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Stadtgespräch Februar 2016

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28 Das

28 Das Stadtgespräch erlitt eine Schwimmerin vermutlich einen Kreislaufzusammenbruch. Die Frau verstarb noch am Unfallort. Des Weiteren ging es zu einem brennenden Stoppelacker. Mit Hilfe von reichlich Wasser und eines Grubbers konnte der Brand schnell gelöscht werden. Am 25. Juli sorgte ein Sturmtief für Arbeit mit der Kettensäge. Innerhalb von 3 Stunden mussten an 6 verschiedenen Stellen Bäume und Äste beseitigt werden. Wie die anderen Löschzüge übernahm auch die Feuerwehr Lintel eine Nachtschicht in der Woche in der Notunterkunft für Flüchtlinge. Flaskamp ehrte die Feuerwehrjubilare. Über das Silberjubiläum konnte sich Matthias Reckmann freuen. Peter Hauser, Hans-Peter Laukötter und Alfons Bultschnieder sind 35 Jahre im Löschzug Lintel und Willi Richter ist seit 45 Jahren dabei. Über Beförderungen durch Brandinspektor Ulrich Strecker konnten sich freuen: Klemens Köllner, Lukas Küllertz und Johann Laukötter (zum Feuerwehrmann), Jan – Eric Laukötter, Kai Wixmerten und Thomas Poll (Oberfeuerwehrmann), Andre Austermann (Hauptfeuerwehrmann), Benedikt Himmelhaus (Unterbrandmeister). 05242 - 93030 REETHUS OHNE ZUKUNFT: DIE WÜRFEL SIND FÜR EINE NEUE STADTHALLE GEFALLEN Ratsmehrheit sieht im A2 Forum keine adäquate Alternative zu einer eigenen Halle Auf der jüngsten Ratssitzung votierten alle Fraktionen bis auf die FDP für die Errichtung eines Ersatzbaus. Die neue Halle soll das nicht mehr renovierungsfähige Reethus ablösen. Als Standort ist die zentral gelegene Fläche nördlich der früheren Gaststätte Klein an der Hauptstraße geplant. Die Ratsmehrheit beauftragte die Stadtverwaltung und die Flora Westfalica, die weiteren notwendigen Schritte für die Errichtung des neuen Gebäudes als eine Bürgerund Vereinshalle zu veranlassen. Die Projektentwicklung wird nach einer Initiative der SPD einer Arbeitsgruppe des Rates zugeordnet. Dadurch bleibt die Öffentlichkeit, entsprechend der Regelung bei der Gesamtschule, in einem gewissen Umfang mit im Boot. Der Beschlussvorschlag der Verwaltung sah eine Zuordnung dieser Arbeiten zu der Flora Westfalica GmbH vor. Bürgermeister Theo Mettenborg machte in der Diskussion unmissverständlich deutlich, dass »nach nunmehr fast 30 Jahren sich immer deutlicher abzeichnet, dass das ursprünglich als vorübergehend konzipierte Reethus« abgängig und eine für die Zukunft tragfähige Sanierung nicht möglich ist. Die mangelnde Stabilität der Dachkonstruktion bei Schneelasten steht dabei besonders im Fokus. Die 2014 durchgeführten Ertüchtigungsarbeiten erbrachten eine Standsicherheit bis zu einer Last von maximal 45 kg je qm. Standard ist jedoch eine Garantie von 75 kg/ qm. Entsprechend muss die Flora Westfalica bei stärkerem Schneefall Veranstaltungen im Reethus kurzfristig absagen. Zudem sind Arbeiten zur Aufrechterhaltung des Betriebes einer Stadthalle am derzeitigen Standort des Reethuses aufgrund der Stellplatzsituation und des Lärmschutzes nicht mehr genehmigungsfähig. Somit ist es ausgeschlossen, das Reethus dauerhaft weiter zu führen. Der Neubau einer eigenen Bürger- und Vereinshalle würde die Nutzungsmöglichkeiten im Vergleich zum bestehenden Reethus mit seinen vergleichsweise beschränkten Möglichkeiten erweitern. Hiermit verbunden ist eine Erhöhung der durchschnittlich 107 Veranstaltungen pro Jahr (162 Bele-

29 gungstage, einschließlich Auf- und Abbau) im Reethus auf 130 Veranstaltungen (195 Belegungstage) in der angedachten Bürger- und Vereinehalle. Sie lässt bei einer entsprechenden Ausstattung zudem eine multifunktionale Nutzung durch den Vereins- und Schulsport zu. Entsprechend der durch das Büro Tischmann Schrooten erstellten Machbarkeitsstudie verursacht die Errichtung einer Bürger- und Vereinshalle Herstellungskosten in Höhe von zirka 8 Mio. Euro, zuzüglich 2 Mio. Euro für Planungskosten und einer gleich hohen Summe für die Anlage des Parkplatzes und für den Lärmschutz. Die gesamte Investitionssumme beträgt damit rund 12 Mio. Euro. Jährlich fallen hierfür nach der Inbetriebnahme Folgekosten (Abschreibung, Betriebs- und Personalkosten) in Höhe von insgesamt zirka 720.000 Euro an. Der Rat beschloss auf Antrag der CDU-Fraktion im Zusammenhang mit den Haushaltsberatungen einmütig die Erhöhung der jährlichen Ansparsumme für die Bürger- und Vereinshalle um 400.000 Euro auf eine Mio. Euro für die Zeit von 2016 bis 2019. Somit steht am Ende dieses Zeitraums eine Rücklage von insgesamt 8,6 Millionen Euro für die Errichtung der neuen Halle zur Verfügung. Zurzeit befindet sich das Projekt noch in der Planungsphase. Die Art seiner Ausführung und andere Details sind noch nicht geklärt. Der Bürgermeister wünscht sich dafür einen Baubeschluss bis zum Sommer 2016. Dann wäre eine Eröffnung der neuen Bürger- und Vereinehalle bis zum Jahresende 2019 möglich, ist Mettenborg überzeugt. Die von der FDP vorgeschlagene Nutzung des A2-Forums scheidet nach den Worten des Bürgermeisters als eine Alternative zum Reethus aus. Er begründet diese Ansicht ausführlich in der Vorlage für die Ratssitzung. Es heißt dort: Das A2-Forum »ist auf Grund der räumlichen Gestaltung für Theatervorstellungen und Konzertdarbietungen nur eingeschränkt geeignet. Der Festsaal ist hierfür akustisch nicht ausgelegt. Die Halle 5 ist mit einer lichten Deckenhöhe von 10 m und einer Fläche von gut 2000 qm mit den möglichen Raumaufteilungen und der messetypischen Infrastruktur eher für die Durchführung von Messeveranstaltungen konzipiert«. Die Infrastruktur eines eigenen Neubaus könne hingegen genau auf »unsere Bedürfnisse« abgestimmt werden, so der Bürgermeister in einem Pressegespräch. Zudem könne die Flora Westfalica im A2-Forum aufgrund der Nutzung durch andere Mieter nur 50 Veranstaltungen durchführen. Im Reethus finden aber schon heute 107 Veranstaltungen statt. In der geplanten Bürger- und Vereinehalle sind 130 und mehr Veranstaltungen möglich. Zudem schränken die Drittveranstaltungen im A2-Forum die terminliche Flexibilität bei einer Mitnutzung durch die Flora Westfalica ein. Als problematisch sieht Mettenborg ebenfalls die Bewirtung im A2-Forum. Es arbeitet mit einem festen Caterer zusammen. Vereine, die diese Aufgabe gerne selber übernehmen, haben das Nachsehen. Der Bürgermeister beurteilt ebenfalls die Lage des A2-Forums am Stadtrand kritisch. Ideal sei dagegen der angedachte zentrale Standort an der Hauptstraße – im Herzen der Doppelstadt. Die geringeren Kosten für die Jahresmiete bei der Reethus-Nutzung in Höhe von 373.000 Euro für Energie, Reinigung, Personalkosten, Basistechnik und Bühnenbau etc. (Mischkalkulation) gegenüber den Folgekosten für den Neubau einer Bürger- und Vereinehalle von jährlich 720.000 Euro wiegen die Nachteile nicht auf, die mit einer Nutzung des A2-Forums verbunden sind. Nach § 26, Abs. 1, Satz 2 der Gemeindeordnung könnte der Rat mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der gesetzlichen Zahl der Mitglieder beschließen, dass über den Neubau der Bürger- und Vereinehalle mit einem so genannten Ratsbürgerentscheid abgestimmt wird. Die FDP machte sich dafür stark. Sie stellte einen entsprechenden Antrag bereits am 7. Juni 2015. Zur reinen Erhebung eines Stimmungsbildes in der Bevölkerung ist dieses demokratische Instrument allerdings nicht vorgesehen. Vielmehr muss ein Ratsbürgerentscheid einen konkreten Auftrag an die Verwaltung erteilen – z. B. dass alle Planungen zum Neubau einer Stadthalle in Rheda-Wiedenbrück umgehend eingestellt werden. Die für eine neue Bürger- und Vereinehalle sprechenden Argumente ließen den FDP-Antrag in der letzten Sitzung des Stadtrats zwangsläufig scheitern. Uwe Henkenjohann (CDU) hob klar hervor, dass das Angebot einer Bürger- und Vereinehalle für eine lebenswerte Stadt unverzichtbar sei. Die Veranstaltungshalle »Reethus« habe auf Dauer keine Zukunft. Das A2- Forum sei keine Alternative. »Dort gehen nur bestimmte Dinge«, machte er deutlich. Dirk Kursim (SPD) gab zu bedenken, dass man zum jetzigen Zeitpunkt die Bürgerschaft noch nicht mitnehmen könne, da noch nicht alle Fakten klar seien. Ein Bürgerentscheid zum jetzigen Zeitpunkt sei deshalb fatal. Er empfahl den Liberalen, den Antrag zurückzuziehen, bis alle Details geklärt seien. Sonst wüssten die Bürger ja nicht, wofür oder wogegen sie stimmen sollen. Dass ein Ersatz aber notwendig sei, unterstreiche allein schon die Erfahrung, dass aufgrund des Zustandes des Reethuses dort schon jetzt nicht alle Veranstaltungen durchgeführt werden können. Volker Brüggenjürgen (Grüne) forderte die FDP auf, »klar zu sagen, dass sie gegen eine Stadthalle ist«, anstatt zu versuchen, das Projekt über einen Ratsbürgerentscheid zu stoppen. Er warf ihr zudem Unehrlichkeit vor, da sie dem Ansparen für einen Neubau zugestimmt habe. Raimund Kemper FIGURWECHSEL 2016 • FIGURWECHSEL 2016 • FIGURWECHSEL 2016 8 wöchiger Abnehm- Kurs in Verbindung mit der 21 Tage Stoffwechselkur!!! 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