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Das Stadtgespräch April 2017

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26 Das

26 Das Stadtgespräch (V. l.) Lug Runschke (Jugendmeister), Ralf Sagemüller (Schriftführer), Andreas Michels (Vereinsmeister), Werner Hansmeier (Gerätewart), Herbert Funke (1. Kassierer), Daniel Reiling (2. Kassierer), Klaus Reiling (Vorsitzender, 2. Platz), Jörg Wahlers (Sportwart), Simon Hein (3. Platz) geforscht und festgestellt, dass es in NRW keinen älteren, zumindest beim Deutschen Modellflugverein gemeldeten Club gibt. Er sah das als besondere Verpflichtung die gute Vereinskultur des MFC zu pflegen und engagiert zu neuen Taten aufzubrechen. Erstmalig hatte der MFC an vier Terminen zu einem F-Schlepptreffen (Seglerschlepp) für Anfänger und Fortgeschrittene eingeladen. Sie fanden großen Anklang bei den Teilnehmern und Zuschauern. Gerade beim Seglerschlepp ist eine gute Teamarbeit wichtig, da alle Flugmanöver untereinander abgesprochen werden müssen. Im Einsatz waren dabei Schleppmaschinen mit einer Spannweite bis über 3 Meter und rund 10 PS sowie Modellsegelflugzeuge mit einem Gewicht von bis zu 20 Kilogramm. »Bei der Neuauflage in diesem Jahr müssen wir uns noch Gedanken machen, wie wir noch mehr zuverlässige Schleppmaschinen auf unseren Start- und Landeplatz an der Rentruper Straße bekommen. Sicherlich sind dafür auch kleinere Motormaschinen geeignet«, so Reiling. Spannung pur prägte die Vereinsmeisterschaft. Alleine schon die Teamwertung machte gerade die hoch gehandelten Favoriten offensichtlich so nervös, dass sie im zweiten Durchgang die Landung vor dem zu durchfliegenden Tor beendeten oder Tordurchflüge ausließen. Aber ebenfalls beim Stangenstechen (Abfliegen von Styroporstangen), beim Zeitfliegen und bei der Ziellandung waren ein gutes Auge, Geschick und Konzentration gefragt. Bei den so genannten Freiflügen mussten die Modellpiloten zeigen, dass sie ihre Maschinen so justieren konnten, dass sie 60 Sekunden lang nicht mit ihrer Fernsteuerung eingreifen mussten. Bei der Mannschaftswertung gewann letztendlich das Team Andreas Michels / Klaus Reiling. In der Einzelwertung errang Andreas Michels den Meisterschaftspokal vor Klaus Reiling und Simon Hain. Der 14-jährige Luk Runschke entschied die Jugendwertung für sich. Andreas Michels durfte dann auch noch den Schrottpokal für den größten Müllhaufen mit nach Hause nehmen. Einen hohen Stellenwert hat die Jugendarbeit. Ein fünfköpfiges Jugendleiterteam bietet allen interessierten Jugendlichen die Möglichkeit, im Lehrer-Schüler- Betrieb das Modellfliegen sicher und ohne Bruchgefahr zu erlernen. Dafür steht ein eigenes Vereinsflugzeug zur Verfügung. Höhepunkt sind die Ferienspiele, an denen bis zu 12 Mädchen und Jungen teilnehmen können. Für sie stehen zusätzlich Maschinen von Mitgliedern zur Verfügung. Reiling erklärte, dass die Drohnendiskussion in den Medien dazu beigetragen hat, den Modellflugsport als Ganzes zu verunglimpfen. Zum Glück verfüge der MFC über eine unbefristete Aufstiegserlaubnis für Modelle bis 25 kg. Nur auf solchen Geländen ist das Fliegen von Modellflugzeugen und Drohnen weiterhin uneingeschränkt erlaubt. Die einzige Voraussetzung ist die Kennzeichnung der Modelle. Mit den Nachbarn des Modellflug- Geländes pflegt der MFC ein sehr gutes Verhältnis. Bei dem alljährlichen Nachbarschaftsabend besteht Gelegenheit sich in gemütlicher Runde mit allen zu unterhalten. Gerade bei solch einem Gedankenaustausch hat man die Möglichkeit, eventuelle Missverständnisse auf einfachem Wege zu klären. Im April steht unter dem Motto »Ohne Schotter geht nichts« wieder der Arbeitsdienst auf dem Vereinsgelände an. Dabei wird vom Grill bis zur Gartenbank alles auf Hochglanz gebracht, um den Platz für die anstehende Flugsaison vorzubereiten. Reiling drückte seine Freude darüber aus, dass diese Aufgabe für einen großen Teil der Mitglieder schon Routine ist. Natürlich gehört dazu auch der abschließende Imbiss. Gesellige Zusammenkünfte, wie beispielsweise der Knobelabend und das Treffen auf dem Christkindlmarkt runden das vielfältige Vereinsleben ab. Weitere Informationen: www.mfc-rheda.de

Gutes Essen ab 4. 4. aus der »Speisekammer« Ganz weit vorn ist Jean-Claude Clapperton mit seinem hausgemachten, abwechslungsreichen Essen, das in wenigen Minuten auf dem Tisch steht. In seiner »Speisekammer«, Lange Straße 50, holt man sich echtes, handwerkliches Essen im Kochbeutel, als Fertiggericht in Einzelportionen. Von Fleischgerichten wie Rouladen, Braten, Geschnetzeltes über Geflügel und Fisch. Gemüse, Beilagen von Kartoffelpüree bis Risotto, so wie Eintöpfe, Suppen und Salate runden das Angebot ab. Seine Speisenauswahl bestückt er mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung in der Schweiz, Südafrika, Spanien und andernorts, wo ein guter Koch Station macht. Und den Geschmack der Menschen vor Ort kennt der dreifache Vater nicht zuletzt durch seine Erfolge in der Klosterpforte, im Restaurant »Fritz« und durch seine Arbeit für Bertelsmann. »Der Mensch ist, was er isst«, das hat er lange genug beobachtet. Und dass leider immer weniger Menschen im Jean-Claude Clapperton Alltag kochen. Neben dem Knowhow fehlt dafür oft der Platz oder die Zeit zum Einkaufen und Zubereiten. »Auch das Grundwissen ist verloren gegangen. Und weil es immer mehr Industrienahrung gibt, wissen viele nicht mehr, wie gut natürliches Essen schmeckt«. Jean-Claude Clapperton hält dagegen mit Sorgfalt und Leidenschaft, um aus ganz normalen Lebensmitteln ein attraktives und gesundes Aroma-Erlebnis zu machen. Er hat das von der Pike auf gelernt und als Diätkoch Wissen nachgelegt: »Wer gut isst, lebt besser«. In der »Speisekammer« bietet er »richtiges Essen handgemacht« an, mit dem man als Kunde keine Arbeit mehr hat (eine Mikrowelle oder kochendes Wasser reichen zum erhitzen): zu einem vernünftigen Preis ab etwa sechs Euro. Für die berufstätige Mutter, die ihren Kindern Fastfood ersparen will, für die Mittagspause von Betrieben, die keine Kantine haben, für Alleinstehende und ältere Menschen, die sich selbst versorgen aber nicht kochen wollen oder interessant zusammengestellte Wochenpackete für Camper und Ferienhausbucher. Sie alle können ab dem 4. 4. ohne Stress bestes Hausmacherniveau auf dem Teller haben. Jean-Claude Clapperton will im nächsten Schritt auf Wunsch sogar ausliefern. Ab spätestens Mai können die Gerichte auch schnell und unkompliziert in der Mittagspause vor Ort verzehrt werden. Übrigens auch ein Tipp für die bevorstehenden Ostertage, denn jedes seiner Gerichte hält sich gekühlt mehrere Tage. Beratung und 27 anzeige Bedienung gibt es vom Chefkoch persönlich von dienstags bis samstags im historischen Ambiente der »Speisekammer«, Denn man kann hier auch sofort eine leckere Pause machen. Montags wird zubereitet und verpackt, so dass jede Mahlzeit zum Mitnehmen möglichst noch mehr hält, als Jean-Claude Clapperton verspricht. Gelernt ist eben gelernt... Speisekammer Öffnungszeiten: Di. – Fr. 10:00-18:30 Uhr, Sa. 8.30-13:30 Uhr • Lange Straße 50 • Tel.: 9760888 • Fax: 9760887 mail@clappertonspeisekammer.de www.clappertonspeisekammer.de

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