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Das Stadtgespräch August 2018

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14 Das

14 Das Stadtgespräch WAS DU NICHT WILLST, WAS MAN DIR TUT... Freibadregeln für Anfänger, Fortgeschrittene und Neubürger Freibad – das ist Spaßfaktor, vor allem im Ferien- und Bademonat August. In dieser Stadt gilt dafür sogar Faktor 2: Wir haben ja glücklicherweise zwei Freibäder, also Kapazität für noch mehr Sonne und Wärme, als wir ohnehin schon hatten in diesem Sommer. Aber damit den auch wirklich alle haben, kommt vor allem anderen die Rücksichtnahme. Wer in Dreiergrüppchen in Zeitlupe eher paddelnd als schwimmend sein Schwätzchen abhält und sich ewig am Beckenrand aufhält, um das Gruppenerlebnis noch mehr zu genießen, verdirbt echten Schwimmern die Freude. Die wollen auch nicht, dass ihnen tobende Kinder auf den Kopf springen oder Eltern den privaten Schwimmunterricht in Querrichtung zu den Bahnen abhalten... Solche »Verquerungen« sind so alt wie das Schwimmen im Freibad selbst und gerade in unseren Freibädern allen Aktiven wohlbekannt. Rücksichtnahme ist also das Stichwort für Alt-, Neu- und Möchtegern-Schwimmer. Eltern haben Aufsichtpflicht! Im Freibad zahlen viele Eintritt, weil hier möglich ist, was zuhause nicht geht. Etwa im großen Becken zu planschen – aber wer nicht schwimmen kann, hat im »Schwimmerbecken« nichts zu suchen. Lebensgefahr! Die Aufsicht ist nicht ausschließlich dazu da, Nichtschwimmer vor dem Ertrinken zu retten, weil das Element Wasser ebenso wie seine Gefahren unbekannt sind oder unterschätzt werden. Wer sehenden Auges und ohne Verstand sich und andere in Gefahr bringt, muss auf der Wiese bleiben. Schön, wenn Erziehungsberechtigte die Verantwortung übernehmen und ihre Kinder zum Beispiel rechtzeitig zu einem Schwimmkurs anmelden. Also liebe Eltern, im Freibad die Kleinen und manchmal auch die Großen im Auge behalten. Das »Seepferdchen« reicht nicht, um ein Kind allein und ohne Aufsicht ins Schwimmerbecken zu lassen! Die Aufsichtspflicht wird nicht gegen Eintrittsgeld eingetauscht. Kein Alkohol! Aber auch Erwachsene, die ihre Freizeit nicht gern in einem unattraktiven, kleinen »Zuhause« verbringen möchten, kommen gern in eines unserer Freibäder, um in aller Geselligkeit hier Sonne, Licht und Luft zu tanken – oftmals leider auch Alkohol. Der ist lebensgefährlich im Freibad für Angetrunkene im Wasser, erst recht bei Hitze und selbstverständlich auch für diejenigen, die Opfer werden von Menschen, die durch Alkohol enthemmt und risikobereit werden. Von möglichen Flaschen- und Glas- Scherben ganz abgesehen... Dass Alkohol und Schwimmen nicht zueinander passen, müsste eigentlich jedem bekannt sein, ist es aber nicht. An manchen Tagen müssen die Freibadmitarbeiter mehrmals Lautsprecherdurchsagen machen und auf das absolute Alkoholverbot hinweisen. Müll selbst entsorgen! Und damit kommen wir von der Rücksichtsnahme zu gutem Benehmen, das in manchen Haushalten nicht zum Alltag gehört und also dem Nachwuchs auch nicht beigebracht werden kann: Duschen vor dem Schwimmen, anderen nicht vor die Füße spucken, Essensreste vom Boden aufheben und wegwer- fen, Müll wieder einpacken oder in den Mülleimer stecken, anderen Leuten nicht durch Dauergeschrei auf die Nerven gehen... kleine Beispiele für soziale Instinkte. Es sind übrigens nicht unbedingt Kinder, die laut werden: »Schantall! Nur ein Eis, hab ich gesagt, und sau Disch nisch wieder mit den Bikini voll!« Kleckerverbot gilt übrigens auch für alle Fußböden und Liegetücher anderer Besucher... Rasieren nur zu Hause! Ein weiteres Kulturgut ist die Zähmung von Körperbehaarung. Unter den Freibadduschen ist das Rasieren von Beinen und Intimbereichen aber DAS »No Go«, kommt aber immer wieder vor und verursacht eine unerwünschte Kreislaufwirtschaft: Die Haare finden ihren Weg von der Dusche über die Füße der Mitduscher ins Wasserbecken. Dort haben wir sie dann in Nase oder Mund und kriegen Ekel-Herpes! Im Mikrokosmos Freibad bekommt man also buchstäblich Berührung mit dem prallen Leben... Keine Fotos! Und das wird auch in unserer Stadt immer bunter, denn es stoßen nicht nur alle Schichten und Erziehungsstile aufeinander, sondern immer intensiver die Gewohnheiten, Traditionen und Lebensstile von unseren neuen Mitbürgern und Gästen aus Osteuropa und den Zuwandererländer im nahen Osten und Afrika. Im Freibad wird so mancher Einblick unbewusst intim, hier sind die Hüllen buchstäblich gefallen. Darum gibt es im Freibad das Fotografierverbot, das wird aber leider nicht immer respektiert – und damit auch nicht die Grundrechte des unfreiwilligen »Beifangs«, etwa spielende Kinder in nächster Nähe zum eigentlichen Motiv. Da die und deren Eltern nicht gefragt und selbstverständlich auch nicht ausdrücklich aus dem Bild komplimentiert werden, ist ein solcher Fotoschuss tabu, auch außerhalb des Freibads. Erst recht wenn man seine lieben Kleinen auf Facebook oder Instagram veröffentlichen will – und unbeabsichtigte Foto-Gäste zwangsläufig gleich mit. Kinder genießen einen besonderen Schutz und haben als Fotomotiv nichts in den sozialen Medien zu suchen! Besonders unverständlich also, dass zum Fotoapparat gerade die verschleierte Mutter greift, die sich selbst nicht mal im Burkini zeigen will, ihre Kinder aber ebenso wie andere im Freibad ablichtet. Gucken ohne zuzulassen, dass man selbst gesehen wird, zeugt überall auf der Welt von mangelndem Anstand. Glotzen unerwünscht! Jungen in der Pubertät sieht man das »Spannen« womöglich nach, aber einen unangenehmen Beigeschmack bekommt es für junge Mädchen im Bikini: Sie sind für Jugendliche aus manchen Herkunftsländern ein so ungewohnter Anblick wie hierzulande Känguruhs in freier Wildbahn. Jahrzehntelang eroberte Freiheiten und selbstverständliche Moden machen Freibadbesucherinnen ungewollt zum Ausstellungsobjekt. So sind für das Miteinander in unseren Freibädern Anstand und Respekt unverzichtbar. Sie gehören international zu den Grundwerten der Zivilisation, mancherorts sogar zum religiösen Selbstverständnis. Wie schön, dass wir alle voneinander lernen können! Hier noch mal die Regeln im Überblick, zum Ausschneiden, mitnehmen und auswendig lernen: · Rasuren aller Art in den Duschen verboten · Duschen vor dem Schwimmen · Unterhosen sind keine Badehosen · Fotografieren verboten · Alkohol verboten · Müll gehört in die Mülleimer · Vor- und Rücksicht beim Sprung ins Wasser Und immer dran denken: Eure Schwimmmeisterinnen sehen alles und hören Euch die Regeln ab!

15 anzeige Das Ehepaar Heyßel heißt alle Interessierten und Klienten herzlich willkommen. 20-JÄHRIGES BESTEHEN Pflegedienst Heyßel spendet Kraft und Hoffnung (CL) Kennen Sie die wunderschöne, in China heimische Baumart Ginkgo? Dieser Baum wurde vom Kuratorium »Baum des Jahres« zum Mahnmal für Umweltschutz und Frieden gekürt. Ihm werden kraftspendende sowie lebensverlängernde Eigenschaften zugesprochen. Und er gilt als Symbol für Hoffnung und Freundschaft. Seit 20 Jahren spendet der ambulante Pflegedienst Heyßel in Rheda-Wiedenbrück und Herze brock ebenfalls Kraft und Hoffnung in der Alten- und Krankenpflege. Hier steht der Mensch in seinem ganzen Facettenreichtum im Fokus. Daher ist es kaum verwunderlich, dass das fächerförmige Blatt des Hoffnung bringenden Ginkgobaums das Logo von Pflegedienst Heyßel ziert. Eine liebevolle Betreuung und Pflege gewährleistet das Team des ambulanten Pflegedienstes und der Tagesstätte Heyßel. Der ambulante Pflegedienst Heyßel wurde am 1.8.1998 von Susann Heyßel gegründet. Seit April 2000 wird sie professionell und tatkräftig von ihrem Ehemann Matthias Heyßel in der Buchhaltung und Logistikplanung unterstützt. Seitdem wächst das personell gut aufgestellte Unternehmen stetig. Der Fuhrpark umfasst 11 Autos, um eine lückenlose Versorgung der Patienten zu gewährleisten. Seit 2017 werden unter anderem die Planungen der Pflegeeinsätze sowie die umfassenden Beratungsgespräche zentral von dem neuen Standort an der Hauptstraße 202 koordiniert. Durch den Standortausbau konnte der Pflegebetrieb Heyßel um den Bereich »Tagesstätte für Senioren« ausgeweitet werden; diese Leistung wird bei Pflegegrad 1 bis 5 mit allen Pflegekassen über Tagespflege abgerechnet. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen offerieren von Montag bis Freitag beliebte und abwechslungsreiche Angebote rund um den Aufbau sozialer Kontakte, wie gemeinsames Musizieren, Spaziergänge oder Gesellschaftsspiele. Gerne können Sie unter Ruf 05242 – 964545 einen Beratungstermin vereinbaren. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des ambulanten Pflegedienstes Heyßel pflegen und versorgen Patienten in ihrem Zuhause, mit dem Ziel, den Klienten eine weitestgehend eigenständige und selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen. Dieses kraftspendende Pflegemodell nach Krohwinkel stellt die Reaktivierung der Selbstpflegekräfte und somit das Wohlbefinden des Patienten in den Fokus, vorhandene Defizite werden durch geeignete Pflegemaßnahmen aufgehoben. Besonders stolz ist das Ehepaar Heyßel auf das warmherzige und gut eingespielte 23-köpfige Team, welches aus 2 Verwaltungskräften, 2 Pflegedienstleitungen mit Stellvertretungen, Pflegefachkräften, Alten- und Krankenpflegeassistenten, einem Fahrdienst für die Tagespflegegäste sowie aus Betreuungs- und Hauswirtschaftskräften besteht. Es bestehen Qualitäts- und Vergütungsverträge mit allen Pflegekassen, Krankenkassen und den Sozialhilfeträgern des Kreises Gütersloh. Eine telefonische Beratung und Planung der Pflegeeinsätze ist von Montag bis Freitag von 8.00– 18.00 Uhr möglich. Pflegedienst Heyßel · Hauptstraße 202 · 33378 Rheda-Wiedenbrück Telefon: 05242 – 54822 Mobil: 0171 – 60 08 085 www.pflegedienst-heyssel.de 20 Jahre Pegedienst Heyßel Pegedienst & Tagesstätte Hauptstraße 202 33378 Rheda-Wiedenbrück Telefon 05242 54822 & 05242 964545

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