulturelles etc. Engagement (860.000 €). Auch die Ausbildungsquote ist weiter auf hohem Niveau (8,7 %). »Diese erfreuliche Entwicklung darf aber nicht über die Herausforderungen hinwegtäuschen, die vor uns liegen«, gab der Vorstandsvorsitzende zu bedenken. Änderung im Vorstand Für Johannes Hüser war es das letzte Jahrespressegespräch. Der Vorstandsvorsitzende geht Ende März 2020 in den Ruhestand. Die Nachfolge tritt das Vorstandsmitglied Werner Twent an. Für die dadurch freiwerdende Stelle ist zum 1. April 2020 als neues Vorstandsmitglied Emilian Klein bestellt worden. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen muss noch zustimmen. Nachwuchsförderung Aktuell bildet die Kreissparkasse 25 Menschen zu Bankkaufleuten aus. Für den Ausbildungsbeginn 2020 können sich interessierte Schülerinnen und Schüler bereits bewerben. 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