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Das Stadtgespräch April 2018

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Themen der Ausgabe: Bürger- und Vereinemarkt in Wiedenbrück // Rückgang der Kriminalität // Krankenhaus-Notfallaufnahme wird missbraucht // Was Rheda-Wiedenbrücker Autohändler zu den drohenden Dieselfahrverboten sagen // Gastronomische Ausgehtipps // Jetzt tut sich was am Gänsemarkt // und viele weitere

8 Das

8 Das Stadtgespräch Pfarrerin Sarah Töws und Pfarrer Rainer Moritz präsentieren das von der Künstlerin Ottilie Dreier geschenkte Acryl-Gemälde. HERZENSSACHE Vielfältige Unterstützung für das neue Gemeinde zentrum DRK-BEREITSCHAFT UNVERZICHTBAR Bewährter Einsatz bei Großveranstaltungen (Kem) »Wir freuen uns auf die bevorstehenden Einsätze«, erklärte Andreas Junker, Rotkreuzleiter in Rheda-Wiedenbrück, bei unserem Besuch. »Denn wir helfen gerne«, ergänzte er. Die nächsten größeren Termine sind der Firmenlauf, Feuer und Flamme sowie Laufen und Gutes tun. Der Ablauf der Einsätze zeigt, dass die ehrenamtlichen (Kem) Seit ein paar Wochen findet ein großes Gemälde die Aufmerksamkeit der Besucher des Schnitkerhauses. Die Wiedenbrücker Künstlerin Ottilie Dreier hatte es der Ev. Versöhnungskirchengemeinde geschenkt. Es erhielt einen würdigen Platz im Flur des neuen Gemeindezentrums. Das Acrylbild »Charm Of Birth« lässt das Glück der Geburt erstrahlen: Es zeigt die Eltern mit ihrem gerade geborenen Kind. Um sie herum sind Menschen, die an ihrem Glück teilnehmen und das Kind in ihrer Gemeinschaft aufnehmen. Pfarrer Rainer Moritz und Pfarrerin Sarah Töws präsentierten es jüngst bei einer Pressevorstellung. So wie die Künstlerin haben bereits viele Menschen das neue Gemeindezentrum zu ihrer Herzenssache gemacht: Als Spender trugen sie bislang 160.000 Euro zusammen. Bei 200.000 Euro liegt die Zielmarke des Spendenbarometers für das insgesamt 2,5 Mio. Euro kostende Bauprojekt. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann seinen Beitrag auf das Spendenkonto bei der Volksbank Bielefeld-Gütersloh überweisen: IBAN DE 27 4786 0125 0042 099 600, Betreff: Herzenssache. Am Rande der Präsentation des Kunstwerks berichtete Pfarrer Rainer Moritz, dass das Gemeindebüro zwischenzeitlich seine Arbeit aufgenommen habe. Nicht ohne Stolz zeigte er den neu entdeckten und restaurierten Brunnen direkt neben dem Kellereingang. Es ist bereits der zweite Brunnen, der auf dem Gelände entdeckt wurde. Helfer des DRK Erfahrungen mit der Hilfeleistung in kleinen und großen Dimensionen haben. Die Rotkreuzleitung plant vor, tüftelt Konzepte aus, besorgt das Material und akquiriert die erforderliche Zahl der Helfer. Die Handgriffe sind routiniert. Das Equipment ist schnellstens einsatzbereit. Bei planbaren Ereignissen, wie

9 Die Frauen und Männer vom DRK freuen sich, wenn sie anderen Menschen helfen können. beispielsweise Veranstaltungen, fällt das leicht. Aber auch bei unvorhersehbaren Situationen – wie beispielsweise im Zusammenhang mit Naturkatastrophen – bewahren die Rotkreuzler von der Schwedenschanze einen klaren Kopf für eine funktionierende Organisation. Einer der größten Einsätze ist alljährlich am Rosenmontag. Mit insgesamt 28 Helferinnen und Helfern bewältigte das DRK den Sanitätsund Rettungsdienst – u. a. mit Ehrenamtlichen, die aus Paderborn bzw. Schloß Holte-Stukenbrock anreisten. Insgesamt verlief der Einsatz ruhig. Fünfzehn Personen nahmen die Hilfe des DRK in Anspruch. Sie hatten kleinere Verletzungen, Kreislaufprobleme im Zusammenhang mit Alkoholkonsum, leichte Unterkühlungen oder brauchten eine Betreuung nach Beziehungsstreitigkeiten oder Unstimmigkeiten. Die DRK- Helfer konnten die meisten Fälle an Ort und Stelle versorgen. Schwierigere Fälle brachten sie zum medizinisch komplett eingerichteten Behandlungsplatz im DRK-Zentrum an der Schwedenschanze. Dort standen u. a. die Notärztin Dr. Andreea Popa und der Notfallsanitäter Frank Kinner für die Behandlung zur Verfügung. Drei Patienten wurden nach Absprache mit der Notärztin zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Einsatzleiter Peter Werz (Rettungsassistent) sowie Yanneck Werz und Christian Paschke (Stv. Rotkreuzleiter) hatten 11 Fahrzeuge, davon sechs Rettungsbzw. Krankentransportwagen, entlang des Rosenmontagszuges verteilt. Das Konzept gilt auch für die vom DRK betreuten Laufveranstaltungen wie dem Christkindllauf. Am Rosenmontag standen zudem am Festplatz Auf der Schanze zwei Einsatzfahrzeuge zur Erstbehandlung bereit. Bei den anderen Großveran-staltungen sind bis zu 15, bei der Herbstkirmes an den vier Jahrmarkttagen insgesamt 20 Personen im Einsatz, berichtete uns Rotkreuzleiter Andreas Junker. Er erklärte, dass die DRK-Bereitschaft in Rheda-Wiedenbrück stolz darauf ist, dass sie ebenfalls zu unvorhersehbaren Schadensereignissen – wie Großbränden, schweren Unfälle auf der Autobahn, Hochwasser und Stürmen – gerufen wird. »Wir übernehmen gerne die Verantwortung, wenn es darum geht, Menschen in der Not zu helfen«, sagte er weiter. Doch diese Aufgaben können nur dann bewältigt werden, wenn es weiterhin engagierte und ehrenamtliche Helfer im DRK gibt. Wer beim DRK mitmachen möchte, kann mit ihm unverbindlich Kontakt aufnehmen: andreas.junker@drk-rhedawiedenbrueck.de bzw. Ruf 05242- 5788920, Facebook: Deutsches Rotes Kreuz Gemeinschaft Rheda- Wiedenbrück. Auch an einem der Dienstabende jeden 1. Donnerstag und jeden 3. Dienstag eines Monats besteht dazu Gelegenheit.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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