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Das Stadtgespräch April 2018

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Themen der Ausgabe: Bürger- und Vereinemarkt in Wiedenbrück // Rückgang der Kriminalität // Krankenhaus-Notfallaufnahme wird missbraucht // Was Rheda-Wiedenbrücker Autohändler zu den drohenden Dieselfahrverboten sagen // Gastronomische Ausgehtipps // Jetzt tut sich was am Gänsemarkt // und viele weitere

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34 TIPPS Das Stadtgespräch Jahre I00 Architektur und Bauen Beispielhäuser www.splietker.de Kleestr. 9 | Rheda-Wiedenbrück 05242 93770 | info@splietker.de der totalen Ablehnung dessen, wofür diese Frau steht. Die Sammlung startet mit folgender Geschichte: Eine Zwölfjährige soll vor Gericht gegen ihren alkoholkranken Vater aussagen; und plötzlich gibt es viele Wahrheiten: gute und schlechte, notwendige und schmerzliche. Und es geht um Loyalitätskonflikte. Die hat auch der Kurierfahrer, der von einem Erdrutsch gestoppt wird. Dummerweise geht es bei ihm um ein sehr enges Zeitfenster, denn er transportiert eine menschliche Leber, die nicht mehr implantiert werden kann, wenn sie zu lange unterwegs ist. Doch da sind gleichzeitig die Opfer des Erdrutsches. T.C. Boyle zeigt uns seine Sicht auf Amerika und wie auch in seinen Romanen seine Sicht darauf, wie der Mensch mit der Natur umgeht. Das könnte deprimierend sein, doch Boyle glänzt dabei mit seinem einzigartigen Humor, der durchaus skurril, dabei immer witzig und gelegentlich bitterböse ist. T.C. Boyle wurde 1948 in Peekskill, im Hudson Valley, geboren und wuchs in schwierigen Familienverhältnissen auf. Nach ausschweifenden Jugendjahren in der Hippie- und Protestbewegung der 60er Jahre war Boyle Lehrer an der High School in Peekskill und publizierte während dieser Zeit seine ersten Kurzgeschichten in namhaften Zeitschriften. Sein erster Roman »Wassermusik« erzählt die Geschichte des glücklosen schottischen Entdeckers Mungo Park, der zu den Quellen des Niger vorstoßen will und dabei heroisch scheitert. Zu Recht etablierte sich T. C, Boyle auf Anhieb als großartiger Erzähler. 15 weitere Romane folgten, zuletzt »Die Terrnauten« (letztes Jahr erschienen im Hanser Verlag). Heute lebt Boyle mit seiner Frau und drei Kindern in Kalifornien. Bis vor wenigen Jahren unterrichtete er, der als Teenager als Schulversager und Herumtreiber galt und mit 30 seinen Doktor in Literaturwissenschaft machte, an der University of Southern California in Los Angeles »Creative Writing«. Neben vielen anderen Auszeichnung erhielt er für seinen 1987 erschienenen Roman »World’s End« den renommierten PEN/Faulkner-Preis. Vielleicht kann man die Meisterschaft, die er auch in der kleinen Form der Kurzgeschichte entwickelt hat, daran ablesen, dass der Leser sich bei seinen Geschichten wünscht, dass der Autor sie zu Romanen weitergeschrieben hätte. Und die sollten dann auch noch als Hörbuch von Florian Lukas gelesen erscheinen. DVD Plötzlich Papa Spätestens seit den Sch’tis (2008) und den Ziemlich besten Freunden (2011) ist klar, dass französische Komödien nicht nur in Frankreich ziehen. In »Plötzlich Papa« spielt der eine der ziemlich besten Freunde, nämlich der Schauspieler Omar Sy, den jungen blendend aussehenden Samuel. Samuel führt ein sorgloses Leben an der Cote D’Azur. Er ist zwar nicht reich, hat aber ganz schwer Schlag bei den Damen, mit denen er rauschende Feste feiert. Doch das Erwachen nach einer dieser Partynächte, die er gleich mit zwei Schönen gleichzeitig gefeiert hat, ist dann doch etwas anders, als er sich es vorgestellt hat. Kristin, einer seiner One-Night-Stands, an deren Namen er sich nicht erinnern kann, denn das Ganze ist schließlich schon Monate her, überlässt ihm ein Paket der besonderen Art. Samuel ist nämlich Papa geworden, ohne dass er auch nur von der Schwangerschaft gewusst hätte. Kristin reist nach der Übergabe fluchtartig zurück in ihre englische Heimat. Mit etwas Verspätung folgt ihr Samuel mit dem Säugling Gloria, seiner Tochter. Allerdings ist die Mutter spurlos aus London verschwunden. Noch dazu ist Samuel so richtig pleite. Zudem spricht er natürlich kein Englisch, versteht sich. Zum Glück begegnet er dem schwulen Franzosen Bernie (Antoine Bertrand), der beste Verbindungen zum Film hat und Samuel einen Job verschafft, den er auch ohne Sprache erledigen kann: Samuel wird Stuntman. Acht Jahre später sind Gloria und Samuel ein perfekt eingespieltes Vater-Tochter-Team. Gloria ist zweisprachig perfekt und hilft Papa überall dort, wo er nicht so klarkommt. Übrigens ist Penelope Patel die Idealbesetzung für die Rolle der Gloria, denn sie spricht Französisch perfekt und ebenso Englisch, lebt sie doch eigentlich in Amerika. Das Ganze funktioniert natürlich auch auf Deutsch. Die Idylle scheint perfekt, doch dann entdeckt die liebe Kristin nach acht Jahren plötzlich ihre Mutterliebe. Sie will nunmehr ihre Tochter mit allen Mitteln zurück haben – auch den gerichtlichen. Wie jede gute Komödie ist auch diese bitter-süß, wobei das Süße überwiegt, ohne in den Kitsch abzugleiten.

35 anzeige DAS BELIEBTE FEST IM BRAUEREI-INNENHOF 10. Hohenfelder Brauhoffest am 21.04.18 · 14:00 – 1:00 Uhr Am Samstag, dem 21.04., findet zum 10. Mal das beliebte Brauhoffest bei der Hohenfelder statt. Nach gefühlt langer Winterzeit ist das Brauhoffest ein willkommener Anlass, sich bei der Privat-Brauerei zu treffen, zu informieren, zu genießen und Spaß zu haben. Das Brauhoffest startet um 14:00 Uhr. Mit Livemusik ab 14:30 Uhr wechseln sich bekannte Musikkapellen der Region auf der Bühne ab - dazwischen mit Showeinlagen des ,Red Icefield Drum-Corps‘ und des Musikkorps ,Dance to Fox‘. Als richtiges Familienfest ist natürlich auch an die Kleinen gedacht, für die ein Spielmobil im ruhigen Garten bereit steht. Der große Biergarten im Hof lädt ein zur Verkostung der zahlreichen Hohenfelder Bierspezialitäten und kulinarischen Produkte der Imbissstände. Bei einem Rundgang durch die Brauerei (14 – 18 Uhr) kann man sich davon überzeugen, dass entgegen der seit 500 Jahren unveränderten Rohstoffe (nach Dt. Reinheitsgebot) die Anforderungen an Qualitätssicherung, ressourcenschonendes Energiemanagement, Abwasserreinigung usw. einen hohen technischen Stand erreicht haben. Doch es sind vor allem die Hohenfelder Brauer, die mit Leidenschaft und handwerklicher Braukunst die ‚ausgezeichneten‘ Hohenfelder Brauspezialitäten schaffen. Mehrere Goldmedaillen der DLG (Dt. Landwirtschaftgesellschaft), der DLG-Landes- und Bundesehrenpreis in Gold und andere Auszeichnungen belegen dieses hinreichend. Hohenfelder Kellerbier hat auch 2017 wieder die höchste Auszeichnung des iTQi (International Taste & Quality Instituts) in Brüssel bekommen. Besonders freut man sich bei der Hohenfelder über die DLG-Goldmedaille 2018 im Bereich Craft- Biere für die jüngste Bierspezialität ,Typ5‘, ein hopfenbetontes, herb-kräftiges Pils mit ausgeprägtem Craft-Bier-Charakter. Zurück zum Festprogramm: Das um 20 Uhr beginnende Abendprogramm im beheizten Festzelt bestreitet die Tanzband des Musikvereins Harmonie Verlar und sorgt für Unterhaltung mit Musik, die in die Beine geht. Lichtinstallationen tauchen Brauhof und Gebäudeteile in wechselnde Farbstimmungen. Zur Unterstützung der Brauerbundkampagne zum Jugendschutz gewährt die Hohenfelder Jugendlichen unter 18 Jahren ab 20 Uhr Zutritt nur in Begleitung ihrer Eltern. Drei alkoholfreie Biersorten sowie Fassbrause stehen für alle bereit, die auf ihren PKW nicht verzichten können. Die Hohenfelder wünscht sich und allen ein fröhliches und friedliches Miteinander.

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