Aufrufe
vor 2 Jahren

Das Stadtgespräch August 2019

  • Text
  • Ebenso
  • Theo
  • Ebenfalls
  • Jamaika
  • Andreas
  • Gemeinsam
  • Rheda
  • Menschen
  • Kinder
  • August
Die aktuelle Ausgabe des Rheda-Wiedenbrücker Stadtgesprächs für August 2019

24 Das

24 Das Stadtgespräch Vor dem zu sanierenden Röttekenpalais an der Pixeler Straße: (v. l.) Bürgermeister Theo Mettenborg, Projektmanagerin Heike Briese, Maximilian Fürst zu Bentheim-Tecklenburg, Architekt Mirko Moch, Generalunternehmer André Gosemärker RÖTTEKENSCHES PALAIS Renovierung und Neuschöpfung mit Empathie Ihr Fachbetrieb für Fenster und Haustüren Fenster & Haustüren für Neu- / Altbauten NEU: ift-zertifizierte Montage Sicherheit Nach- und Umrüstung Rollläden | Wartung | Reparatur Insektenschutz aus eigener Herstellung ZERTIFIZIERT Wir sind Mitglied im Netzwerk »Zuhause sicher«. Am Woestekamp 6 · Rheda-Wiedenbrück · 0 52 42 / 4 66 12 · www.fechtelkord-fenstertechnik.de Ihr Partner in Sachen: – Maler- und Tapezierarbeiten – Creative Wandgestaltung – Illusionsmalerei – Fußbodengestaltung – Fassadenbeschichtung – Wärmedämmung – Restaurierung Wir beraten Sie gerne! Zinkstraße 6 / Industriegebiet Lintel 33378 Rheda-Wiedenbrück Tel. 05242-5 58 29 · Fax 59 46 64 www.malerhimmeldirk.de (Kem) »Das ist eine schöne Perspektive für Rheda-Wiedenbrück«, sagte Bürgermeister Theo Mettenborg anlässlich der Baustellenbesichtigung bei dem zwischen Röttekenstraße und Pixeler Straße gelegenen Palais. »Die Renovierungsarbeiten an dem 1829/30 von Kammerrat und einflussreichen Verwaltungsjuristen Clemens August Rötteken errichteten herrschaftlichen, klassizistischen Putzbau und die beiden neu geplanten Wohngebäude im Garten des 3800 Quadratmeter großen Areals würdigen das architektonische Erbe. Ebenfalls der Gestaltungsbeirat fand nur lobende Worte. Darüber hinaus trägt das Projekt zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt bei«, so der Bürgermeister weiter. Bauherr Maximilian Fürst zu Bentheim Tecklenburg ergänzte, dass auch die geplante Gartenanlage die historische Handschrift aufnimmt. Er gewann für die Erstellung des Konzepts den Schöpfer des Rosengartens, Landschaftsarchitekt Ehm Eike Ehrig. Der Bauherr ist mit dem seit 1872 im Eigentum des Fürstenhauses befindenden Bauobjekt emotional stark verbunden. Er verbrachte viele Zeiten seiner Kindheit bei seiner hier lebenden Großmutter Fürstin Amelie zu Bentheim- Tecklenburg und ihrer Schwester Hermine Prinzessin Reuß. Er freut sich darum besonders, dass seine Mitarbeiterin, die als Projektmanagerin tätige Heike Briese, die Arbeiten rund um das seit 2017 leer stehende Palais mit viel Herzblut begleitet. In der unbewohnten Zeit stand es schlecht um das stattliche Baudenkmal: Diebe entwendeten Beschläge und Heizungsteile. Vandalierende Eindringlinge demolierten, was nicht niet- und nagelfest war. Baukonzept Generalunternehmer André Gosemärker freut sich schon auf den Start der Arbeiten im September: Hier stehe einmal nicht die heute typische Neubauweise zur Umsetzung an. Und gerade das bereite Spaß, so Gosemärker weiter. Mit dem Abschluss der Arbeiten rechnet er im August 2020. Architekt Mirko Moch nannte weitere Details: Das Palais behalte seine zart-gelbe Ausstrahlung. Allerdings sei zunächst die abde-

25 Blick auf das Röttekenpalais und die beiden geplanten Wohnhäuser von der Röttekenstraße ckende Latexfarbe durch einen atmungsaktiven Anstrich zu ersetzen. Dieser solle ebenfalls die zwischen Röttekenstraße und Palais als quasi optische Bauflügel geplanten neuen Häuser zieren. Darüber hinaus erhalten sie entsprechend dem Bestandsgebäude eine Ziegeleindeckung und Holzfenster. Die beiden 20 m auseinander liegenden Neubauten bilden eine Hofsituation und geben damit von der Röttekenstraße aus den Blick frei auf das rückwärtige Palais. Ihre Erschließung erfolgt über die Röttekenstraße, die Anlage der Stellplätze im Süden des Grundstückes. Die beiden Neubauten sollen jeweils in zwei Vollgeschossen vier Wohnungen mit einer Größe von 85 bis 90 Quadratmetern und eingezogenem Balkon bzw. einer Terrasse im barrierefreien Erdgeschoss aufnehmen. Der Schlafbereich der Wohnungen liegt in Richtung der benachbarten Grundstücke. Die über 200 qm große Wohnung im Palais steht bereits kurz vor der Vermietung. Die zur Pixeler Straße gelegene Kutschen-Remise wird drei Garagen aufnehmen. Ob die dort vorhandene kleine Wohnung mit über 30 qm erhalten bleibe, sei noch nicht entschieden, berichtete Heike Briese. Sie teilte weiter mit, dass vor der Presseveröffentlichung der Nachbarschaft das Baukonzept vorgestellt worden sei. Die in der Vorbereitungsphase aufgetretenen Vorbehalte gegen das Bauvorhaben aufgrund der dafür notwendig gewordenen Beseitigung des alten Baumbestandes hätten bei den direkten Gesprächen ausgeräumt werden können, berichtete die Projektmanagerin. Das Mehr an Sicherheit WIR FERTIGEN Schließanlagen NACH IHREN WÜNSCHEN Mit einer Schließanlage benögen Sie nur noch einen Schlüssel für alle Ihre Türen. Die Vergabe von Zugangsrechten kann individuell gestaltet werden. Rietberger Str. 9 Rheda-Wiedenbrück Telefon: 05242 579 19-11 Fax: 05242 579 19-20 Internet: www.niehof.de Täglich durchgehend von 7.00 - 18.00 Uhr | Sa. 8.00 - 13.00 Uhr

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

© 2020 lokalpioniere
Impressum / Datenschutz