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Das Stadtgespräch April 2019

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28 Das

28 Das Stadtgespräch FÜR EIN SICHERES ZUHAUSE. MIT SICHERHEIT SICHER! WIR SIND MITGLIED IM NETZWERK „ZUHAUSE SICHER“ gungen der Mitglieder bei den Veranstaltungen der Flora Westfalica hin. Als einen weiteren Höhepunkt für die Mitglieder kündigte sie eine zweitägige Fahrt für den 13. und 14. Juli nach Bad Kreuznach und zum Fernsehgarten in Mainz an. Ihr Dank galt insbesondere den Ehrenamtlichen des Pflegetrupps. Kritik Für ein wenig Dunkelheit in dem von allen Rednern farbenfroh gezeichneten Bild der Flora Westfalica sorgte unerwartet unter dem Punkt Verschiedenes Rainer Stadler. Der ansonsten um die Vierbeiner des Ziegen-Geheges der Flora Westfalica sich kümmernde Flora- Helfer wies auf die unzureichende Versorgung der jungen Bäume mit Wasser im letzten Sommer hin. Als endlich was getan worden sei, sei es bereits 10 nach 12 gewesen. Er sei nun gespannt, wie viele Bäume nach dieser schlechten Behandlung abgestorben sind, sagte er. Rainer Stadler kritisierte ebenfalls die Eschen-Anpflanzungen, obwohl diese vom Pilz befallen waren. Seine Kritik galt gleichfalls der nach seiner Einschätzung unzureichenden Unterkonstruktion bei der Wolkensteinbrücke. Die Brücke werde aufgrund der Beschaffenheit kaputtgehen, obwohl diese aus Eisen sei, prophezeite er. Zu den von ihm angesprochenen Themen gehörten auch die Vermüllung im Aqua-Tunnel und die Frage nach dem Grund für die Beseitigung des Veranstaltungs-Pavillons. Stellungnahme zur Kritik Rainer Stadlers Die Flora Westfalica freut sich stets über positive und negative Rückmeldungen aus der Bevölkerung, da dies ein deutliches Zeichen für die Bedeutung des Parks für die Stadt Rheda-Wiedenbrück ist. Wer mit offenen Augen durch den Park geht und sich mit den Gegebenheiten auseinandersetzt, schätzt den Park wert und möchte ihn verbessern. Anmerkungen, die die Flora erreichen, werden ernst genommen, überprüft und möglichst umgesetzt. Ein offener Dialog ist wichtig. Unzureichende Versorgung junger Bäume im heißen Sommer: Vermutlich sind Pflanzungen am Bahnradweg gemeint. Dieser Bereich gehört nicht zum Flora-Park, sondern wird von der Stadt gepflegt. Obwohl es im Flora-Park in den vergangenen Jahren wenig Neuanpflanzungen gab, hatten die Gärtner im heißen und trockenen Sommer 2018 mit der Bewässerung der Pflanzen viel zu tun. Im Fokus stand der neu gestaltete Rosengarten, der täglich bewässert werden musste und der glücklicherweise keinen Schaden genommen hat. Eschen-Anpflanzung: Vermutlich ist auch hier der städtische Bereich des Bahnradwegs gemeint. Im Flora-Park selbst stehen rund 100 Eschen, die regelmäßig auf Verkehrssicherheit überprüft werden. Diese Bäume sind ein typisches Gehölz für die Auenlandschaft und stehen bereits seit über 30 Jahren im Gelände. Die letzten Eschen- Anpflanzungen nahm die Flora im Jahr 2012 vor. Wolkensteinbrücke: Die Brücke gehört nicht mehr zum Flora-Park. Für Bau und Betreuung der Brücke ist der städtische Fachbereich Tiefbau zuständig. Vermüllung Aquatunnel: Einen Park ganz ohne Müll, das ist ein großer Traum der Flora Westfalica. Zu erreichen ist das jedoch nur, wenn alle Besucher achtsam mit ihrem Müll umgehen. Mit täglichen Müllgängen (auch an den Wochenenden) versucht die Flora das Problem in den Griff zu bekommen. Aktionsmulde: Seit sechs Jahren gibt es die Aktionsmulde nicht mehr, und sicherlich gibt es noch immer Menschen, die sie vermissen. Andere hingegen freuen sich über den großzügigen, einladenden Eingangsbereich, der im Zuge der Parkmodernisierung entwickelt wurde und nun einen tollen Rahmen für große Open-Air- Veranstaltungen bietet. Das Stadtgespräch berichtet in der nächsten Ausgabe über die Antworten des Tiefbauamts.

29 SANKT VINZENZ HOSPITAL MIT SOLIDER STABILITÄT SANKT VINZENZ HOSPITAL MIT SOLIDER STABILITÄT Geriatrische Station erspart Patienten einen Aufenthalt außerhalb der Doppelstadt (Kem) »Sehr gut angenommen wird die im vergangenen Oktober im St. Vinzenz Hospital neu eröffnete Station für geriatrische Frührehabilitation«. Dr. Georg Rüter, Geschäftsführer der Katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen (KHO), zu der das »Vinzenz« neben dem Franziskus und Mathilden Hospital gehört, freute sich diese Nachricht bei der Vorstellung des Jahresberichts für 2018 mitteilen zu können. Gerade für ältere und hochbetagte Patienten und deren Angehörige ist das neue medizinische Angebot unter Leitung der Oberärztin Dr. Olga Fleiter äußerst segensreich. Die hier gebotene Rehabilitation knüpft nahtlos an den Aufenthalt in der Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie an. Gerade letzterer Klinikbereich versorgt einen überdurchschnittlich hohen Anteil sehr betagter Patienten. Die neue Station für geriatrische Frührehabilitation konnte dieser Patientengruppe sehr häufig eine auswärtige Unterbringung in speziellen Rehabilitationskliniken und die hiermit verbundenen Belastungen für Patienten und Angehörige gänzlich ersparen. Der technischen Leitung des Krankenhauses unter Führung von Christian Wieder und Bernhard Landwehr gelang es, die höchsten Ansprüchen genügende Station innerhalb von sechs Monaten zu errichten. Ihr stehen im ersten Obergeschoss 22 Patientenbetten zur Verfügung. Diese sind allesamt in 1- und 2-Bettzimmern mit großzügigen altersgerechten Badezimmern, höhenverstellbaren Toiletten und Rollator-Plätzen untergebracht. Den Patienten steht ein versiertes Therapie-Team zur Seite. Ihr Aufenthalt in der Station liegt bei durchschnittlich 18 Tagen. Angehörige können auf Wunsch und bei Bedarf mit im Raum wohnen (rooming in). Die Vorteile dieses Konzepts: heimatnah, kein zusätzlicher Ortswechsel, nur ein Umzug innerhalb des Krankenhauses, keine Unterbrechung der medizinischen Betreuung. Diabetologie Ebenfalls sehr gut angenommen wird die stationäre und ambulante diabetologisch-endokrinologische Versorgung durch den neuen Chefarzt Dr. Daniel Winter (Das Stadtgespräch berichtete). Zukunftssicherung Aktuell investiert das Sankt Vinzenz Hospital stark in die Digitalisierung: Alle Stationen sind WLAN Dr. Georg Rüter, Geschäftsführer der Katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen (KHO), Kaufmännischer Leiter Wolfgang Bien, Pflegedienstleiter Siegmund Neu, Ärztlicher Direktor Dr. Rainer Schnippe gestützt mit elektronischen Patientenakten ausgestattet. Sie machen eine enge Verknüpfung aller Diagnostikdaten möglich. Wie in den vergangenen Jahren üblich investierte das »Vinzenz« etwa 250 % des Betrages der vom Land NRW für Investitionen zur Verfügung gestellt wird – ohne auf eine Finanzierung durch Kredite zurückzugreifen. Der Dank des Geschäftsführers gilt allen Mitarbeitern: »Das alles geht nur, wenn alle Mitarbeiter etwas besser organisiert und etwas besser ausgestattet arbeiten als im Durchschnitt der Krankenhauslandschaft«. Und weiter: »Dass Eigeninitiative und Zukunftssicherung keine hohlen Phrasen darstellen, hat das Sankt Vinzenz Hospital im zurückliegenden Jahr damit abermals bewiesen«. Belege dafür stellen dafür die fortlaufende Erneuerung des umfangreichen Medizingeräteparks und der moderne Ausbau der Stationen dar. Die Zahl der stationär behandelten Patienten blieb gegenüber dem Vorjahr stabil. Unverändert aufwärts entwickelten sich die ambulanten Leistungen des Hauses. Insbesondere die zentrale Notfallaufnahme verzeichnet als einzige Anlaufstelle in unserer Region eine ungebremst steigende Inanspruchnahme. Ausbildung Das Bildungszentrum der KHO unter Leitung von Siegmund Neu und Jens Albrecht steht u. a. vor der Herausforderung die sogenannte generalisierte Pflegeausbildung ab dem Jahr 2020 zu starten. Die KHO – und damit ebenfalls das Sankt Vinzenz Hospital – setzte ebenfalls die Beteiligung an der akademischen Ausbildung an der Medizinischen Hochschule Hannover in bewährter Intensität fort.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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