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Das Stadtgespräch August 2018

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ätsel 48

ätsel 48 Das Stadtgespräch Schwedenrätsel geflochtenes Haar herbei, hierher (ugs.) Pullover (engl.) Nagetier Strom in Ostsibirien kaufmännisch: heute Sudoku leicht nordische großer Pfote Währungseinheit Raubtiere Fluss zur Weichsel 6 2 Gewichtseinheit Einsiedler, Klausner Kopfbedeckung großes Gewässer Lösung: Tragen Sie in die leeren Felder die Ziffern 1 bis 9 so ein, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem 3-x-3-Gebiet jede der Ziffern 1 bis 9 genau einmal vorkommt. 9 5 1 1 8 4 5 6 7 2 7 5 6 2 4 3 7 8 8 1 4 3 6 1 6 7 2 1 8 2 7 9 1 chem. Zeichen für Americium Kunststil ungebundenes Künstlertum (frz.) Stuhlteil gekünstelte Haltung, Gebärde Haarbüschel bei Tieren 7 Sitzbereich im Theater überdies, dazu als Sicherheit Hinterlegtes irischer Autor (George Bernard) Singstimme Körperteil zw. Kopf und Rumpf adliger Krieger im Mittelalter Wind am Gardasee 8 5 Kanton der Schweiz Dotter Bestand, tatsächlicher Vorrat 1 2 3 4 5 6 7 8 9 mittel Lehr-, Glaubenssatz Monatsname aus einer weichen Masse formen überempfindlich, jähzornig also, folglich (lateinisch) englisches Bier 3 Stadt am Fuß des Thüringer Waldes öde, unbebaut landwirtschaftlicher Betrieb radioaktives Schwermetall eingelegter junger Hering schlechte Angewohnheit winterlicher Niederschlag Fernsehkanal, Radiostation russ.- sibir. Waldgebiet vordringlich Schandpfahl Ausruf der Bestürzung Sammlung von Schriftstücken großartig, unglaublich Bindewort wertvolles Möbelholz Alb, quälendes Nachtgespenst Fremdwortteil: neu (griech.) englische Schulstadt Großmutter schneller Autofahrer Schwertlilie wunschlos zufrieden übermenschliches Wesen sauber, unbeschmutzt franz. unbestimmter Artikel Himmelsrichtung chem. Zeichen für Nickel Güte, Nachsicht Muse der Liebesdichtung Zündschnur 4 8 7 7 3 4 9 3 1 5 3 9 1 7 5 4 8 7 4 1 9 5 6 6 9 5 4 Lochvorstecher, Pfriem Spalte; Kategorie 9 Unser Lösungswort vom letzten Mal: Biergarten

49 Sympathie im digitalen Zeitalter Die Technik ändert sich wahnsinnig schnell. Der Mensch wohl nicht. Das ist zumindest so, wenn es um Sympathie geht, wie neuere Forschungen zeigen. Im Grunde tun diese nichts anderes, als ältere Untersuchungen zu bestätigen, wenn auch oftmals mit einem Vielfachen an Daten. Im Klartext bedeutet das, dass Sympathie und Antipathie auch im digitalen Zeitalter schnell entschieden – und schwer zu revidieren sind. Was also macht sympathisch, was nicht? Ist man mit vielen Fotos auf Facebook nett? Fangen wir mit den sozialen Netzwerken an, die sind schließlich die neuesten Medien. Und je mehr Fotos man am Tag auf Facebook postet, desto sympathischer kommt man über, richtig? Falsch! Schon 2013 fanden englische Wissenschaftler der Universität von Birmingham heraus, dass viele Fotos, vor allem solche von Hochzeiten, Familienfeiern und Schulabschlüssen der Verwandtschaft die Leute eher nervt. Denn diese nennen sich zwar »friends«, sind aber natürlich keine engen Freunden (von denen hat man ja nur wenige), die sich für allzu Privates und die Verwandtschaft interessieren. Die Verwandtschaft findet es dagegen doof, wenn viele Fotos von Freunden auftauchen, die niemand kennt. Ohnehin sollte man ja etwas vorsichtig mit Fotos sein, denn auch Arbeitgeber schauen Facebook-Fotos an, und die finden es vermutlich etwas weniger amüsant als die tatsächlichen Freunde, wenn man in offensichtlich angetrunkenem Zustand in Unterwäsche auf dem Tisch tanzend abgelichtet wird. Die Anzahl der »friends« spielt in der Sympathie-Frage offenbar auch eine erhebliche Rolle. Von denen darf man nämlich weder zu viel noch zu wenige haben. Die Michigan State University fand heraus, dass die ideale Sympathiezahl bei 300 liegt. Wer »nur« mit 100 Freunden aufwartet, der kommt ebenso unsympathisch über wie derjenige mit 3.000 besten Freunden. Magst du mich, mag ich dich Eine alte Erkenntnis, die schon 1959 in Tests belegt wurde und durch neuere Studien gestützt wurde, ist die, dass wir dazu tendieren, Leute nett zu finden, von denen wir wissen (oder glauben), dass diese uns nett finden. Diese Tests funktionierten so, dass die Teilnehmer meinten, sie sollten an einer Gruppendiskussion teilnehmen. Die Probanden gingen also davon aus, dass es um Gruppenprozesse ging. Bevor dann die Diskussion losging, erzählten die Forscher einigen Teilnehmern beiläufig, dass ihnen gesagt worden wäre, wen die anderen besonders nett fanden. Und komischer Weise fanden diejenigen, die als nett eingestuft wurden diejenigen, die sie nett fanden auch besonders nett. Wenn ich also jemanden signalisiere, dass ich ihn mag, dann ist die Chance groß, dass er mich auch mag. Daran kann man doch arbeiten. Den kann ich nicht riechen Nicht daran arbeiten kann man dagegen an etwas, was als Spruch sozusagen in die Volksweisheit eingegangen ist: Den kann ich nicht riechen. Das nämlich ist tatsächlich so. Und dabei geht es nicht darum – oder jedenfalls nicht nur – ob jemand sauber oder nach Schweiß riecht. Unser genetisches Profil spiegelt sich in unserem individuellen Geruch wider. Das ist offenbar etwas, was über lange Jahrtausende bei der Wahl des Fortpflanzungspartners sinnvoll war, denn die genetische Ergänzung optimiert die Chancen für gesunden Nachwuchs. Doch die Forscher sagen, dass wir nicht nur unsere Sexualpartner mit der Nase auswählen, sondern auch die Leute, die uns sympathisch sind. Das alles gilt natürlich nur, wenn man sich nicht im Cyberspace trifft, sondern tatsächlich gegenübersteht. Die persönliche Duftwolke hat einen Radius von ein bis zwei Metern. Und der Duft des anderen ist entscheidend, sagt zum Beispiel Hanns Hatt, Geruchsforscher und Leiter des Lehrstuhls für Zellphysiologie an der Ruhr-Universität in Bochum. Dabei ist das Tückische, dass man den Geruch meist unbewusst wahrnimmt – anders als die optischen oder akustischen Eindrücke: der sieht aber gut aus, die hat aber eine sympathische Stimme. Die Versuchsreihe war interessant, denn dabei durften Frauen an den verschwitzen T-Shirts verschiedener Männer schnuppern. Die Probandinnen mussten daraufhin sagen, welcher Geruch ihnen besonders attraktiv erscheint und welcher weniger. Dabei kam heraus, dass Frauen den Schweiß von Männern bevorzugten, deren genetisches Profil sich im Idealfall zu 75 Prozent von ihrem eigenen unterschied. Unterschiede ziehen sich zunächst einmal tatsächlich an. Für seinen Körpergeruch kann man nichts, noch weniger allerdings für seinen Namen. Und so schlimm das klingt, Leute mit schwer aussprechbarem Namen sind uns zunächst einmal unsympathischer als solche, deren Namen uns leicht von der Lippe gehen. Herr Vougiouklakis und Frau Leszczynska haben es zunächst einmal schwer. Roger Federer ist ein Kumpel von mir Doch zurück zu den Faktoren, die man sehr wohl beeinflussen kann. Die Universität von Zürich fand heraus, dass das Angeben mit berühmten Bekannten Gift für die Sympathiewerte ist. Wer sich selbst dadurch zu überhöhen versucht, dass er Prominente als Bekannte oder schlimmer noch als Freunde anführt, der ist schnell unten durch. Wer kurz nach dem Kennenlernen darauf hinweist, dass Roger Federer ein guter Freund ist, der findet sich also schnell im Sympathiekeller wieder. Doch auch das etwas raffiniertere Vorgehen kommt nicht gut an, nämlich das indirekte Angeben. Dabei tut man so, als ob man sich selbst herunter putzt. In Bewerbungsgesprächen kann das dann so aussehen, dass man, nach der größten eigenen Schwäche gefragt, antwortet: »Ich bin einfach immer darauf aus, alles perfekt zu machen« oder »Bei einem Projekt kann ich einfach nicht aufhören zu arbeiten«. Die Botschaft »ich bin einfach nur ein Arbeitstier« kaufen erfahrene Personaler ohnehin nicht. Auch durchschauen es die Gesprächsteilnehmer schnell, wenn jemand sich herunterputzt, indem er sagt, dass sein Japanisch einfach nicht für eine Diskussion über Wirtschaftspolitik ausreicht. Wer lächelt macht schnell und lange Eindruck Eine recht einfache und dabei nachhaltige Methode, einen sympathischen Eindruck zu machen, ist das Lächeln. Die University of Wyoming hat eine Untersuchung durchgeführt, bei der 100 Frauen Bilder von anderen Frauen vorgelegt wurden, bei der es eigentlich um Körpersprache ging. Das etwas überraschende Ergebnis war, dass die verschiedenen Körperhaltungen und der unterschiedliche Gesichtsausdruck kaum Einfluss auf die Sympathiewerte hatten. Lediglich das Lächeln ließ diese anschwellen. Weitere Studien belegen, dass sich Leute, die man vor einem Jahr getroffen hat, weitaus besser an einen erinnern, wenn man bei der ersten Begegnung gelächelt hat. Also bitte lächeln!

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