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Das Stadtgespräch August 2017

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8 Das Stadtgespräch Die Jubiläumsthrongesellschaft im Schützenjahr 1992 – 1993: (v. l.) Wilma und Paul Breimann, Waltraud und Bernhard Berheide, Königspaar Christel und Werner Sternberg, Hannelore und Friedhelm Sirp, Gertrud und Friedhelm Wortmeier Nachfolgern eine tolle Zeit mit vielen Höhepunkten. Die Schützenjugend ist voll dabei Die Jugend gehört einfach dazu! Sie bildet bei den Sebastianern eine eigene Kompanie und steht im spannenden Wettkampf um die Ehren eines Jungschützenkönigs. Auf dem kommenden Schützenfest geht die Regentenzeit von Marius Hansel zu Ende und die Jungschützen sind natürlich gespannt, wer ihn beerben wird. Jubiläumsthrongesellschaften im Fokus Eine gute Tradition ist es beim St. Sebastian Bürgerschützenverein zum Schützenfest die Jubiläums- Throngesellschaften in den Blickpunkt zu stellen. In diesem Jahr gibt es wieder Throngesellschaften, an deren Regierungsjahre die Schützenbrüder und -schwestern gerne zurück denken. Den verstorbenen Mitgliedern der Throngesellschaften gedenken die Schützen in aller Stille. Jubiläumsprogramm Der 1492 gegründete St. Sebastian Bürgerschützenverein ist eine der ältesten Schützenvereine in NRW. Nur die Bürener Schützen, seit 1490 nachweisbar, und die Schützen in Geseke (1412) sind noch älter. Zur Vorbereitung des 525-jährigen Jubiläums trafen sich der Geschäftsführende Vorstand unter der Leitung von Oberst Hermann-Josef Pierenkemper (1. Vorsitzender) und Major Adolf Eustermann (2 Vorsitzender) mit Geschäftsführer Reinhold Maasjosthusmann, Schatzmeister und König Markus Wallmeyer, Stellv. Schatzmeister Thomas Südbrock zusammen mit Schützenbrüdern aus den einzelnen Kompanien seit einem Jahr jeden Monat. Sie erarbeiteten ein für diesen äußerst seltenen Anlass ein würdiges und attraktives Festprogramm. BESUCHEN SIE UNSERE AUSSTELLUNG Mo - Do: 8 - 17 Uhr I Fr : 8 - 16 Uhr BERATUNG I AUFMASS I MONTAGE Tel. 05248/80090 Fax 05248/80091 Mail: info@dreve-bauelemente.de www.dreve-bauelemente.de Vor 40 Jahren regierten Günter und Heidi Schäfer (Bildmitte) die St. Sebastianer – der Thron: (v. l.) Königsoffizier Eberhard Reckhaus, Oberst Josef Dübeler, Hans und Helmgard Horsthemke, Hans und Erika Himmeldirk, Hubert und Christel Rüthschilling, Hans-Peter und Helga Drücker, Königsoffizier Josef Runde. Festakt Oberst Hermann-Josef Pierenkemper strahlte, als ihm der Landtagsabgeordnete und Laudator André Kuper namens der Landesregierung zum 525-jährigen Bestehen des St. Sebastian Bürgerschützenvereins die Ehrenplakette des Landes NRW überreichte. Mit dieser Ehrenplakette zeichnet das Land engagierte Schützenbruderschaften und -vereine anlässlich ihres mindestens 100-jährigen Vereinsjubiläums aus. »Gerade in einer Zeit großer Veränderungen und Herausforderungen, in einer Zeit, die immer mehr Flexibilität und Mobilität erfordert, ist es wesentlich, dass es Orte wie diesen gibt, an denen Menschen ihre Verbundenheit pflegen können, Heimat und Identität spüren«, würdigte der mit dem heimischen Schützenwesen seit Jahren eng verbundene Politiker das Geburtstagskind. Offensichtlich gut gelaunt rief Bürgermeister Theo Mettenborg den Schützen unter ihrem starken Beifall zu: »Sie verbinden Sport, Gesellschaft und Brauch in wunderbarer Weise, bringen Farbe, Frohsinn und Festlichkeit in unser Leben. Sie können stolz auf die lange Geschichte Ihres Vereins sein. Es ist gut, dass wir Türen fürs Leben... Dreve-Bauelemente Inh. Wolfgang Druffel e.K. Bentelerstraße 9 33449 Langenberg Sie als wichtigen Motor in unserer örtlichen Gemeinschaft haben. Danke!« Mit einer Bürgermeister- Runde und dem Versprechen »Wenn der Bundestagsabgeordnete Ralph Brinkhaus sich entscheiden könnte, auf den Thron zu gehen, dann bin ich dabei«, heizte er die Stimmung kräftig an. Geschäftsführer Reinhold Maasjosthusmann knüpfte mit einer durch Witz gewürzten zehnminütigen Zeitreise durch die lebendige Vereinsgeschichte an die frohsinnige Stimmung an, ebenso wie der Delbrücker Schützenbruder Hubert Meiwes alias Bölkenkötter, der mit seiner unterhaltsamen Rede wahre Lachsalven auslöste und Pfarrdechant Präses Reinhard Edeler mit einem humorvollen Gruß. Der Schützenmeister des Bundes Historischer Schützen, Emil Vogt, sah die Schützen in der Pflicht die christlichen Werte in der Öffentlichkeit zu leben. »Es ist toll, was der Jubiläumsverein in 525 Jahren erreichte«, lobte er. Bezirksbrudermeister Hans Heitjohann sagte: »Die Schützenschwestern und -brüder können stolz darauf sein, Mitglied in diesem Traditionsverein zu sein«. Der Oberst selber verschwieg nicht, dass es zunehmend schwieriger werde Vorstandsposten zu besetzen und für die anstehenden Aufgaben qualifiziertes Personal zu finden. Er wies darauf hin, dass die Erträge bei den Veranstaltungen sinken und wach-

9 50 Jahre ist es her, als das Königspaar Theo und Martha Hammelbeck (Mitte) an der Spitze der Wiedenbrücker Schützen stand, mit dem Hofstaat (v. l.) Adjutant Josef Beckschäfer, Fred und Marga Horsthemke, Ferdi und Ursula Diedam, Paul und Anni Finke, Willi und Maria Brüser, Adjutant Hermann-Josef Eustermann. sende Auflagen der Behörden die Durchführung von Festen und Veranstaltungen des Schießsports erschweren. »Wir werden mit Flexibilität und Verteilung der Aufgaben auf mehreren Schultern die Herausforderungen bestehen. Ich freue mich schon auf das Jubiläum in 25 Jahren!«, rief er der Festgesellschaft zu. Er erinnerte an die Gründungszeit: Das Training mit der Waffe war eine Notwendigkeit, da die Schützen noch die Aufgabe hatten Wiedenbrück zu bewachen und zu verteidigen. Der eigentliche Beginn des Wiedenbrücker Schützenwesens wird noch weiter zurück liegen. Da bestehe noch Forschungsbedarf, sagte der Oberst. Im 18. Jahrhundert verringerte sich der Wachdienst der Schützen, nachdem Wiedenbrück keine Festung mehr war. Freedom of Wiedenbrück Seit vielen Jahren pflegen die St. Sebastian Bürgerschützen ein freundschaftliches Verhältnis zu den britischen Soldaten, die in Gütersloh stationiert sind. Es finden regelmäßige, gegenseitige Besuche und gemeinsame Aktionen statt. Initiator der Kontakte ist unser Kanonenoffizier Andreas Grundmann. Als feststand, dass die britische Armee den Standort Gütersloh aufgeben wird, traten die Briten mit der Idee an uns heran, eine große Abschiedsparade in Wiedenbrück, als Dank für die jahrelange Freundschaft, durchzuführen. Diese Paraden, die unter dem Begriff »Freedom of the City« bekannt sind, stellen eine alte Tradition dar und sind eine Ehrenbezeugung an die Stadt Wiedenbrück und ihre Bewohner. Es ist die letzte Parade, die die Briten in Deutschland präsentieren. Das Jubiläumsschützenfest bietet für dieses außergewöhnliche Ereignis den gebotenen Rahmen. Schützenmesse erstmalig eine Woche vor dem Fest Wegen der Parade mit den britischen Soldaten findet die Schützenmesse in der Aegidiuskirche bereits am Samstag, 29.Juli 2017 um 17 Uhr statt. Nach der Messe erfolgt die Kranzniederlegung am Ehrenmal. Alle Mitglieder und Freunde des St. Sebastian- Bürgerschützenvereins sind dazu herzlich eingeladen. Großer Jubiläumsumzug Zu einem großen Jubiläumsfestzug lädt der St. Sebastian Bürgerschützenverein am Sonntag, 6. August, ab 15.00 Uhr ein. Es beteiligen sich die befreundeten Schützenbruderschaften St. Hubertus Batenhorst, St. Hubertus Schützenbruderschaft Bokel und die St. Lambertusschützen Langenberg, der Schützenverein der Landgemeinde Rheda und die Stadtschützen aus Rheda, eine Abordnung des Schützenvereins Lünern, bei Unna, sowie die Böl-

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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