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Das Stadtgespräch September 2015

Magazin für Rheda-Wiedenbrück

20 Das

20 Das Stadtgespräch Die ehrenamtlichen DRK-Helfer Holger Geistmeier, Alexander Steinberg und Kai Zimmermeier bauten die Betten in der Notunterkunft auf. Mit großem Enthusiasmus schafften sie alle 45 Sekunden die Fertigstellung eines Bettes. Von 0 auf 100 km/h in 6,5 Sek. Für Sportsfreunde und PS-Liebhaber. Golf GTI BlueMotion Technology 2.0 l TSI 162 kW (220 PS) 6-Gang 2 Schwarz, „Business Premium“-Paket inkl. Navigation, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. Geschwindigkeitsbegrenzer, Proaktives Insassenschutzsystem, „Guide & Inform“ Laufzeit 1 Jahr, 4 Türen inkl. el. Fensterheber hi., 18“ LM-Räder „Austin“, Xenon-Scheinwerfer, SHZ vo., Fahrprofilauswahl, Licht-und-Sicht-Paket, Fahrlichtschaltung automatisch, mit Tagfahrlicht, „Leaving home“-Funktion und manueller „Coming home“-Funktion, Fernlichtregulierung „Light Assist“, Innenspiegel automatisch abblendend, Regensensor, Navigationsdaten für Europa auf SD-Karte, Navigationsfunktion „Discover Media“, Nebelscheinwerfer, Radio „Composition Media“, abgedunkelte Seitenscheiben hi. und Heckscheibe, Telefonschnittstelle u.v.m. Thiel Preis 1 : 27.990,00 € UPE 2 33.904,00 €. Sie sparen: 5.914,00 € Abbildung zeigt Sonderausstattung. Irrtum, Änderung, Zwischenverkauf vorbehalten. 1 Thiel Preis inkl. Überführung und Zulassung. Gilt nur bei gleichzeitiger Inzahlungnahme Ihres Gebrauchtwagens (ausgenommen Audi, SEAT, Skoda, Porsche, Volkswagen Nfz) mit mind. 4 Monaten Zulassungsdauer auf Ihren Namen. 2 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers inkl. Überführungs- und Zulassungskosten. Auto-Zentrale Karl Thiel GmbH & Co. KG Bielefelder Str. 55, 33378 Rheda-Wiedenbrück, Tel. +49 5242 59 05-0 www.thiel-gruppe.de inkl. Überführung und Zulassung die thiel-gruppe gefällt mir: www.facebook.com/thielgruppe bändchen mit einer fortlaufenden Nummer. Es hat quasi die Funktion eines Ausweises. Sein Tragen berechtigt beispielsweise zum Betreten der Notunterkunft und zum Empfang der Speisen. Den Kindern sollen Spielmöglichkeiten angeboten werden. Nicht geplant sei die Trennung des Schulviertels von dem Außenbereich der Notunterkunft durch einen Zaun, klärte Hans-Bernd Hensen vom Ordnungsamt. »Wir sehen die Asylsuchenden als Gäste im Schulzentrum.«, sagte er. Ebenfalls der Bürgermeister geht von einem normalen Miteinander des Schulbetriebes und der Notunterkunft aus. Die Bevölkerung im Kreis Gütersloh steht den Flüchtlingen insgesamt sehr hilfsbereit gegenüber und bietet dem DRK durch Sachspenden und die freiwillige Mithilfe eine sehr gute Unterstützung an. Diese Erfahrung des Kreis-DRK bestätigte für Rheda- Wiedenbrück ebenfalls Hans- Bernd Hensen. Bürgerinnen und Bürger können ihre Spenden im DRK-Zentrum Rheda-Wiedenbrück, An der Schwedenschanze 16, 33378 Rheda-Wiedenbrück, abgeben, teilte die Städtische Pressesprecherin Maximiliane Plöger mit. Das DRK freut sich über jede Sachspende, bevorzugt werden zurzeit Kleidung – vor allem neuwertige Unterwäsche und Kleinkinderbekleidung – sowie kleine Spielzeuge wie Kuscheltiere. Die Spenden können jederzeit zu den Geschäftszeiten des DRK-Ortsvereins von Montag bis Freitag, 9 bis 16 Uhr, abgegeben werden. Eine Abgabe von Spenden direkt an der Notunterkunft ist nicht möglich. Zum Betrieb des Standorts sucht das DRK noch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Wahrnehmung allgemeiner betreuungsdienstlicher und sanitätsdienstlicher Aufgaben im Tagdienst. Darüber hinaus freut sich das DRK über weitere Beschäftigungsangebote und ehrenamtliches Engagement. Wer sich ehrenamtlich engagieren will, kann sich direkt per E-Mail unter fluechtlingshilfe@kv-guetersloh.drk.de an das Ehrenamtsmanagement des DRK wenden. An der Mithilfe interessierte Ärzte können sich bei Nicole Pollklas vom Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Ordnung und Umwelt telefonisch unter 05242 963 241 oder per E-Mail an nicole.pollklas@gt-net.de melden. Die gelebte Solidarität mit den Flüchtlingen vieler Bürgerinnen und Bürger in Rheda-Wiedenbrück durch Sachspenden oder die freiwillige Mithilfe spiegelt die Betroffenheit der Menschen über das erlittene Schicksal der Flüchtlinge wider. Für diese Hilfsbereitschaft kann den Mitbürgerinnen und Mitbürgern nur »Danke« gesagt werden. Raimund Kemper

21 Die Mitglieder des Krisenstabes beim Ortstermin Flüchtlinge, die in unserer Stadt bleiben (Kem) Derzeit leben über 300 Asylbewerber und ausländische Flüchtlinge in Rheda-Wiedenbrück. Täglich kommen zwischen 600 und 800 Menschen aus Krisengebieten nach Nordrhein-Westfalen, die dann auf die Städte und Landkreise verteilt werden. Die Stadt plant mit 27 Neuankömmlingen pro Monat – diese Zahl basiert auf einer Prognose des Bundes. Aufgrund der jüngsten Entwicklung ist es denkbar, dass sich diese Zahl noch erhöht. Für die Unterbringung der Flüchtlinge werden dringend feste Unterkünfte oder Wohnungen gesucht. Die vorhandenen Unterkünfte sind teilweise überbelegt. Zur Lösung der drängendsten Raumproblematik richtete die Stadt die an der Matthias-Claudius- Schule leer stehenden Schulpavillons für die Nutzung als Wohnquartiere für die Flüchtlinge her. Die Kapazität des Gebäudes liegt bei etwa 24 Personen. Sicherlich ist nicht auszuschließen, dass auch früher oder später auf die leer stehenden Pavillons der Osterrath-Realschule – trotz der unmittelbaren Nähe zum Schulbetrieb – zurückgegriffen werden muss. Die Not der Flüchtlinge schreibt eigene Regeln. Ehemaliges St. Elisabeth Hospital wird zur Flüchtlingsunterkunft Die Stadt Rheda-Wiedenbrück wird nach Abstimmung mit dem Verein Katholischer Altenhilfeeinrichtungen Hamm (VKA) und der Katholischen Kirchengemeinde St. Clemens das derzeit leerstehende sogenannte »Alte Krankenhaus« am Seniorenzentrum St. Elisabeth herrichten und voraussichtlich ab Herbst rund 50 Menschen dort unterbringen. »Wir sind dankbar, dass uns der VKA als Träger des Seniorenzentrums St. Elisabeth das Gebäude für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung stellt«, so Bürgermeister Theo Mettenborg. »Ebenso wertvoll sind die Angebote und Spenden der Kirchengemeinde.« Zurzeit laufen erste vorbereitende Maßnahmen in dem Gebäude an. Neben zusätzlichen Duschen wird auf jeder Etage eine Küche eingebaut. »Den Menschen, die zu uns kommen, wird es an allem fehlen«, erklärt Pfarrer Thomas Hengstebeck von der St. Clemens-Kirchengemeinde. »Es braucht Hilfen vielfältiger Art, sowohl im materiellen Bereich, aber auch mit Blick auf die Integration.« Die betroffenen Anwohner werden von der Stadtverwaltung zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, auf der ihnen u.a. Ansprechpartner genannt werden. NEUERÖFFNUNG am 5. September 2015 Lange Straße 49 | 33378 Rheda-Wiedenbrück

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