Aufrufe
vor 3 Jahren

Das Stadtgespräch August 2016

  • Text
  • August
  • Termin
  • Stadt
  • Kinder
  • Rheda
  • Frau
  • Menschen
  • Teich
  • Flora
  • Angebot

16 Das

16 Das Stadtgespräch Die Hip-Hop-Gruppe war eine Augenweide. Ihr Fachbetrieb für Fenster, Haustüren und Insektenschutz Fenster & Haustüren Rollläden Insektenschutz aus eigener Herstellung Wartung & Reparatur Sicherheit nachrüsten Wir sind Mitglied im Netzwerk »Zuhause sicher«. Es geht um Ihre Sicherheit! Am Woestekamp 6 · Rheda-Wiedenbrück · 0 52 42 / 4 66 12 · www.fechtelkord-fenstertechnik.de Festivals unter der Leitung von Stefan Nogowski Furore machte. Als weiteres Highlight nannte sie den von Jürgen Wüstefeld geleiteten Chor. Dem engagierten Musiker gelang es mit sehr viel Einfühlungsvermögen, aus einer bunten Gruppe motivierter singender Schüler einen wirklich anspruchsvollen Chor zu formen. In ihrer Rede ging Harz darüber hinaus auf das Gitarrenprojekt und die Verwandlung der Schule in eine »trommelnde Schule« ein. Sie unterstrich die Bedeutung der Schülerfirma und des Therapeutischen Reitens sowie die Arbeit der Lesedamen, die über viele Jahre hinweg in ihrer Freizeit mit den Schülern und Schülerinnen regelmäßig lesen übten. Nicht zuletzt nannte sie die erzieherische Arbeit, die beispielhaft durch den Trainingsraum, die Insel und die Streitschlichter sichtbar wird. Komplimente für die geleistete Arbeit Der Schulaufsichtsbeamte Maximilian Kuntze würdigte in einem launigen Beitrag den durch eine Qualitätsanalyse bestätigten hohen Standard der von Verantwortung und Toleranz getragenen Bildungs- und Erziehungsarbeit. Seine Rede bereicherte er durch verblüffende Zaubertricks. Auch die Vizebürgermeisterin Brigitte Frisch-Linnhoff bescheinigte der Förderschule, dass sie auf ihre Arbeit stolz sein könne. Starke Programm - beiträge unterstrichen hohes Niveau Überaus anerkennende Worte bei den in großer Zahl erschienenen Gästen fanden die Darbietungen der Musikgruppen zum Abschied von der Schule. Die Schülerband drehte noch einmal gekonnt und kräftig auf. Sie rockte unter stehendem Applaus die Herzen der Gäste und natürlich die Bühne. Ebenfalls die vielfältigen Vorträge des Schülerchors kamen bei den Besuchern großartig an. Und nicht zuletzt machte die Aufführung des Musicals »Die Schule ist aus« unter der Leitung von Luise Remmers noch einmal das hohe Niveau der musikalischen Arbeit an der Schule eindrucksvoll hörund sichtbar. Großen Anklang fand auch die von ihr trainierte Hip-Hop-Gruppe. Ansteckende Fröhlichkeit Auch nach dem Festakt ging das Programm fröhlich weiter. Dazu gab es ein buntes Angebot an Beschäftigungsmöglichkeiten für Groß und Klein sowie natürlich Kaffee und Kuchen und manches andere Gute für das leibliche Wohl. Mit dem Aus der Schule hatten sich scheinbar alle Beteiligten abgefunden. Die unbeschwerte Festatmosphäre und viele schöne Erinnerungen an die Heidbrinkschule werden diesen wirklich denkwürdigen Tag unvergesslich machen. Sie blicken mit Zuversicht in die Zukunft.

17 OLYMPISCHE SPIELE 2016 UND RÜCKBLICK 1972 OLYMPISCHE SPIELE 2016 UND RÜCKBLICK 1972 Friede, Freundschaft, Fairness Aus Rheda-Wiedenbrück wird diesmal nur der eine oder andere Zaungast anreisen. 1972 war das anders: Der 16-jährige Norbert Südhaus aus Wiedenbrück, durchtrainiert und sportlich, war ganz aktiv bei den Spielen in München dabei: Als Teilnehmer des olympischen Jugendlagers und als Fake des Jahrhunderts, mit dem er Sportgeschichte geschrieben hat – unsportlich, aber bis heute legendär... »Ihr werdet mich nachher im Fernsehen sehen«, kündigte er seiner Familie an, das klingt bescheidener, als es war, denn die Olympischen Spiele von München bannten ein Millionenpublikum vor den Fernsehern der ganzen Welt. Bejubelt von 80.000 Zuschauern im großen, legendären Olympiastadion, von Fotografen und Fernsehkameras in alle Welt geschickt, lief der Schüler in Läuferkleidung mit selbst gemalter Startnummer 72 ein – als Sieger des Marathons, der er allerdings nicht war. Kurz vor dem Stadion war er über die Absperrung geklettert, um sich noch vor dem US-amerikanischen Champion Frank Shorter auf die Strecke zu schmuggeln. Er lief ungehindert in das Stadion für die letzte Runde, mit perfektem Timing, nämlich genau 50 Sekunden vor Shorter, so dass er bereits die Kurve erreicht hatte, bevor der eigentliche Gewinner im Stadion zu sehen war. Er wurde bejubelt und angefeuert, bis die Sicherheitskräfte an der Bahn die Mogelei durchschauten, auf die Bahn stürzten und ihn festsetzen. »That’s not Frank, that’s not Frank« kommentierten die Fernsehkommentatoren der USA, die ihren dunkelhaarigen Landsmann mit Oberlippenbart erwarteten und nicht wiedererkannten in diesem blonden, bartlosen jungen Typen. Noch irritierter war allerdings die Nummer 1 selbst: Als Frank Shorter als erster Marathonteilnehmer aber als zweiter Mann in die Runde lief, empfing ihn erst Totenstille und dann ein Stadion voller Aufruhr mit Pfiffen, Buh- und Protestrufen, die er logischerweise zunächst auf sich bezog. Dass das Publikum auf den Wiedenbrücker reagierte, der gerade abgeführt wurde, konnte er nicht wissen. Er war irritiert, auch über aufmunterte Rufe des Publikums wie »mach Dir keine Sorgen, Frank!«, er sah geradezu verängstigt aus, so dass die amerikanischen Kommentartoren ihn in seinem Sieg bestärkten und den Fake geißelten: »Holt den raus (gemeint ist Südhaus) aus der Bahn!«. Aber es lässt sich nicht beschönigen: Frank Shorter, der in bewundernswerter Kondition die 42,195 Marathon-Kilometer mit seiner Bestzeit von 2:10:30 beendete, war um den Höhepunkt seiner sportlichen Laufbahn betrogen. Dabei hätte ein Triumph gerade in München, seiner Geburtsstadt, seine Läuferkarriere geadelt. Frank Shorter gilt noch heute als Begründer der US-amerikanischen Laufkultur als Breitensport. Mit Norbert Südhaus hat er nur einmal telefoniert, zu einem vereinbarten Treffen sei der nicht erschienen, womöglich aus Scham, meinte Shorter noch 2012 in einem Fernsehinterview des Bayerischen Rundfunks: »Ich glaube, er weiß, dass er einen Fehler gemacht hat.« Südhaus selbst sagte nach seinem Auftritt, dass ihn »die traurige Stimmung, die sich nach der Geiselnahme von München fünf Tage zuvor breitgemacht habe«, zu seiner Aktion veranlasst hätte, später schrieb er einen Entschuldigungsbrief an Frank Shorter, der aber bis heute unbeantwortet blieb ... Badgestaltung mit Glas aus Meisterhand: Duschwände Spiegel Glastüren Systempartner Bei Goldkuhle finden Sie durchdachte Lösungen aus Glas für Architektur und Interieur. SÜDRING 125 33378 RHEDA-WIEDENBRÜCK TEL.: 05242 93070 WWW.GOLDKUHLE-GLAS.DE Goldankauf in Wiedenbrück Foto Zeidler, Nikelstraße 9 Sofort Bargeld für Zahngold, Schmuck, Ringe, Münzen. in Zusammenarbeit mit NEW ICE Deutschland GmbH 34 Jahre Goldankauf Bitte Ausweis mitbringen.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

Das Stadtgespräch November 2019
Das Stadtgespräch September 2019
Das Stadtgespräch August 2019
Das Stadtgespräch Juli 2019
Das Stadtgespräch Mai 2019
Das Stadtgespräch Dezember 2015
Das Stadtgespräch November 2015
Das Stadtgespräch Oktober 2015
Das Stadtgespräch September 2015
© 2016 lokalpioniere
Impressum / Datenschutz