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Das Stadtgespräch März 2018

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42 TIPPS

42 TIPPS Das Stadtgespräch Bann ziehen. Man fiebert die ganze Zeit mit den beiden mit, hofft und bangt und ist am Ende völlig überwältigt. Erschienen ist »Was bleibt sind wir« im Heyne Verlag als Paperback, hat 384 Seiten und ist erhältlich in der Buchhandlung bücher-güth für 12,99 Euro. JUGENDBUCH: MONA KASTEN »Coldworth City« Mona Kastens Erfolgsrezept ist eigentlich ganz einfach: Sie mischt coole Superhelden-Action mit einer großen Lovestory. Geboren 1992, studierte sie Bibliotheks- und Informationsmanagement in Hamburg, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Heute lebt sie gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Katzen sowie unendlich vielen Büchern in Niedersachsen, liebt Koffein in jeglicher Form, lange Waldspaziergänge und Tage, an denen sie nur schreiben kann. Ende 2014 veröffentlichte sie ihren Fantasy-Jugendroman »Schattentraum. Hinter der Finsternis«, für den sie im März 2015 den Indie Autor Preis gewann. Mit ihrem Roman »Begin Again« gelang ihr auf Anhieb der Sprung auf die Spiegel- Bestsellerliste. Nun also ihr neuester Roman, der ebenfalls Bestsellerpotential hat. Zum Inhalt: Vor drei Jahren täuschte Raven ihren Tod vor, um der skrupellosen Forschungsorganisation AID zu entkommen. Seitdem ist sie auf der Flucht, denn Raven ist eine Mutantin, die über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt, und AID würde alles tun, um sie wieder in ihre Gewalt zu bringen. Seit ihrer Flucht lebt Raven unerkannt in Coldworth City – bis der verschlossene Wade auftaucht und ihr anbietet, sie im Umgang mit ihren Fähigkeiten zu unterrichten. Damit ist die Zeit des Versteckens vorüber, denn schon bald sehen sich Raven und Wade einer Verschwörung gegenüber, die nicht nur das Ende der Mutanten bedeuten, sondern auch die ganze Welt ins Chaos stürzen kann. Erschienen ist »Coldworth City« bei Knaur, 319 Seiten, 12,99 Euro. Wer die Autorin live erleben möchte, kann das bei der Leipziger Buchmesse am 16. Bis 18. März tun. DVD Mädelstrip Ich empfand den Kauf von »Mädelstrip« durchaus als Risiko, denn die Gefahr, dass ein Film mit zwei Amerikanerinnen, die in Südamerika in brenzlige Situationen geraten, die klassische Variante enthält, ist groß. Und diese Variante heißt natürlich: Kreischende Blondinen zappeln planlos durch den Dschungel. Na gut, ein bisschen was davon hat »Mädelstrip« schon, aber nicht so viel, wie man befürchten könnte. Das ist auch wirklich gut so! Emily Middleton (Amy Schumer) wird überraschend von ihrem Freund verlassen. Doch weil sie spontan ist und überhaupt nicht einsieht, den geplanten Trip nach Südamerika ausfallen zu lassen oder alleine zu machen, schnappt sie sich einfach ihre Mutter Linda (Goldie Hawn) als Begleitung, auch wenn die sich zunächst sträubt. Eine chaotische Reise beginnt, bei der die quirlige Tochter und die übervorsichtige Mutter sogar im Knast landen und von Kriminellen entführt werden. Schlussendlich sehen sie aber ein, dass sie ihre Differenzen begraben müssen, um die verrückte Situation zu überstehen, in die sie geraten sind. Und wider Erwarten entpuppen sich die beiden als Team, das zwar zunächst einmal

TIPPS 43 lernen muss, sich zu ergänzen, dann aber doch einigermaßen funktioniert. Der Apfel fällt dann doch nicht so weit vom Stamm. Dass das Ganze funktioniert liegt natürlich an Stand-up-Comedian Amy Schumer und Oscar-Gewinnerin Goldie Hawn, deren bester Streifen für mich »Overboard – Ein Goldfisch fällt ins Wasser« von 1987 ist – in diesem Jahr wurde Amy Schumer übrigens eingeschult. In den 15 Jahren Pause, in der Goldie Hawn keinen Kinofilm mehr drehte, hat sie jedenfalls kein bisschen von ihrem komischen Talent eingebüßt. HÖRBUCH: JAN WEILER »Eingeschlossene Gesellschaft« So musste es ja kommen. Dass ein ebenso begnadeter wie gnadenloser Autor, wenn es um sich selbst und um die eigene Familie geht, auch irgendwann bei den Lehrkräften seiner Kinder landet, ist voraus zu sehen gewesen. Den angeheirateten italienischen der Verwandtschaft kennen alle, die »Maria, ihm schmeckt’s nicht« gelesen, gehört oder als Film gesehen haben. Und das waren nicht wenige. Und auch die Kinder, die »Pubertiere« kennt ein recht großer Fan- Kreis. Wie muss das für die armen Teenies sein, wenn sie befürchten müssen, dass ihre sämtlichen Macken Teil von Büchern, Filmen oder Bühnenshows werden können? Nun, diesmal werden sie zugunsten des pädagogischen Biotops der höheren Lehranstalt verschont. An einem Freitagnachmittag sitzen sechs Mitglieder des Lehrkörpers eines städtischen Gymnasiums im Lehrerzimmer. Da ist Holger Arndt, der joviale Schüleranwalt, ihm gegenüber Klaus Engelhardt, der konservative Pauker sowie Bernd Vogel, der einsame Nerd. Der Zyniker Peter Mertens und die bissige Hexe Heidi Lohmann haben sich praktisch nichts zu sagen und alle gemeinsam stehen sozial über Bettina Schuster, der unerfahrenen Referendarin. Als es nach Unterrichtsschluss an der Tür klopft, steht zur Überraschung aller aber kein Schüler, sondern ein ehrgeiziger Vater davor, der für die Abiturzulassung seines Sohnes kämpft – mit allen Waffen. Muss noch erwähnt werden, dass neben Jan Weiler, der wieder selbst Sprecher ist (das ist nicht bei allen Autoren eine gute Idee, bei Weiler schon!) auch Annette Frier wieder mit von der Partie ist? Annette Frier erhielt ihre Schauspielausbildung am Theater der Keller in Köln und ist bis heute dem Theater treu geblieben – sowohl als Schauspielerin als auch als Regisseurin. Einem großen Fernsehpublikum ist sie durch ihre Rollen als Schauspielerin und als Komikerin unter anderem durch die Serien Hinter Gittern, SK Kölsch, Schillerstraße und vor allem Danni Lowinski bekannt. In Weilers Hörspielen verkörperte sie die perfekte Sabine! Und auch in »Eingeschlossene Gesellschaft« brilliert sie wieder neben den weiteren Vollblutschauspielern, die dieses Hörspiel zum Erlebnis machen. Erschienen beim Hörverlag, eindreiviertel Stunde Hörzeit auf zwei CDs, 10,95 Euro.

Das Stadtgespräch - Magazin für Rheda - Wiedenbrück

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