Aufrufe
vor 2 Jahren

Das Stadtgespräch April 2019

  • Text
  • Ebenfalls
  • Ford
  • Zeit
  • Flora
  • April
  • Zudem
  • Kaffee
  • Stadt
  • Beispielsweise
  • Schule
  • Rhwd.de

44 TIPPS

44 TIPPS Das Stadtgespräch Heizungsrechner für Ihr persönliches Heizungsangebot – schnell, unverbindlich und kostenlos! www.otterpohl-gmbh.de Kupferstraße 6 | Rheda-Wiedenbrück Tel. 05242-93750 | 24-Stunden Notdienst Dom den Mann schon, aber das ist sieben Jahre her. Der Killer konnte entkommen und ist nun offenbar auf Rache aus, denn im Gegensatz zur Polizei weiß der Täter, mit wem er es zu tun hat. Doms Ex-Frau wird sein nächstes Opfer. Der Mordanschlag gelingt zwar nicht, aber dennoch besteht Grund zu ernster Besorgnis, denn der Täter hat den Namen der gemeinsamen Tochter in den Schenkel der Frau geritzt und damit eine deutliche Botschaft geschickt. Die Jagd beginnt erneut – wobei nicht unbedingt immer klar ist, wer der Jäger ist und wer der Gejagte. Immerhin bekommt Dom Hilfe von der Journalistin Christine Lenève, die eigentlich nie wieder etwas mit ihm zu tun haben wollte. Der Roman Oliver Ménards, dessen Buch man es durchaus anmerkt, dass der Autor ursprünglich vom Film kam, ist erschienen als Taschenbuch bei Knaur, 413 Seiten, 9,99 Euro. ROCKO SCHAMONI »Große Freiheit« Wie viel Interesse hätten Sie einem Buch von Tobias Albrecht aus Lütjenburg entgegengebracht? Eben, ich nämlich auch nicht viel. Aber wenn Rocko Schamoni über die »Große Freiheit« schreibt, ist das natürlich etwas ganz Anderes. Hat der Autor mit seinem Pseudonym schon mal alles richtig gemacht. Aber er hat noch viel mehr richtig gemacht, denn das Buch, das soeben bei hanserblau erschienen ist, 288 Seiten, Hardcover, 20 Euro, ist wirklich interessant. Es geht, der geneigte Leser ahnt es längst, um St. Pauli, wo sogar der Fußballclub Kult ist. Um den geht es allerdings nicht. Vielmehr geht es natürlich um die Welt der Sündigen Meile, in die es Wolli Köhler, der ursprünglich aus der mitteldeutschen Provinz kommt, 1960 verschlägt. In St. Pauli durchzieht »eine undefinierbare Geruchsfahne von rauer Menschlichkeit« das Viertel. Und weiter heißt es »St. Liederlich. Wolli fühlt sich sofort zu Hause, mehr als an jedem anderen Ort der Welt«. Vom ersten Tag an begegnet er einem Panoptikum fragwürdiger Existenzen, bestehend aus Kneipern, Dealern, Huren, Transvestiten, Zuhältern, Schlägern, Koberern, die als Bindeglied zwischen der bürgerlichen Welt der potentiellen Freier und dem Milieu fungieren. Bald hat auch Wolli Sprüche drauf wie »So, Freunde, eine Weltsensation: fünfzig chemisch gereinigte Pastorentöchter, das Perverseste, was Sie je sahen, das kriegen Sie nur hier zu sehen, komm’ Se rein!« Nachdem Wolli unter Onkels, eines weiteren St. Pauli Originals, Fittiche genommen wird, steigt er schnell auf in St. Pauli. Die Karriere vom Arbeitslosen, der im Männerheim übernachten muss, zum Klein-Dealer, Türsteher, Zuhälter und schließlich Geschäftsführer in einem Etablissement liest sich wie ein klassischer Entwicklungsroman. Nur dass sich Wolli in eine Richtung entwickelt, die allem Hohn spricht, was die bürgerliche Normalität ausmacht – von der sich die Sündige Meile natürlich finanziert. Aber gerade das, der Blick in die Abgründe des Milieus, macht natürlich auch einen großen Reiz aus. Wenn das Ganze dann auch noch mit dem lakonischen und trockenen Humor des Autors, der dem seines Freundes Heinz Strunk ähnelt, dargestellt wird, dann kann man den Roman nur ganz schlecht zur Seite legen. Wieviel Fakt und wieviel Fiktion in »Große Freiheit« steckt, ist nicht zu klären. Selbst erlebt hat das Autor das Ganze natürlich auch nicht, ist er doch Jahrgang 1966. Daher ist er den Beatles auch nicht selbst über den Weg gelaufen, die im Hamburger Milieu ihre Karriere starteten. Und auch wenn manch ein Kritiker, der von der »Disneyfizierung« von St. Pauli spricht, vielleicht nicht ganz Unrecht hat, ist »Große Freiheit« lesenswert, denn schließlich stellt der Roman nicht den Anspruch, die Wirklichkeit eins zu eins zu reflektieren – es geht um Unterhaltung. Über seinen eigenen Auftritt im Internet sagt der Autor: »Ich möchte als virtuelles Wesen im Datennebel nur erahnbar sein«. Na bitte.

45 Inh. Björn Noethen Mama und Papa sagen, der Björn macht das schon. Steildach Flachdach Bauklempnerei Fassadenbau Balkonsanierung Innenausbau Dachfenster Holzbau Altbausanierungen Energieberatung Sturmschadenreparatur Die Einsatzkräfte und Fahrzeuge des DRK am Rosenmontag vor dem Ausrücken an die Einsatzorte ROTKREUZHELFER MACHTEN ROSENMONTAG SICHERER 30 Rotkreuzler im Einsatz (Kem) Drei Transporte in die umliegenden Krankenhäuser leistete das Rote Kreuz am Rosenmontag in Rheda-Wiedenbrück. In diesen drei Fällen war unter anderem übermäßiger Alkoholgenuss die Ursache. In einem Fall musste die Notärztin des DRK, Andreea Popa, den Transport eines Patienten begleiten.Hinzu kamen 13 kleinere Hilfeleistungen. In diesen Fällen reichte es, dass die Einsatzkräfte die betroffenen Personen an Ort und Stelle betreuten, beispielsweise kleinere Schnitt- oder Schürfwunden versorgten. Einsatzleiter Peter Werz sowie seine Vertreter Christian Paschke und Dirk Grösche dankten allen Helfern für ihre schnellen, kompetenten und ehrenamtlichen Einsätze. Sie freuten sich, dass alle Kräfte schadensfrei zum DRK- Zentrum an der Schwedenschanze zurückkehrten. Nach dem Umzug führte Andreas Junker die Einsatzleitung auf dem Festplatz an der Schanze. Insgesamt war das DRK am Rosenmontag mit 30 Einsatzkräften sowie mehreren Rettungstransportwagen aus Rheda-Wiedenbrück, Paderborn, Harsewinkel und Schloß Holte-Stukenbrock eingebunden. Für die Verpflegung der DRKler zeichneten Rebecca Stiens, Christa Richter und Gabi Werz verantwortlich. Der Vorstand des DRK-Kreisverbandes, Dennis Schwoch, dankte allen Helfern, dass sie sich in jedem Jahr am Rosenmontag Zeit für diesen Einsatztermin nehmen sowie dem Ordnungsamt, der Polizei und der Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit. Inh. Brigitte Herbert Teutonenweg 2 33378 Rheda-Wiedenbrück Tel. (05242) 52 07 Geschäftsaufgabe Siechenstraße 39b 33378 Rheda-Wiedenbrück Fon 05242 9860665 Mobil 0170 1674397 kontakt@noethen-dachdecker.de www.noethen-dachdecker.de Am 30.4.2019 schließe ich mein Friseurgeschäft. Vielen Dank sage ich allen Kundinnen und Kunden für die jahrelange Treue. Meinen Mitarbeiterinnen danke ich für die sehr gute Zusammenarbeit. Brigitte Herbert KREUZUNG BIELEFELDER STRASSE / NORD- / OSTRING Stau an der neuen Ampel Mal kommen nur drei Fahrzeuge durch und es staut sich gleich danach. Dann wieder dauert die Grünphase länger und viele Fahrzeuge passieren die Kreuzung. Wie kann das sein? Wir haben bei Sven Johanning von Straßen.NRW nachgefragt. Prompt verriet er uns: Die neue Ampel ermittelt mit Induktionsschleifen und Videodetektoren den Grünbedarf. Grünphasen dau- ern minimal 5 Sekunden (bei nur einem Fahrzeug vor der Ampel) und maximal 25 bis 40 Sekunden (bei vielen Fahrzeugen). Wenn die Ampel 3,5 Sekunden nach dem Passieren des letzten Fahrzeugs kein neues feststellt, schaltet sie wieder auf Rot. Schuld am Stau hat demnach nicht die Ampel: Jemand vor uns ist zu langsam angefahren :-(

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

© 2020 lokalpioniere
Impressum / Datenschutz