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Das Stadtgespräch August 2017

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40 TIPPS

40 TIPPS Das Stadtgespräch HÖRBUCH Die große Sherlock Holmes Edition Ich weiß nicht, wie es kommt, aber plötzlich ist Sherlock Holmes, der Urgroßvater aller CSI- Spezialisten, wieder vollkommen angesagt. Das zeigt sich in diversen Neuverfilmungen, zuletzt in der BBC-Serie mit dem seltsamen Benedict Cumberbatch, die in diesem Jahr auch bei uns läuft. Diese ist allerdings modernisiert, was nicht immer gut sein muss, denn ist es nicht gerade ein Merkmal des typisch englischen Detektivs, dass er flapsig redet und dumme Witzchen macht. Auch die abgedrehten Elemente muss man nicht gut finden. Also kann die Empfehlung nur lauten: zurück zum Original. Und für diejenigen, die sich gerne vorlesen lassen, ist natürlich das Hörbuch eine stilechte Alternative. Ein echter Rundumschlag ist die gerade erschienene Sherlock Holms Edition. Vom »Skandal in Böhmen« bis zum »Letzten Problem«, dem spektakulären Sturz des Meisterdetektivs in den Schweizer Reichenbachfällen: Hier sind alle Sherlock-Holmes-Stories aus Conan Doyles Abenteuern und den Memoiren in einer Edition versammelt. Ungekürzt, in hochgelobten Übersetzungen und vor allem in der kriminalistisch-meisterlichen Interpretation von Oliver Kalkofe. Als zusätzlicher Leckerbissen ist außerdem ein zehnminütiges Interview mit Sir Arthur Conan Doyle aus dem Jahr 1928 zuhören, in dem er von Sherlock Holmes sowie von seiner Begeisterung für den Spiritismus spricht. Zudem enthält das umfangreiche Booklet einen bisher kaum bekannten Essay des Autors über Sherlock Holmes, ein Interview mit dem Sprecher Oliver Kalkofe sowie ausführliche Anmerkungen zur Übersetzung. Der beinahe ganztägige Hörspaß (22 Stunden, 6 Minuten) ist im Hörverlag erschienen und kostet 24,99 Euro. DVD Krieg und Frieden Einen echten Klassiker zu verfilmen ist alles andere als einfach. Das gilt auch und besonders für Leo Tolstois Roman »Krieg und Frieden«, der in der zu Recht hochgepriesenen Hanser-Ausgabe von 2010 nicht weniger als 2.288 Seiten umfasst. In »Krieg und Frieden« tauchen nicht weniger als 250 Personen auf. Außerdem wurde der Roman mehrfach verfilmt, zuerst 1956 mit Henry Fonda und Audrey Hepburn. Und obwohl diese Verfilmung mehr als drei Stunden Spielzeit hat, konnte natürlich beileibe nicht alles gezeigt werden. Das kann auch die Neuverfilmung nicht, die im Frühjahr auf DVD und Blu-ray erschienen ist. Aber immerhin gibt die moderne BBC-Version dem Zuschauer rund sechs Stunden Zeit. Produziert wurde mit großem Aufwand. 180 Menschen kümmerten sich um die Kostüme und einmal wurden 30 Tonnen Schnee herbeigeschafft, weil die Witterung zu milde für die geplanten Aufnahmen war. Gedreht wurde sogar an russischen Originalschauplätzen wie dem Petersburger Katharinenpalast, in dem rund 200 Statisten in entsprechenden Kostümen tanzten. Und auch Drehorte in Lettland und Litauen bilden den Hintergrund für diese Version, die der Telegraph zum besten Kostümdrama der letzten zehn Jahre und zum fünftbesten aller Zeiten erklärte. In Großbritannien verfolgten 9,3 Millionen Fernsehzuschauer das Schicksal der russischen Familien zur Zeit der Napoleonischen Kriege.

TIPPS 41 Relativ übersichtliches Personal – gewaltige Bilder Allerdings empfiehlt sich schon, die Folgen relativ schnell hintereinander zu verfolgen, denn obwohl der Fokus im Grunde auf nur auf drei Figuren und deren Familien liegt, ist doch viel Personal am Start. Regisseur Andrew Davies darf zu seinen großen Erfolgen Verfilmungen von Jane Austen, Dickens oder Trollope auch die Bridget Jones-Filme zählen. Außerdem schrieb er das Drehbuch zur Erfolgsserie »House of Cards«. Der 79-jährige trifft offenbar noch immer den Stil der Zeit und so lässt ihn die Kritik, er habe Tolstois Werk zur Seifenoper umfunktioniert, vermutlich kalt. Den Inhalt seines Films fasst er so zusammen: Krieg und Frieden zeigt, was es bedeutet, lebendig zu sein und wie man in schwierigen Zeiten den richtigen Weg findet. Die schwierigen Zeiten sind das Russland zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Der Adel feiert rauschende Feste, die selbst für den Zuschauer von heute Feste für die Augen sind. Der Adel liebt alles Französische und unterhält sich auf Französisch, was in der Verfilmung nicht herauskommt, denn die Schauspieler sprechen alle nur in einer Sprache (Deutsch, eben, oder Englisch im Original). Das Volk dagegen hat oft genug nicht viel zu beißen. Die Klassenunterschiede sind eklatant. Doch an der Ordnung wird kräftig gerüttelt, als Napoleon beschließt, in Russland einzumarschieren. Die Schlachtenszenen des Films sind bedrückend realistisch und von epischem Ausmaß, obwohl man fairer Weise betonen muss, dass der Fokus der Verfilmung schon auf dem Frieden liegt. Und natürlich auf dem Schicksal des tollpatschigen Außenseiters Pierre, der als illegitimer Sohn eines Grafen plötzlich zu Reichtum kommt. Dessen Freund Andrej, der alles hat, was ein junger Mann zur damaligen Zeit erhoffen konnte, also Adel, Geld und als schneidiger Offizier Chancen bei den attraktivsten Frauen, ist mit seinem Schicksal nicht zufrieden. Und schließlich ist da noch die lebenslustige Natascha, die aus einer unkonventionellen Adelsfamilie kommt, die dann aber von den gesellschaftlichen Gegebenheiten sowie von Schicksalsschlägen gebeutelt wird. Das alles ist zwar nur für das Fernsehen gemacht, aber meiner Meinung nach dennoch ganz großes Kino! JUTTA MARIA HERRMANN »Amnesia – Ich muss mich erinnern« Helen ist Saarländerin, lebt aber schon lange in Berlin, und das nicht wegen der Berliner Luft. Mit der Enge der Provinz und den diversen Verstrickungen in einer Kleinstadt will sie nichts zu tun haben. Doch als Helen die Diagnose Krebs im Endstadium erhält, ist es ihr einziger Wunsch, sich vor ihrem Tod endlich mit ihrer Mutter auszusöhnen. Das ist auch bitter nötig, denn kühler könnte das Verhältnis der beiden Frauen kaum sein. Als sie in ihrer Heimat ankommt, wird sie dort jedoch keineswegs mit offenen Armen empfangen. Vielmehr muss sie feststellen, dass ihre Mutter mit ihr nicht viel anzufangen weiß. Und auch das Verhältnis zu ihrer jüngeren Schwester Kristin ist nicht mehr ungetrübt. Die scheint, frisch verheiratet und schwanger, zunächst im Siebten Himmel zu schweben. Doch dann Sonnige Aussichten STIHL Heckenschere HSE 61 - geräuscharmer, kraftvoller und vibrationsarmer 500 Watt-Elektro-Motor - kraftvoll im Schnitt - ergonomisches Design - einfache Bedienung - 5-Positionen-Drehgriff für flexibles, bequemes Schneiden MAXIFLEX je €17. 85 €219. 90 €2. 95 Montage-/ Arbeitshandschuhe - dünner, geschmeidiger Handschuh mit perfekter Passform - atmungsaktive Beschichtung aus PU-/Nitril-Schaum - der optimale Handschuh für Arbeiten im Handwerk, Haus und Garten - Größen: 7, 8, 9, 10, 11 CARHARTT T-Shirts - 100 % Baumwoll-Jersey - mit original Carhartt-Logo - diverse Motive - Größen S bis 2 XL Auf über 750 qm alles für den Profi. Josef Strohmeier GmbH | Pilgerpatt 10 | 33378 Rheda-Wiedenbrück Tel. 05242 / 92630 | Fax 05242 / 926320 | www.strohmeiergmbh.de

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