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Stadtgespräch Februar 2016

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18 Das

18 Das Stadtgespräch Matthias Goerke (l.) erklärt Hans-Bernd Hensen, Ulrich Strecker und Bürgermeister Theo Mettenborg den kleinen mobilen Defibrillator mit EKG-Gerät für die Erstbehandlung vor Ort, mit dem die Rettungsfahrzeuge ausgestattet sind. RETTUNGSWACHEN Mehr Einsätze (Kem) Zum Jahresende 2015 dankte Bürgermeister Theo Mettenborg u. a. den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Städtischen Rettungswache sowie der DRK-Rettungswache für ihre lebenswichtige Arbeit und ihr Engagement im vergangenen Jahr. Bei dem Besuch waren Hans- Bernd Hensen vom Ordnungsamt der Stadt sowie Stadtbrandinspektor Ulrich Strecker dabei. Die Stadt Rheda-Wiedenbrück ist als Trägerin der Rettungswache für den Rettungsdienst in ihrem Stadtgebiet zuständig. Für den Kreis Gütersloh führt die Stadt auch den Rettungsdienst in Herzebrock-Clarholz durch. Das Notarzt-Einsatzfahrzeug (NEF) versorgt zusätzlich auch den Bereich der Gemeinde Langenberg und der Stadt Rietberg. Das sind komplexe Aufgaben, die die 41-köpfige Mannschaft zu bewältigen hat. Ihr stehen dabei zwei Rettungswagen, ein Notarzt-Einsatzfahrzeug und ein Krankentransportwagen sowie ein neuer Rettungstransportwagen (RTW) zur Verfügung. Ein weiterer RTW ist derzeit im Bau und wird voraussichtlich im ersten Quartal 2016 in Betrieb genommen. Der Rettungsdienst fuhr 2015 zu 5.300 Einsätzen. Hinzu kommen 2.200 Notarzteinsätze und 2.600 Krankentransporte. Die Zahl der Einsätze ist insbesondere im Bereich der Krankentransporte gestiegen. »Uns fehlt hier ganz klar das Medi-Natz vor Ort, das uns sehr viel Arbeit abgenommen hat«, erklärt Brandoberinspektor Matthias Goerke die Zahlen. Ältere Menschen seien häufig nicht mehr mobil und kämen nicht nach Gütersloh in die Notaufnahme. So würde häufiger der Rettungsdienst gerufen. DRK-Rettungswache Bereits seit 1980 unterstützt der DRK-Kreisverband Gütersloh zusammen mit den Ehrenamtlichen der Rotkreuzgemeinschaft Rheda- Wiedenbrück die Städtische Rettungswache bei der Durchführung des Rettungsdienstes. In den 35 Jahren der Zusammenarbeit hat sich die DRK-Rettungswache als ein verlässlicher und kompetenter Partner im Rahmen der Daseinsvorsorge erwiesen. Der jeden Samstag im 24-Stunden-Dienst vom DRK besetzte Rettungswagen stellt eine feste »Planungsgröße« im Rettungsdienst der Stadt dar. Die sieben Rettungsassistenten, 12 Rettungssanitäter und 15 Rettungshelfer absolvierten im vergangenen Jahr 358 Notfalleinsätze und 37 Krankentransporte. In Bezug auf die Umsetzung des Notfallsanitätergesetzes wurden 2015 bei der städtischen Rettungswache erstmals ein Rettungsassistent und bei der DRK-Rettungswache zwei Rettungsassistenten zu Notfallsanitätern nachqualifiziert. Die Prüfung sei kein Zuckerschlecken, berichtete einer der Absolventen. 2016 starten weitere Rettungsassistenten in die Nachqualifizierung. Sie können dann Verdachtsdiagnosen stellen und dürfen auch selbständig Medikamente nach den SOP-Richtlinien verabreichen.

19 INDIENHILFE Einnahmerekord auf dem Christkindlmarkt (Kem) Zum 18. Mal konnte die Indienhilfe e. V. einen Stand mit gebrauchtem, aber wunderschön erhaltenem und gepflegtem Spielzeug auf dem Christkindlmarkt anbieten. Dank der Spenden von 15 Einrichtungen im Raum Rheda-Wiedenbrück war das möglich. Dazu gehörten 7 Kindergärten, 6 Grundschulen und 2 weiterführende Schulen. Hinzu kamen sehr viele Spielzeugeinzelspenden. Alle gesammelten Spielsachen wurden an 15 Abenden von insgesamt zirka 35 Personen kontrolliert, sortiert, gesäubert, restauriert und – wenn es nötig und möglich war – auch repariert. Dann erst kamen die Spielsachen zum Verkauf in den Stand, in dem insgesamt 45 Personen ehrenamtlich ihre Zeit investier- Die MItarbeiter der Indienhilfe bedanken sich bei allen Spendern und Förderern für die Unterstützung ihrer Hilfsaktion. ten. Die kostenlose Reinigung der Kuscheltiere übernahm wieder – wie vor zwei Jahren – die Reinigung Voß. »Besonderer Dank gilt auch dem leider so plötzlich verstorbenen Bernhard Schrobenhauser, der uns – ohne zu zögern – Lagerund Arbeitsräume für unser gesammeltes Spielzeug überließ«, machte Gabriele Lefeber-Kuypers auf dem Mitarbeiterabschlusstreffen am 12. Januar deutlich. Da das Wetter allen Marktbeschickern doch meistens gnädig war, konnten zum ersten Mal am Spielzeugstand 10.063,77 Euro erreicht werden. Einschließlich großzügiger Spenden kann sich die Indienhilfe über ein Jahresergebnis von 20.027,75 Euro freuen. »All unsere Projekt- und Patenkinder in Colcatta, Mumbay und Talasari wohnen in Elendsvierteln und bekommen durch die gesammelten Gelder die Möglichkeit Schulen zu besuchen und zu lernen. Hilfe zur Selbsthilfe – besonders auch für Mädchen.«, berichtete Lefeber- Kuypers. Die Spielsachen, die nicht verkauft wurden, gingen an die Tafel in Wiedenbrück, Bücher an ein Altenheim und die restlichen Spielsachen an Kinderheime in Valmiera in Lettland. Zum Abschluss des Treffens galt ein besonderer Genesungswunsch dem erkrankten Mann von Gabriele Lefeber-Kuypers, der der Indienhilfe ebenfalls stets zur Seite steht.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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