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Das Stadtgespräch April 2018

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Themen der Ausgabe: Bürger- und Vereinemarkt in Wiedenbrück // Rückgang der Kriminalität // Krankenhaus-Notfallaufnahme wird missbraucht // Was Rheda-Wiedenbrücker Autohändler zu den drohenden Dieselfahrverboten sagen // Gastronomische Ausgehtipps // Jetzt tut sich was am Gänsemarkt // und viele weitere

24 Das

24 Das Stadtgespräch (Vorne v. l.) Die Jubilare: Hugo Großelohmann, Rudolf Alterbaum, Karl Wichmann, Josef Frankenfeld, Günter Stiens, (hinten v. l.) Heiner Rolf-Kiel (Stv. Vors. d. Kreisjägerschaft), Hans-Werner Moll, Ingo Großelohmann, Hans-Georg Wellerdiek, Norbert Lütkewinkelmann, Wilfried Peitz, Hubert Große-Wietfeld (Stv. Vors.), Ulrich Bultmann (Hegeringleiter) HEGERING RECKENBERG-WIEDENBRÜCK HEGERING RECKENBERG-WIEDENBRÜCK Förderung der Lebensräume (Kem) »Die Hege und Pflege der Niederwild-Lebensräume hat bei den Grünröcken oberste Priorität«, machte der Leiter des Hegerings Reckenberg-Wiedenbrück, Ulrich Bultmann, auf der Jahreshauptversammlung deutlich. Weil Umwelteinflüsse, geschwundene Lebensräume und Prädatoren den Wildtieren zu schaffen machen. Zu den Initiativen der Jägerschaft zählen neben verbesserten Revierstrukturen die vom Kreis bezuschusste Saatgutaktion und die Förderung der Blühbrachen durch die EU. Das Programm schafft Rückzugsräume Clever gemacht STIHL Blasgerät BG 66-D - befreit Flächen schnell von Laub und gemähtem Gras - Einhandbedienung; nur 4,4 kg Gewicht - mit Katalysator (D) und Schalldämpfer - Schalldruckpegel 86,0 dB(A) - max. Luftdurchsatz 730 m³/h €339. 00 €79. 90 Heiner Rolf-Kiel (l.), Hubert Große-Wietfeld (2.v.r.) und Ulrich Bultmann (r.) gratulierten den über 80-jährigen Goldjubilaren (ab 2. v. l.) Anton Sander, Josef Schnusenberg, Hermann Josef Eustermann, Hermann Winter und Otto Surmann. und zielt auf die Ausbreitung der Insekten. Sie sind in der Nahrungskette eine wichtige eiweißhaltige Grundlage für Fasan, Rebhuhn und Kiebitz, insbesondere in der frühen Aufzuchtphase. Weniger Niederwild Beim Niederwild ist nur der Bestand der Rehe konstant. Aber die bunt gefiederten Fasane sowie Feldhasen und Kaninchen waren und sind seit Jahren rückläufig. Über die Ursachen rätselt die Jägerschaft, und hält sich in der Bejagung dementsprechend zurück. Zu den Gewinnern zählen Fuchs, Waschbär und der aus Osteuropa eingewanderte Marderhund. Mehr Wildschweine Der Ausbreitung der Wildschwei- je €49. 90 FHB Strick-Fleecejacke - leichte und anschmiegsame Jacke - elastische, schwarze Seitenbereiche - geräumige Taschen mit Reißverschluss, 2 Innentaschen - Grau, Anthrazit u. Marine - Größen S bis 3XL SIXTON Sicherheitsschuhe Cuban - leicht, ergonomisch und atmungsaktiv - hohe Rutschfestigkeit - antistatische Eigenschaften - Schutzkappe stoßfest bis über 2000 J - durchtrittsichere Sohle - Größen: 35 bis 48 Auf über 750 qm alles für den Profi. Josef Strohmeier GmbH | Pilgerpatt 10 | 33378 Rheda-Wiedenbrück Tel. 05242 / 92630 | Fax 05242 / 926320 | www.strohmeiergmbh.de

25 ne kommt der erhöhte Maisanbau entgegen. »Die Sauen fühlen sich darin einfach wohl, das energiereiche Fraßangebot fördert zudem die Vermehrungsrate«, so der Hegeringleiter. Alleine die Maßnahmen der Jägerschaft zur Verhinderung einer Ausbreitung der ASP durch Schwarzwild wird jetzt ihre Vermehrung eindämmen. Sorge vor Ausbruch der ASP »Sollte der Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) Ostwestfalen erreichen, wäre das eine Katastrophe«, berichtete Ulrich Bultmann auf der Jahreshauptversammlung. »Es käme zu milliardenschweren Schäden in der Agrarwirtschaft und der hier ansässigen Fleischindustrie«, sagte er weiter im Gasthof Jägerheim anlässlich der diesjährigen Hegeringversammlung. Die Jägerschaft ist deshalb aufgerufen, bei Wildschweinen auf bedenkliche Merkmale zu achten, wie beispielsweise Trägheit und Bewegungsunlust. In diesen Fällen müssen sie die Tiere mit gezielten Abschüssen erlegen und solche verhaltensauffälligen Tiere oder Totfunde zwecks Untersuchung der Veterinärbehörde übergeben. Die Jägerschaft würde dadurch das Risiko der Verbreitung der Seuche nachhaltig vermindern. Die Bundesregierung hat bereits vorbeugend die Schonzeit für Wildschweine – außer bei Sauen (Bachen), die Frischlinge führen – aufgehoben, um der großen Bedrohungslage entgegenzuwirken. Bleifreie Munition Der Geschäftsführer des Jagdparcours Buke, Helmut Kinsky, wies in einem nachdenklich stimmenden Vortrag darauf hin, dass die vom Land verordnete bleifreie Munition gefährlicher ist als die bislang benutzten bleihaltigen Geschosse: Zum einen ist ihr Abprallverhalten beim Treffen von Boden, Bäumen und anderen Gegenständen enorm hoch. Zum anderen verhindert ihre Masse ein Aufsplittern. Außerdem gibt es Diskussionen um die sichere sofortige Tötungswirkung dieser Munitionsart. Manche Jäger fordern deshalb die Aufhebung der Verpflichtung zur Verwendung von bleifreier Munition in NRW. Mehr Mitglieder Aktuell zählt der Hegering 235 Mitglieder. Das sind deutlich mehr als noch im letzten Jahr. Zuzuschreiben sei der Zuwachs vor allem den Jungjägern, lobte Ulrich Bultmann deren Bereitschaft zum Verbandsbeitritt. Er freute sich besonders darüber, dass unter den neuen Mitgliedern auch zahlreiche Frauen seien. Des Weiteren gaben die Hegering-Obleute detaillierte Einblicke in ihre Fachbereiche. Die wiederum gut bestückte Gehörnschau, mit einigen sehr starken Rehwildtrophäen aus den heimischen Revieren, bewertete Karl Wichmann. Vorstandswahlen Bei den Neuwahlen wurden wiederum mit einem einstimmigen Vertrauensvotum gewählt: Ulrich Bultmann (Vors.), Hubert Große- Wietfeld und Thomas Heimann (Stv. Vors.) und Olaf Brüning (Schriftführer). Neuer Schatzmeister wurde Werner Twent, neue Obfrau für jagende Damen Alexandra Kiefer (Nachfolgerin von Ursula Thalmeier-Aldehoff). Jubilarehrungen Weitere Höhepunkte waren die Jubilar-Ehrungen: Seit 25 Jahren gehören dem Hegering an: Ingo und Ralf Großelohmann, Hans-Werner Moll, Heinz Benking, Norbert Lütkewinkelmann und Hans-Georg Wellerdiek; 40 Jahre sind dabei: Günter Stiens, Manfred Engel, Wilfried Peitz und Dr. Hellmut Marth; das goldene Mitgliedsjubiläum begingen: Josef Frankenfeld und Karl Wichmann; auf eine 60-jährige Mitgliedschaft blicken Rudolf Alterbaum und Hugo Großelohmann zurück.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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