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Das Stadtgespräch September 2015

Magazin für Rheda-Wiedenbrück

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46 Das Stadtgespräch anzeigen Da haut’s di zamm! Wir möchten Sie einladen zu Bayerischen Schmankerln vom Buffet Vom Obatzter bis zum Schweinsbraten – erleben Sie bei einer zünftigen Mahlzeit einen Hauch bayerischer Atmosphäre. Freitag, 25.09 / 02.10 / 09.10.2015 ab 18 Uhr | 23,50 € pro Person Tischreservierungen erbeten Landgasthaus Heitmann · Herzebrock · Tel. 0 52 45 / 8 82 30 Erleichterungen beim Kirchensteuerabzugsverfahren Seit dem 1. Januar 2015 sind neben den Banken auch Kapitalgesellschaften, wie zum Beispiel GmbH oder AG, bei der Auszahlung von Kapitalerträgen gesetzlich verpflichtet, zusätzlich zur sogenannten Abgeltungsteuer auch die Kirchensteuer für den Kunden oder Gesellschafter einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Um zu ermitteln, ob eine Kirchensteuerpflicht besteht, muss durch die Kapitalgesellschaft mittels eines automatisierten Verfahrens jährlich beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) im Zeitraum vom 1. September bis zum 31. Oktober die Religionszugehörigkeit der Gesellschafter abgefragt werden. Bisher konnte die Abfrage nur von der Kapitalgesellschaft selbst vorgenommen werden und nicht von einem Dritten, wie zum Beispiel einem Steuerberater. Hierfür musste die Kapitalgesellschaft ein aufwendiges und mehrstufiges Registrierungs- und Zulassungsverfahren durchlaufen. Zukünftig kann jedoch alternativ zum genannten Verfahren die Abfrage durch den Steuerberater der Kapitalgesellschaft erfolgen. Voraussetzungen sind ein entsprechender Papierantrag, der auf Homepage des BZSt zum Download bereitsteht, und die Weiterleitung der daraufhin erteilten Zulassungsnummer an den Steuerberater. Die Datenabfrage erfolgt dann ausschließlich über den Steuerberater, der über einen Vollzugang zum Verfahren verfügen muss. Neben dem erleichterten Abzugsverfahren bestehen darüber hinaus weitere vereinfachende Ausnahmeregelungen. So müssen eine Ein-Personen-Kapitalgesellschaft, bei der der Alleingesellschafter- Geschäftsführer nicht kirchensteuerpflichtig ist, oder eine Komplementär-GmbH einer GmbH & Co. KG, die niemals Gewinne ausschüttet, nicht am Verfahren teilnehmen. Sven Wegener Der Autor ist Steuerberater in der Kanzlei Wortmann & Partner & Co. KG Wirtschaftprüfungsgesellschaft · Steuerberatungsgesellschaft Rheda-Wiedenbrück BLUTSPENDE RETTET LEBEN Einladung zur Blutspende vom 20. bis 25. September 2015 (Kem) Im September öffnet das DRK-Zentrum, An der Schwedenschanze 16 wieder seine Türen für eine gemeinsame Blutspendeaktion mit dem DRK-Blutspendedienst West. Diese beginnt am Sonntag, dem 20. September, 11 – 15 Uhr, und wird von Montag, dem 21. September, bis Freitag, dem 25. September, immer von 16 – 20.30 Uhr, sowie zusätzlich am Mittwoch, dem 23. September, von 10 – 13 Uhr festgesetzt. Andrea Jochim, Geschäftsführerin beim DRK-Ortsverein Rheda-Wiedenbrück, und Helmut Dohmen, Blutspendebeauftragter und Leiter des Sozialen Arbeitskreises, haben gemeinsam mit dem großen Helferteam alle erforderlichen Vorbereitungen für einen

47 reibungslosen Ablauf der Blutspendetage getroffen. Sie möchten neben den vielen treuen Blutspendern möglichst auch noch neue Spendenwillige ansprechen. Der DRK-Blutspendedienst appelliert an alle gesunden Bürger ab 18 Jahren, die Einladung zu den angebotenen Blutspendeterminen des DRK- Ortsvereins wahrzunehmen. »Blut spenden rettet Leben. Vielleicht auch deins!«, macht das Rote Kreuz deutlich. Wie wichtig diese Hilfe ist, soll das nachfolgende Beispiel von der 12-jährigen Schülerin Vanessa deutlich machen. Der Blutspendedienst West stellte es uns zur Verfügung. Sie erlitt einen Reitunfall mit schweren Nierenverletzungen. Für Vanessa lief vor dem Unfall alles wie am Schnürchen. Nachdem sie am Nachmittag ihre heiß und innig geliebte Stute Gina ausgiebig geputzt und gesattelt hatte, machte sie sich auf zum Spring-Parcours. Seit frühester Kindheit hatte sie immer davon geträumt, auf einem Pferd zu sitzen und davonzureiten. Das Mädchen überwand mit Gina die ersten Hindernisse ohne Probleme. Doch dann geriet das sonst so ruhige Pferd unerwartet in Aufregung, stemmte beide Vorderhufe fest in den Boden, bockte und keilte nach hinten aus. Vanessa konnte sich nicht mehr halten und stürzte. Von dem, was danach kam, hat sie nicht mehr viel mitbekommen. Mit dem herbeigerufenen Notarztwagen wurde sie in Windeseile zum nächstgelegenen Krankenhaus transportiert. Mit Verdacht auf eine schwere Nierenverletzung kam sie sofort in den Operationssaal. Innere Blutungen hatten eingesetzt. Bereits vor der Operation bekam sie eine Blutkonserve und während des Eingriffs waren weitere vier Blutkonserven vonnöten. Heute erinnert Vanessa nur noch die Narbe am Bauch an den schweren Reitunfall. Sie ist so lebendig und fröhlich wie eh und je. Und immer noch kann sie es morgens kaum abwarten, bis sie am Nachmittag wieder ihren Kopf an die geliebte Gina schmiegen kann. Auch wenn Vanessa selbst diesen schwarzen Tag zum Glück schnell verdrängt hat, bleibt in den Köpfen ihrer Eltern ein Gefühl der Dankbarkeit gegenüber Lebensrettern, die sich tagtäglich Zeit nehmen und beim Deutschen Roten Kreuz ihr Blut spenden. Sicher kennen Sie ähnliche Beispiele, die zeigen wie wichtig die Blutspende ist, haben es selber aber noch nicht getan. Dabei braucht man nur fünf bis zehn Minuten für die eigentliche Blutspende. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang ganz entspannt liegen. Zum angenehmen Abschluss der lebenswichtigen Hilfe lädt das Rote Kreuz zum wohlschmeckenden Buffet ein. Also jetzt, nach dem Ende der Urlaubszeit – Blutspenden in Rheda-Wiedenbrück. Mitbringen sollten die BlutspenderInnen ihren Unfallhilfe- und Blutspenderpass, bei Erstspendern reicht ein gültiger Personalausweis. Weitere Auskünfte bei Andrea Jochim, bzw. Helmut Dohmen, Ruf 05242- 5788920. SPENDE DES DEKANATS AN NOTFALLSEELSORGE IM KREIS GT Menschen in Not nicht alleine lassen »Ich finde es gut, dass sich eine christliche Gesellschaft um andere kümmert«, betont Dechant Josef Dieste. »Die Notfallseelsorge lässt Menschen in ihrer Not nicht allein.« Darum freut sich der Leiter des Dekanats Rietberg-Wiedenbrück, dass er nun im Namen aller Gemeinden eine Spende in Höhe von 4.000 € an die Notfallseelsorge (NFS) im Kreis Gütersloh überreichern kann. Da sich die NFS im heimischen Kreis ausschließlich durch Spenden finanziert, ist Marco Beuermann, Sprecher der NFS, besonders dankbar über diesen stattlichen Betrag. Im Sommer 2000 wurde die NFS als Kooperation des Kreises Gütersloh, der Ev. und Kath. Kirche, des Malteser Hilfsdienstes und des Deutschen Roten Kreuzes gegründet. Alle Kooperationspartner unterstützen die NFS auf unterschiedliche Weise. »Das kann durch Sachspenden wie das zur Verfügung stellen von Fahrzeugen oder Räumlichkeiten geschehen, aber auch durch Geldspenden, die etwa in Gottesdiensten eingesammelt werden«, erklärt Gemeindepfarrer Marco Beuermann. Gerade die Kirchen sind im Bereich der NFS besonders aktiv und bieten kostengünstige Aus- und Fortbildungen an, von denen auch die 35 Mitglieder der Gütersloher NFS regelmäßig profitieren. Das ehrenamtliche Team wurde im letzten Jahr zu 85 Einsätzen gerufen, um dann vor Ort psychosoziale Akuthilfe zu leisten.

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