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Das Stadtgespräch April 2017

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42 Das Stadtgespräch Dr. Hugo empfiehlt Ostern steht vor der Tür. Ich hab euch eine flauschige Bastelanleitung für einen Hasen mitgebracht. Könnt Ihr die Knobelaufgabe lösen? Helft dem Osterhasen beim Bemalen seiner Ostereier. Euer Dr. Hugo Ihr braucht: Wolle • Filz • Schere • Zirkel • 2 schwarze und 1 rosafarbene Perlen • Klebstoff • dünnen Karton • Watte Pompom • Wollnadel 1 2 x einen Kreis mit dem Radius von 3 cm und in dem einen von 1 cm auf den Karton zeichnen. Die Kreise ausschneiden. Für den Innenkreis geht das gut mit einer Nagelschere (aber Vorsicht!). 4 – 6 gleichlange Wollfäden à ca. 2 m abschneiden. Die beiden Kartonringe übereinander legen und die Fäden fest um den Ring herum wickeln. Nun die Wolle immer gleichmäßig um den Ring wickeln. Wenn man einmal rundherum ist, einfach wei- ter über die bestehenden n Wollfäden wickeln. Falls die Fäden aufgebraucht sind, neue abschneiden und weiter wickeln. Wird das Loch in der Mitte zu eng, mit einer Wollnadel weiterarbeiten, bis das Loch ganz klein wird. Überschüssige Wollfäden abschneiden. 2 Die Schere zwischen die zwei Kartons schieben und alle Fäden durchschneiden. Einen langen Wollfaden abschneiden und zwischen den Kartonringen einige feste Knoten machen. Die Kartonringe durchschneiden. Zum Schluss werden noch alle überstehenden Fäden abgeschnitten, bis eine gleichmä- ßige Kugel entsteht. Außer den langen Faden vom Zusammenknoten. Dieser wird später zum Zusammenknoten benötigt. 3 Ein zweiter Pompom wird für den Kopf des Hasen benötigt. Damit der Kopf kleiner wird, diesmal nur Radius 2 cm für den Außenkreis und Radius 0,8 cm für den Innenkreis verwenden. Von Anfang an mit der Nadel und nur mit 3 Fäden arbeiten. Nun werden die beiden fertigen Pompoms mit Hilfe der beiden überschüssigen Wollfäden fest zusammengeknotet. 4 zenideen.com Auf Filz 2 Hasenohren aufmalen und anschließend ausschneiden. Die Ohren so tief als möglich in den Pompom stecken und ankleben. Den Wattepompom als Schwanz hinten ankleben. Mit der weißer Wolle einige Fäden als Barthaare zusammen binden und ankleben. Falls erwünscht noch eine kleine Nase anbringen. Zum Schluss werden noch die Wackelaugen aufgeklebt und fertig ist der kleine Hase! Am Ende wurden die vier Tiere der Bremer Stadtmusikanten Freunde. Weil sie nicht mehr so jung waren, wollten sie die Besitzer nicht mehr bei sich haben oder sogar schlachten. Sie machten sich auf den Weg nach Bremen, um dort ihr Glück als Musikanten zu versuchen. Aber sie fanden etwas Besseres: ein Räuberhaus im Wald. Sie vertrieben mit ihren Fähigkeiten die Räuber, in dem sie Geräusche machten und ganz zum Schluss aufeinander stiegen und eine feine Pyramide bildeten, um die Räuber zu erschrecken. Was waren das für Tiere und in welcher Reihenfolge sind sie aufeinander geklettert? Lösung: ________________________ 3 5 3 2 3 5 3 2 6 1 5 1 1 1 1 5 6 2 2 2 3 3 2 2 2 5 4 5 4 4 5 5 4 6 5 5 5 5 5 1 2 2 2 1 1 2 1 1 1 5 5 5 4 2 2 1 1 5 6 5 1 2 3 4 5 6 1 Lösung des Rätsels S. 53

43 SCHÜLER NEHMEN IHRE EIGENE CD AUF Musikprojekt wird zum Dokument der Flucht (Kem) »Wieder leben, wieder lachen, ohne Angst, ohne…«, beginnt der Refrain des Liedes »Wir sind bereit«. Die Mädchen und Jungen der Internationalen Klasse an der Osterrath-Realschule hatten den Song gemeinsam mit einigen älteren Schülerinnen und Schülern aus der Regelklasse selber komponiert und aufgenommen. Es ist ein eindringliches Dokument der jungen Emigranten über ihre Flucht nach Deutschland. Nach der beschriebenen Freude über ihre Rettung berichten sie in den Strophen von der überwundenen Not: »In meinem Land, ich habe viele Tote gesehen, wir lebten auf der Straße…«, der Flucht: »Auf meinem Boot, da waren viele Menschen, viele sind nun tot«, von ihrem tiefen Schmerz: »Ich vermisse Oma, Opa, meine Katze.«, der Entschlossenheit für den Neuanfang: »Wir sind bereit für den Weg in eine bessere Zeit!«, und der immer wieder aufwühlenden »Angst, dass ich hier nicht bleiben kann.« Das lifenotesMusikprojekt »WeSpeakMusic« stand den Mädchen und Jungen dabei zur Seite. Pünktlich zum Unterrichtsbeginn trafen die lifenotes-Mitarbeiter Ron, Conny und Carry an der ORS ein. Im Gepäck führten sie das komplette Equipment für die Pro- duktion einer professionellen CD. Nach der Begrüßung durch Schulleiter Olaf Diekwisch und die für das Musikprojekt verantwortliche Jutta Maas sowie vom Ganztagsteam Annett Barthel verwandelten sie den Klassenraum der Gruppe in ein Aufnahmestudio. Einen akustisch abgeschirmten Raum besitzt die Realschule zwar nicht, aber der abseits vom allgemeinen Schulbetrieb gelegene Raum garantierte trotzdem eine störungsfreie Aufnahmequalität. Die insgesamt 24 Mädchen und Jungen kannten sich schon aus dem Schulalltag. Das Projekt führte sie noch weiter zusammen. Insbesondere die gemeinsame Autorenarbeit trug dazu bei. Sie entschieden sich für einen deutschen Text. Das lifenotes-Trio inspirierte sie einfühlsam, ihre Gefühle offen auszudrücken und in Versform zu bringen. Die Schülerinnen und Schüler waren hochmotiviert und mit Begeisterung bei der Sache. Sechs Themen trugen sie zusammen. Sie entschieden sich für die musikalische Darstellung ihres eigenen Schicksals unter dem Thema »Wir sind bereit«. Eine Vorstellung von der Melodie hatten sie noch nicht. Zum Schluss galt es darum, zu dem Text den passenden Rhythmus und die optimale Melodie zu finden. Wieder konnte jeder Bei der Aufnahme Teilnehmer und jede Teilnehmerin sich mit Ideen einbringen. Die lifenotes-Vollblutmusiker und die Musiklehrerin trugen die Bruchstücke zu einem zündenden Groove zusammen, den die Mädchen und Jungen mit viel Bewegung selber interpretierten – mal solo, mal im Chor. Die Gruppe hatte noch einen Gitarrist in ihrer Reihe. Auch er bekam seinen Einsatz, spielte einige Akkorde auf den Computer. Die lifenotes-Mitarbeiter verstanden ihr Handwerk. Sie mischten an Ort und Stelle Musik und Gesang der Schülerinnen und Schüler und brannten für alle Teilnehmer eine CD. Gegen Abend waren alle Arbeiten beendet. Mit Stolz führten die Mädchen und Jungen die frisch gebrannte Aufnahme den eingeladenen Eltern und Angehörigen vor. Viel Beifall und das von ihnen geforderte abermalige Vorspielen der Aufnahme waren der Lohn für diese wirklich gelungene Superaktion. Ron, »WeSpeakMusic«-Initiator, lobte die Schülerinnen und Schüler für die konzentrierte Mitarbeit und das tolle Arbeitsergebnis, Jutta Maas sprach allen, die zum Gelingen des Projekts beigetragen hatten, ihren Dank aus, insbesondere Bernd Jostkleigrewe von der Bürgerstiftung für die finanzielle Förderung. Sie berichtete, dass der Höhner- Frontmann Hennig Krautmacher ihr das lifenotes Musikprojekt »WeSpeakMusic« vorgestellt hatte. Mit dem Chor »Grenzenlos« rief die Kölner Band im Rahmen dieses Projekts schon vor Monaten selber ein großartiges Integrationsprojekt ins Leben und lud nun ebenfalls die mit ihr seit vielen Jahren verbundene Musiklehrerin zum Mitmachen ein. Die Idee war toll: Es entstanden großartige musikalische Momente und die jungen Leute aus den unterschiedlichen Kulturen lernten sich näher kennen und schätzen. Die CD ist eine bleibende Erinnerung an dieses erlebnisreiche Musikprojekt. Es soll demnächst eine Fortsetzung als internationales Chorprojekt finden, kündigte Jutta Maas an.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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