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Das Stadtgespräch August 2018

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52 Das

52 Das Stadtgespräch BETHELER FACHDIENST »PFLEGEKINDER« Pflegefamilien dringend gesucht Pflegekinder brauchen Geborgenheit, Förderung und Unterstützung in einem ausgeglichenen sozialen Umfeld. Diese Voraussetzungen bietet die Pflegefamilie, wenn ein Kind vorübergehend oder dauerhaft außerhalb seiner eigenen Familie untergebracht werden muss. Für wie lange genau, ist meist ungewiss – auch das ist eine ganz besondere Herausforderung für die Familien, die unter Umständen sehr kurzfristig Zuwachs bekommen. Der Betheler Fachdienst »Pflegekinder« sucht solche besonderen Familien, die betroffenen Kindern ein Zuhause bieten wollen, auch wenn es unter Umständen nur vorübergehend ist. Um solche Pflegefamilien vorzubereiten, bietet der Betheler Fachdienst ein »Pflegeelternkolleg« an. Dort erfahren Eltern bei Schulungen ein- bis zweimal im Monat, was das Leben als Pflegefamilie mit sich bringt. Unterstützung gibt Zu sehen sind (v. l.) Anja K., Caroline Stimpfle, Maja K., Thomas K. und Lili. es zum Beispiel durch Caroline Stimpfle. Sie ist Mitarbeiterin des Betheler Fachdienstes »Pflegekinder« und betreut unter anderem die Pflegefamilie von Lili. Das zehn Jahre alte Mädchen kam vor acht Jahren in ihre Pflegefamilie, seitdem betreut Caroline Stimpfle die Familie und organisiert auch den Kontakt zwischen Lili und ihrer Herkunftsfamilie. Für alle Beteiligten ist sie eine vertraute und verlässliche Ansprechpartnerin in allen Fragen. Diese Kontinuität ist eine Besonderheit des Betheler Fachdienstes »Pflegekinder«, be- stätigen die Pflegeeltern von Lili. Sie wie alle anderen Pflegefamilien bekommen eine dauerhafte Unterstützung bei allem, was im Umgang mit Jugendamt, Vormundschaft und den leiblichen Eltern zu entscheiden ist. Tatkräftige Hilfe leisten insgesamt sechs Pädagoginnen und Pädagogen. Sie sind zusätzlich in Systemischer Familientheraphie und Beratung ausgebildet und betreuen im Auftrag von Jugendämtern zurzeit 35 Pflegefamilien vor allem im Kreis Gütersloh. Der Bedarf an Pflegefamilien ist Foto: Reinhard Elbracht groß, deshalb werden weitere Pflegefamilien dringend gesucht! Vor allem für gefährdete Kinder. Interessierte können sich zu einem unverbindlichen Informationsgespräch beim Betheler Fachdienst »Pflegekinder« mit Sitz in Halle melden. Übrigens können nicht nur Paare, sondern auch Alleinstehende ein Pflegekind aufnehmen! Betheler Fachdienst »Pflegekinder« Tel.: 05201/9713940 Mail: Fachdienst-Pflegekinder@ bethel.de DOPPELKOPFTREFF BESTEHT SEIT 25 JAHREN Sie spielen für die Jugendarbeit (Kem) Der Eifer ist groß, die Stimmung fröhlich: Wie jeden Montag, haben sich rund 20 Frauen und Männer um 14 Uhr zum Doppelkopfnachmittag im Wiedenbrücker Aegidiushaus getroffen. Und der hat es in sich: Vor 25 Jahren als Idee von Heinz Schulte in Abstimmung mit Pfarrdechant Ullrich Auffenberg und Vikar Ludger Poggel ins Leben gerufen, mehr Bewegung in das Aegidiushaus zu bringen, treffen sich dort die Karten spielenden Frohnaturen. Immer wieder ist die Stimmung aufgrund des spannenden Spiels zwischen Himmel hoch jauchzend und zu Tode betrübt. Schließlich möchte jeder gewinnen. Geselligkeit, den Alltag hinter sich lassen, Spaß haben – das sind die Hauptgründe für die wöchentlich vierstündigen Treffen. Aber auch die Wirkung des Konzentrations- und Gedächtnistrainings durch das Spiel ist unter den älteren Teilnehmern nicht zu unterschätzen. Doch beim Bezahlen geht es nur um Cent-Beträge, weil die Freude im Vordergrund steht. Und einen guten Zweck verfolgen die Spieler ebenfalls: Für jeden Spieltag legen sie 50 Cent in d i e S a m m e l k a s s e . R u n d 4 0 0 € Einige Teilnehmer der wöchentlichen Doppelkopfrunde im St. Aegidius-Haus. kommen dabei in jedem Jahr zusammen. Diesen Betrag überreicht Heinz Schulte stets dem Jugendzentrum von St. Aegidius. Neugierig geworden? Spielleiter Heinz Schulte, Goldkuhlestraße 13, gibt weitere Informationen und nimmt Anmeldungen entgegen; Ruf: 05242 / 7489.

GESCHÄFTLICHES anzeigen 53 WWW.TOENNIES-DIALOG.DE Tönnies startet Dialogplattform Die Tönnies Unternehmensgruppe hat mit www.toennies-dialog.de ein neues Dialog-Angebot gestartet. Die Website richtet sich an Interessierte aus der Öffentlichkeit, aber auch an Politiker, Verbände, Partner sowie Lieferanten und informiert über die Nachhaltigkeits-Schwerpunkte und -Aktivitäten von Tönnies. Im Fokus steht, wie das Unternehmen auf den gesellschaftlich relevantesten Handlungsfeldern wie Tierschutz, Tierwohl, Lebensmittelsicherheit und Ressourcenschutz agiert, um seiner Verantwortung im Zieldreieck von Ökonomie, Ökologie und Sozialem gerecht zu werden. Seit Jahren ist Tönnies damit vertraut, zu Tierwohl, Arbeitsbedingungen oder Energieverbrauch Verantwortung zu übernehmen, in Lösungen zu investieren und den Dialog mit Partnern, Politikern, Behörden sowie Vertretern von NGO zu führen. Mit dem webbasierten Nachhaltigkeitsdialog bietet das Unternehmen nun den »Betriebsbesuch für zuhause« an und ermöglicht jedem sich persönlich ein Bild zu machen. Zudem stellt Tönnies einen direkten Kontakt zu Verbrauchern her, so dass diese ihr Feedback und ihre Fragen direkt an Tönnies richten können. »Wir sind als Marktführer gefordert, ein sauberes Bindeglied zu sein zwischen Verbraucher und Handel einerseits und Veredler und der Landwirtschaft andererseits. Mit unserem neuen Angebot ermöglichen wir jedem Interessierten, sich selbst ein Bild von unserer Arbeit zu machen. Jedem bieten wir das offene Wort an, damit nicht über uns gesprochen wird, sondern mit uns«, sagt Clemens Tönnies, Geschäftsführer und Mitinhaber Tönnies Holding. »Die Erwartung von Interessensgruppen nach einer an internationalen Leitfäden orientierten Kommunikation über unsere Nachhaltigkeitsarbeit steigt. Wir müssen in allen Stufen Verantwortung übernehmen. Manche Dinge können wir direkt beeinflussen, auf manche können wir Einfluss nehmen. Auf beiden Wegen möchten wir den verantwortungsvollen Umgang mit dem Produkt Fleisch gewährleisten«, sagt Andres Ruff, Geschäftsführer der Tönnies Holding. Das Familienunternehmen geht mit der neuen Plattform den nächsten Schritt, um die Türen zu Produktion und Unternehmen für möglichst viele Interessierte zu öffnen. Übersichtlich dargestellte Schlüsselkennzahlen, Videos und Bilder aus der Produktion und anderen Bereichen sowie Mitarbeiter-Interviews auf der Website zeigen, womit sich Abteilungen und Unternehmen befassen und was sie dabei erreichen. Man kann zum Beispiel nachlesen, dass mit 2,5 Mio. Schweinen mehr als 12 Prozent aller bei Tönnies geschlachteten Schweine aus Ställen mit übergesetzlicher Tierwohlhaltung stammten. Aber auch die Anzahl an Laboruntersuchungen, externen Audits, Energiesparerfolgen und mehr ist in einer übersichtlichen Form dargestellt. Die Tierschutzmaßnahmen am Schlachtbetrieb und die Schlachtung von Schweinen und Rindern werden in Filmen beschrieben. In einem Newsticker werden relevante Neuigkeiten publiziert. Zudem ist es möglich Experten online Fragen zu stellen und Besichtigungstermine zu vereinbaren. Tönnies führt den Nachhaltigkeits-Dialog ab sofort zu vier Themen, weitere werden schrittweise folgen. Zu jedem Kernthema wird vermittelt, was Tönnies als seine Verantwortung ansieht, mit welchen Maßnahmen das Unternehmen sich einsetzt, welche Herausforderungen bestehen und was nächste Ziele sind. Hintergründe des Nachhaltigkeits-Dialogs Mit www.toennies-dialog.de integriert das Unternehmen klassische Elemente der unternehmerischen Nachhaltigkeitskommunikation mit einem echten Dialogangebot zu den Kernthemen. Hierzu definierte man Handlungsfelder, die die Nachhaltigkeits-Ziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen betreffen. Das geschah auf Basis von Gesprächen mit Stakeholdern, durch die Auswertung von Medienanfragen und von Diskussionen auf Konferenzen sowie Fachtagungen. Insgesamt leitete Tönnies 35 Nachhaltigkeitsthemen in den Kategorien Ökonomie, Ökologie und Soziales ab. Daraus identifizierte das Familienunternehmen die acht Kernthemen, die die Stakeholder als am wichtigsten einschätzen und auf die Tönnies am meisten Einfluss hat. Vier dieser Kernthemen stellt der Nachhaltigkeits-Dialog von Tönnies ab sofort in den Mittelpunkt des Dialogs.

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