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Das Stadtgespräch August 2017

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42 TIPPS

42 TIPPS Das Stadtgespräch Dr. Hugo empfiehlt Habt ihr Lust auf eine schnelle Pizza? In der Zeit, wenn die Pizza im Ofen ist, könnt ihr ja meine beiden Rätsel lösen oder das Auto mit Luftantrieb bauen. Viel Spaß Euer Dr. Hugo Ihr braucht: • 280 g Mehl und etwas Mehl für die Arbeitsfläche • 1 Esslöffel Backpulver • 240 ml Milch • 60 g Butter • Salz, Pfeffer • 250 g Mozzarella • 200 g Tomatensoße • 2 Esslöffel Tomatenmark • Italienische Kräuter • 4 Esslöffel frisch geriebenen Parmesan • 1 Bund frisches Basilikum • 6 Esslöffel Olivenöl 1 Mehl, Backpulver, Milch und Butter in einer großen Schüssel mischen. Mit einem Handmixer mit Knethacken zu einem leicht klebrigen Teig kneten. Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche verteilen. Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und kneten, bis ein elastischer und geschmeidiger Teig entstanden ist. 2 Für die Soße werden die Tomaten mit dem Tomatenmark verrührt und kurz aufgekocht lassen mit den italienischen Kräuter, Salz und Pfeffer gut gewürzt. 3 Nun wird der Teig auf einem Blech ausgerollt, mit der Soße bestrichen und der geriebene Parmesan drüber gestreut. 4 Der Mozzarella kommt in dünnen Scheiben auf die Pizza und die gewaschenen Basilikumblätter werden darauf verteilt. 5 Nun die Pizza vorsichtig mit dem Olivenöl beträufeln. 6 Die Pizza wird im Backofen auf mittlerer Schiene bei 230 °C für etwa 15 Minuten gebacken, bis der Käse zerläuft und leicht braun wird. Wir konstruieren ein Rennauto ohne Motor und Batterie. Du brauchst: ein leichtes Spielzeugauto • ein Stückchen vom Strohhalm • einen Luftballon • Klebeband oder Isolierband 1 Klebt das Rohr mit Klebeband auf dem Dach des Spielzeugautos fest. Befestige dann den Luftballon am vorderen Ende. Am besten auch mit etwas Klebeband. Puste jetzt den Ballon auf und halte das Ende des Strohhalms mit deinem Finger zu. Stelle das Auto auf den Boden und lasse die Luft wieder entweichen. Lösungen der Rätsel S. 47 Ein Flugzeug der »Express Airline« fliegt von Frankfurt am Main auf die Ferieninsel Mallorca. Das Flugzeug der »Luftzug Airways« will das gleiche Ziel ansteuern. Herr Barth muss sich nun entscheiden, bei welcher Airline er den Flug buchen soll. Er will das schnellste Flugzeug nehmen. Er schaut auf die angegebenen Flugzeiten: Die »Express Airline« benötigt 1,45 Stunden bis auf die Ferieninsel und die »Luftzug Airways« landet nach 105 Minuten auf dem Flughafen in Palma de Mallorca. Für welche Airline entscheidet sich Herr Barth? Lösung: ______________________

TIPPS 43 bebilderte Büchlein hat somit ein hervorragendes Preis-Leistungs- Verhältnis und kann nicht nur praktisch sein, sondern auch in hohem Maße unterhaltend. muss Helen schockiert erfahren, dass Kristin offenbar von ihrem Ehemann Leon misshandelt wird. Am liebsten würde Helen Leon dafür umbringen, zu verlieren hat sie ja nichts mehr. Aber einen Menschen töten? Helen schreckt allein vor dem Gedankenspiel zurück. Am nächsten Morgen allerdings ist Leon tot. Und Helen kann sich nicht erinnern, was in den letzten Stunden alles gelaufen ist. Schließlich nimmt sie Medikamente mit schwersten Nebenwirkungen, die immer wieder zu Gedächtnislücken führen und ihr jede Erinnerung an die vergangene Nacht auslöschen. War es tatsächlich sie selbst, die Leon, mit dem sie eine alte Geschichte unheilvoll verbindet, den Garaus gemacht hat? Oder hat der Mord mit den allseits verschwiegenen Vorgängen in der Vergangenheit zu tun? Spielen noch andere Menschen, die sie nur von früher kennt, ein doppeltes Spiel? Trauen kann Helen jedenfalls niemanden. Sich selbst am allerwenigsten. Bekanntlich stammen Thriller heutzutage nicht ausschließlich aus angelsächsischer oder skandinavischer Feder. Mitte der Achtziger strandete die Saarländerin Jutta Maria Herrmann in Berlin, studierte Germanistik und Filmwissenschaften, sympathisierte mit der Hausbesetzerszene und stürzte sich ins Nachtleben. Sie war unter anderem als Buchhändlerin, Putzfrau, Sekretärin, Synchrondrehbuch-Autorin und Veranstalte- rin von Punkkonzerten tätig. Heute arbeitet sie für eine Tageszeitung und lebt mit ihrem Mann, dem Autor Thomas Nommensen, vor den Toren Berlins. Mit »Amnesia« (Knaur, 299 Seiten, 9,99 Euro) legt sie ihren dritten Thriller vor, der ebenso wie die Vorgänger Überraschendes zu Tage fördert. Wer Lust auf mehr hat, der sollte sich »Hotline« (erschienen 2014) und »Schuld bist du« (2016) zulegen. Das kleinste Klo steht in Bordeaux Es ist schon etwas länger her, dass ich die Gruppe vom Jugendhaus Peschka im finnischen Savitaipale besucht habe. Für die wenigen, die nicht wissen, wo das liegt, der nächst größere Ort heißt natürlich Lappeeranta. Jedenfalls hat das lokale Eishockey-Team gegen die Jugendlichen aus Ostwestfalen Fußball gespielt (eine eher rustikale Angelegenheit). Anschließend ging es in die Sauna und ich dachte »oh mein Gott, ist das heiß hier!« Und dann sah ich, wie meine finnischen Altersgenossen mit Zigarette und einer Flasche Bier in die Schwitzhütte gingen. Was ich damals nicht wusste ist, dass die Finnen auch durchaus speziell sind und sogar ein Wort für die Tätigkeit haben, sich in Unterhosen zu betrinken – nämlich »Kalsarikännit«. Das behaupten jedenfalls Christian Koch und Axel Krohn in ihrem Buch »Das kleinste Klo steht in Bordeaux« (erschienen bei Heyne, 319 Seiten, 10,99 Euro). Selbstverständlich habe ich keine Ahnung, ob das stimmt, aber ich habe keine Sekunde daran gezweifelt – schon in Erinnerung an mein Savitaipale-Erlebnis. Doch auch außerhalb des Landes mit der Luftgitarren WM und der Weltmeisterschaft im Handy- Weitwurf gibt es sehr Kurioses auf unserem Kontinent zu entdecken. Wer kennt die so wichtige Geste der Italiener für »Deine Frau geht fremd«? Die entspricht dem Handzeichen der Heavy Metal- Konzertbesucher. Wenn ich recht informiert bin (diese Wissenslücke schließt das Buch nicht), sollen der abgespreizte Daumen und kleine Finger die Hörner des gehörnten Ehemanns symbolisieren. Und warum weiß eigentlich niemand, dass die weltweit größte Jesus- Statue nicht etwa in Rio de Janeiro, sondern vielmehr in Polen auf einem Kartoffelacker steht? Und die Toilettentüren (in Polen sollte man nie nach der Toilette fragen, sondern immer, wo man sich die Hände waschen kann) sind mit dem Symbolen Kreis und Dreieck gekennzeichnet. Was die Herren dreieckig macht, bleibt dabei leider ungeklärt. Christian Koch und Axel Krohn haben jedenfalls jede Menge kurioses Reisewissen und überlebensnotwendige Fettnäpfchen-Warnungen zusammengetragen, die Europa von seiner lustigsten Seite zeigen. Das reich WIEDERENTDECKT: UPTON SINCLAIR »Boston« In der Kunst kann ein Schimpfwort manchmal zum Adelstitel werden. Die Maler des 19. Jahrhunderts, die geschmäht wurden, weil sie lediglich Eindrücke auf die Leinwand brachten, haben längst als Impressionisten den künstlerischen Olymp erklommen. Noch weniger wohlwollend und heute leider wieder ziemlich aktuell ist Upton Sinclair (1878–1968) betitelt worden. In einfachsten Verhältnissen aufgewachsen, hatte sich mit seinem Erstling »The Jungle« das Schimpfwort »mudraker« eingefangen als jemand, der mit seinen Werken Dreck aufwühlt. Nestbeschmutzer ist natürlich eine weitere Bezeichnung gewesen. Diesem Ruf blieb Sinclair auch in seinen späteren Werken treu. Für seine investigativ-journalistischen Recherchen zu Boston befragte er neben Ermittlern und Gewährsleuten auch Vanzetti im Gefängnis. Glamour, Jazz und endlose Partys: Das waren die Roaring Twenties. Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit – Upton Sinclair zeigt uns die ganze. Denn während die Happy Few feierten, wurden die Massen mittels brutaler Klassenjustiz niedergehalten. Am Beispiel der einflussreichen Ostküsten- Sippe Thornwell zeigt »Boston«, wie das System staatlich sanktionierter Korruption funktionierte. Als Kulminationspunkt dient der Schauprozess gegen die zwei bekanntesten Justizopfer der amerikanischen Geschichte, Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti, die 1927 wegen Mordes hingerichtet wurden. In diesem ergreifenden Buch geht es um die moralische Glaubwürdigkeit offizieller Reprä-

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