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Das Stadtgespräch September 2015

Magazin für Rheda-Wiedenbrück

22 Das

22 Das Stadtgespräch Bis zu 200 Asylsuchende finden Platz in dem Schlafsaal der Notunterkunft. Während der Nachtruhe ist der Schlafsaal für Männer und Frauen getrennt. Die Kinder bleiben bei ihren Müttern. ANDRÉ KUPER, MDL Heftige Kritik an die Abwicklung der Flüchtlingsströme durch das Land NRW »Die Doppelstadt ist das beste Beispiel – die Landesregierung stellt die Kommunen vor für diese kaum noch lösbaren Aufgaben. Der Zustand in der Abwicklung der Flüchtlingsströme seitens der Landesverantwortlichen ist katastrophal«. Diese Aussage traf MdL André Kuper, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und ausgewiesener Experte in der Flüchtlingsthematik am 12. August mit Blick auf die neue Notaufnahmeeinrichtung in Rheda-Wiedenbrück … »Dienstags wird mitgeteilt es kommen ungefähr so und so viele Hilfesuchende, dann hat eine Kommune bestenfalls eine Woche, aber nur bestenfalls, Zeit, alles vorzubereiten. Aber für welche Personenkreise, das sehen die Organisatoren vor Ort dann, wenn die Busse anrollen. So geht das nicht. Die Landesregierung versucht sich damit aus ihrer Verantwortung zu ziehen. Aber diese liegt nun einmal bei ihr… Bis die Busse anrollen, weiß niemand, wer kommt, wie viele Frauen, wie viele Kinder dabei sein werden. Niemand weiß, wie die Bedarfe sind an eine Erstversorgung, wie die medizinische Situation ist … Rheda-Wiedenbrück hatte keine Info, keinen Hinweis und auch die Flüchtlinge selbst sind ohne eine vom Land abgestellte Begleitung ins Ungewisse geschickt worden. Die Busse standen einfach plötzlich da. Damit werden aber Probleme heraufbeschworen, die mit ein wenig mehr logistischem Einsatz seitens der Landesregierung gar nicht erst aufkommen müssen«, ärgert sich Kuper über die zunehmend »teilnahmslose Anordnungspolitik«. Den Rheda-Wiedenbrückern um Theo Mettenborg und Ordnungsamtschef Heinz-Dieter Bremehr (sowie dem DRK und anderen Beteiligten) bescheinigte Kuper … eine wirklich ausgezeichnete Vorbereitung. Dem Land warf er »Orientierungs- und Planlosigkeit vor. Da werden nur noch Zahlen notiert, um alles andere müssen sich die Kommunen kümmern, vor allem um die menschlichen Schicksale.« … Kritik äußerte der frühere Rietberger Bürgermeister zudem an einer Einladung Innenminister Jägers, der hatte für den 12. August die Bürgermeister jener Kommunen, die von der Einrichtung von Notaufnahmelagern betroffen sind, zu einer Gesprächsrunde nach Düsseldorf eingeladen. »Viel zu spät«, so André Kuper. »Die Verantwortlichen müssen vorher vertrauensvoll eingebunden werden ehe die Zuweisungen kommen und nicht erst wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.«

23 Jubilare und Ehrengäste: (v. l.) Norbert Wellmann, Bürgermeister Theo Mettenborg, Christa Frisch, Jochen Sänger, Bärbel Heineke-Schlubach, Edeltraud Sänger, Dietrich Sabrowski, Jürgen Jentsch 70 Jahre AWO in Rheda-Wiedenbrück Viel Lob für die geleistete Arbeit (Kem) Der 15. August 2015 war ein großer Tag für die AWO in Rheda- Wiedenbrück: Die Vorsitzende Christa Frisch konnte zu der Jubiläumsfeier im Domhof viele Gäste begrüßen, die gekommen waren, um die Freude der AWO über ihr 70jähriges Bestehen zu teilen. Nach Recherchen des Heimatfreundes Jochen Sänger, der zu dem Jubiläum eine Dokumentation über die Geschichte der heimischen AWO verfasst hatte, trafen sich die Gründungsmitglieder der AWO zur konstituierenden Versammlung am Sonnabend, dem 1. September 1945 im Rhedaer Kino an der Bahnhofstraße. Der Vorsitzende des Präsidiums des AWO Bezirksverbandes Ostwestfalen-Lippe e. V., Norbert Wellmann, lobte seine akribische Arbeit: »Es ist erstaunlich, was Sie zusammen getragen haben.« Und ebenso erstaunlich sei es wie die AWO sich in Rheda- Wiedenbrück in der Nachkriegszeit entwickelt habe. Die AWO machte aus wenig viel. Sie unterhielt eine Nähstube, kümmerte sich um die heimkehrenden Kriegsgefangenen und um die Integration der Flüchtlinge, sie sammelte Kleidung und Brennstoffe und verteilte die Dinge an Bedürftige. In den sieben Jahrzehnten ihres Bestehens sei die AWO nicht müde geworden sich für andere einzusetzen. Heute liegt der Schwerpunkt in der Seniorenarbeit. Daneben halten die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen verschiedene Angebote bereit, wie z. B. Erzählkaffee, Spiele mit Senioren, Kaffeerunde. Darüber hinaus ist die AWO Träger wichtiger Einrichtungen. Dazu gehören die drei Kindertagesstätten »Die kleinen Fürsten«, »Am Emssee« und »Am Faulbusch« sowie die Einrichtung »Betreutes Mutter-Kind-Wohnen« an der Bahnhofstraße. Die Kindergartenkinder sowie Moritz Linnhoff und das Querflötenensemble »Flautolino Maxi« begeisterten die Festgäste mit Gesang, Tanz und Theater. Das fröhliche Miteinander gefiel auch Bürgermeister Theo Mettenborg, der nicht lange zögerte, als die kleinen Dötze ihn zum Mittanzen aufgefordert hatten. Enthusiastisch rief er dem Geburtstagskind zu: »Ich finde es toll, dass es Sie gibt und Sie sich für die Menschen dieser Stadt einsetzen. Ohne Sie wäre Rheda-Wiedenbrück ein Stückchen kälter.« Und mit Blick auf die Vorsitzende: »Sie tragen Sonne im Herzen.« Der Vorsitzende des AWO-Kreisverbandes Jürgen Jentsch wandte sich an die Öffentlichkeit mit dem Wunsch: »Ich würde mich freuen, wenn die von Ihnen gelebte Willkommenskultur in der Nachkriegszeit den Menschen gezeigt würde, die heute zu uns kommen. Für ihr langjähriges Engagement für die AWO ehrte er die Silber-Mitgliedsjubilare Christa Frisch, Edeltraud und Jochen Sänger, Bärbel Heineke-Schlubach und Dietrich Sabrowski. KRAUS WAR GESTERN P.S. Es erwartet Sie ein großes Torwandschießen mit super Preisen! GELD-ZURÜCK GARANTIE 30 Tage zur Probe Kauf ohne Risiko Mit dem neuen Miele FashionMaster verliert die ungeliebte Bügelarbeit ihren Schrecken. Die perfekte Kombination aus Bügeleisen, Dampferzeuger und Bügeltisch entknittert jedes Bügelproblem in Rekordzeit. Überzeugen Sie sich selbst und bringen Sie Ihr ungebügeltes Hemd gleich mit zum Altstadtfest in Rheda am 13.9.15 von 13.00-18.00 Uhr Unsere Miele-Fachberatung berät Sie gern. Sie finden uns auf dem Altstadtfest in Rheda in Höhe des Carpe Diem, Großer Wall! Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

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