Aufrufe
vor 4 Jahren

Das Stadtgespräch April 2017

  • Text
  • Rheda
  • Zeit
  • Haus
  • Ford
  • Stadt
  • April
  • Menschen
  • Stadtverwaltung
  • Ebenfalls
  • Eltern

38 Das

38 Das Stadtgespräch (V. l.) Heinz Dieter Brökelmann, Wilfried Schwabe und Richard Kügeler mit einigen Exponaten der Sonderausstellung »Ein Klang« Heinz Dieter Brökelmann präsentiert das Neumann-Mikro aus den 1930er Jahren. RADIO- UND TELEFONMUSEUM IM VERSTÄRKERAMT IST EINE ERFOLGSGESCHICHTE RADIO- UND TELEFONMUSEUM IM VERSTÄRKERAMT IST EINE ERFOLGSGESCHICHTE Mikro und Lautsprecher haben das Handyzeitalter erst möglich gemacht (Kem) Das private Radio- und Telefonmuseum zählt pro Jahr 6000 Besucher. Sie kommen aus ganz Deutschland – oftmals in ganzen Busladungen. Viele von ihnen reisen allein wegen des Museums nach Rheda-Wiedenbrück. Die Resonanz begeistert Richard Kügeler, Vorsitzender des Trägervereins, und Heinz-Dieter Brökelmann, dem das Metier des Museums Beruf war und immer noch Passion ist. Das 2003 eröffnete Museum stieß schon bald nach der Eröffnung in der Fachwelt auf einhellige Begeisterung, zumal sein Domizil sich in einem richtigen Verstärkeramt befindet. Es hat damit in der Museumslandschaft für Kommunikationstechnik einen Alleinstellungscharakter. Seine unterirdische Lage sorgt das ganze Jahr über für gleichbleibende Temperaturen um 14 °C, was die Besucher natürlich in der Sommerzeit bei der Wahl der Bekleidung berücksichtigen sollten. Denn eine Besichtigung kann schnell eineinhalb Stunden dauern – und ist die Begeisterung an der alten und jüngeren Kommunikationstechnik erst mal richtig geweckt – auch noch länger. Denn es gibt über 1000 Exponate in der Dauerausstellung zu bewundern. Die seit März laufende Sonderausstellung »Ein Klang« wird die Erfolgsstory des Museums weiter schreiben. Unter ihren 500 Exponaten befinden sich viele Originale und Nachbauten, denen nur der Fachmann ansieht, dass es sich um Kopien handelt. Es handelt sich dabei um Mikrofone, Verstärker, Lautsprecher und Kopfhörer aus allen Entwicklungsstufen. Akustische Vorführungen machen den damit verbundenen qualitativen Fortschritt der Übertragungstechnik hörbar. Am Anfang der Kommunikationstechnik war das Mikrofon, berichtete Richard Kügeler beim Pressetermin. Er nannte mehrere Erfinder, vor allem aber Alexander Graham Bell als einen der wichtigsten auf diesem Gebiet. 1876 meldete er ein Patent an. Auch Philipp Reis, Fritz Sennheiser, Emil Berliner führte er als Beteiligte an der Entwicklung des Mikros an. Es dauerte etliche Jahre, bis Qualität und Präzision entstanden, so Kügeler. Georg Neumann erschuf 1923 das leistungsstarke Kohlemikrofon. Die Firma Neumann gilt heute noch als eine der besten Mikrofon-Manufakturen der Welt. Mit dem TLM 49 setzt sie Standards in Sachen Studio- Aufnahmen. Heute werden am häufigsten dynamische Mikrofone eingesetzt, im Mobilfunk-Sektor am meisten sog. Elektretmikrofone und in Tonstudios oft Kondensatormikrofone, erfuhren wir weiter. In sämtlichen Bereichen unseres Lebens ist das Mikrofon von unschätzbarem Wert, ob in der Welt der Musik, in der Unterhaltungsbranche oder Politik. Beispielsweise wäre die Mobilisierung der Massen im III. Reich sicherlich ohne Mikrofon nicht möglich gewesen. Die Amis gaben der von den Nazis benutzten sog. »Neumannflasche CMC-3« (1928 entwickelt) deshalb auch den Beinamen »Hitlerbottle«. Aber auch das Telefonieren über Skype wäre heute ohne Mikrofon nicht möglich, ja selbst unsere normalen Telefone oder das Handy haben kleine Mikrofone im Inneren, rief Brökelmann die Bedeutung des Mikros für den privaten Bereich ins Bewusstsein. Die Sonderausstellung zeigt auch zahlreiche Lautsprecher als Gegenstücke zu den Mikrofonen sowie Verstärker aus verschiedenen Zeitabschnitten. Das Museum ist samstags und sonntags von 14 – 18 Uhr geöffnet. Gruppenführungen nach telefonischer Anmeldung sind auch zu anderen Zeiten möglich. Kontakt: 05242-44330.

39 anzeige (V.l.) Markus Moustakas (Geschäftsführer), Sven Leppelt (IT-Consultant), Michael Krüger (Datenschutzbeauftragter), Pia Brauer (Geschäftsführer Assistentin) »Datenschutz ist Staffed-Sache« »Wie sicher sind unsere Daten?«, dieser Frage kommt immer größere Bedeutung zu, je mehr Prozesse in Unternehmen elektronisch abgewickelt werden. Datenmissbrauch und illegaler Zugriff von außen muss kompetent und nachhaltig verhindert werden, bevor der Ernstfall eintritt, dafür sind die Betriebe selbst verantwortlich. Wer in puncto Datenschutz nicht den aktuellen Stand der Technik beachtet, handelt fahrlässig. Versäumnisse gelten als Mitverschulden, wenn ein Datenleck erst einmal entstanden ist. Damit riskieren Unternehmer im Schadensfall den Versicherungsschutz ihrer D&O-Versicherung. Darüber hinaus ist zu beachten: 2018 treten Änderungen der »Datenschutz-Grundverordnung« in Kraft. Unternehmer müssen dann den Nachweis führen, ob der Datenschutz in ihrem Betrieb eingehalten wird. Viele müssen deshalb ihren bisherigen Umgang mit sensiblen Daten neu bewerten. Dabei sind folgende Fragen zu klären: · Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten abgesichert? · Sind die Mitarbeiter auf das Datengeheimnis verpflichtet? · Entspricht die IT-Landschaft dem aktuellen Stand der Technik? Dabei und auch bei der möglichen Neuorganisation des eigenen Datenschutzes bietet »Staffed GmbH« Hilfe. Das Unternehmen hat sich auf die Felder Datenschutz und Datensicherheit spezialisiert. »Nur wenn der Datenschutz sinnvoll in die Unternehmensstrategie integriert und durch geeignete Richtlinien, Prozesse und Vereinbarungen umgesetzt sei, würde er auch funktionieren«, betont Michael Krüger, externer Datenschutzbeauftragter der »Staffed GmbH«. Als Dienstleister in Sachen Datensicherheit bietet »Staffed« Komplettpakete an mit Informationen, Software, Hardware sowie die Rundumbetreuung des Unternehmens. Bei der Betreuung der Unternehmen legt »Staffed« Wert darauf, die geeigneten Systeme einzusetzen, die den Sicherheitsanforderungen genügen. Schließlich müssen personenbezogene und sensible Daten mit allen Mitteln geschützt werden. Als Spezialist in Sachen Datensicherheit und IT-Dienstleistungen ist »Staffed« Teil der Rheda- Wiedenbrücker Unternehmensgruppe »HM Teams GmbH«. Als Geschäftsführer der Staffed ist es Markus Moustakas ein Anliegen, als heimischer Dienstleister insbesondere die Unternehmen in Rheda- Wiedenbrück und der Region im Bereich Datenschutz zu unterstützen und zu stärken. Staffed-Angebote im Bereich Datenschutz: · Datenschutzchecks mit Risikoanalyse und Optionen für die Implementierung eines Datenschutz- Managementsystems · Entwicklung von Datenschutzkonzepten · Übernahme der Funktion als Datenschutzbeauftragter nach Bundesdatenschutzgesetz · Mitarbeiterschulung zum Thema Datenschutz · Erstellen des öffentlichen und internen Verfahrensverzeichnisses · Beratung zu Themen wie der geeigneten Nutzung von E-Mail, Internet und Telefon · Beratung und Unterstützung bei der Überprüfung von ausgelagerten Dienstleistungen Staffed-Angebote im Bereich IT-Dienstleistungen: · Erstellung eines Datensicherheitskonzeptes · Erstellung von Berechtigungsstrukturen · E-Mail und Festplattenverschlüsselung · Firewall und VPN Konzepte · Support von DATEV und RA-Micro Software · Fernwartung der EDV- Systeme · Schulung der Mitarbeiter Wer sich einen Eindruck verschaffen will, wie es um den Datenschutz im eigenen Betrieb bestellt ist, kann auf der Internetseite von »Staffed« als Sicherheits-Check schon mal einen »Selbst-Test« machen. Staffed GmbH Hauptstraße 124 33378 Rheda-Wiedenbrück Tel.: 05242 -57899 -61 Mail: info@staffed.de www.staffed.de

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

© 2020 lokalpioniere
Impressum / Datenschutz