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Das Stadtgespräch März 2018

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34 Das

34 Das Stadtgespräch Soft & Cross Brötchen mit Hartweizengrieß & Olivenöl Viel Geschmack durch lange Reifezeit „slow-baking“ Zum Einführungspreis! Klingelbrink 11 | 33378 Rheda-Wiedenbrück (Hinten v.l.) Andreas Schüngel, Michaela Koroch (Vorstandsmitglied), Mahmoud Jasem, Alexander Misiewick, (vorne v. l.) Thorsten Klute (AWO-Vorstand), die Jubilare Franz Zinselmeier und Hans Newiger, Brigitte Frisch-Linnhoff (SPD-Vorsitzende) TAG GEGEN RASSISMUS UND DISKRIMINIERUNG AWO und SPD sind dabei (Kem) »Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und die SPD in Rheda-Wiedenbrück wollen am 21. März 2018 gemeinsam die Bevölkerung für das Thema der Diskriminierung aufgrund unterschiedlicher Hautfarbe, Herkunft und anderer Ursprünge sensibilisieren«, erklärte Thorsten Klute, neuer Vorstand im Arbeiterwohlfahrt-Bezirk Ostwestfalen Lippe. Er war zu Gast beim SPD-Ortsverein Rheda- Wiedenbrück. Auf der Veranstaltung der Sozialdemokraten im Sporthotel stimmte er mit der SPD-Vorsitzenden Brigitte Frisch-Linnhoff überein: »Wir wollen an dem von der UNO ausgerufenen Gedenktag zur Erinnerung an das Massaker von Sharpeville 1960 (niedergeschlagene Demonstration gegen die Apartheid in Südafrika) einen starken Impuls setzen gegen physische Gewalt sowie gegen subtilen und schleichenden Rassismus und anderen auslösenden Faktoren von Ausgrenzung«. Die Aktion steht nicht für sich allein. Der Kampf gegen Diskriminierung ist für die AWO und SPD seit jeher eine Herzensangelegenheit. Die AWO eröffnete jüngst in Gütersloh eine Servicestelle für Antidiskriminierung. Die Institution ist Ansprechpartner für Menschen in Ostwestfalen-Lippe, die unter Diskriminierung leiden, egal ob Rassismus, Sexismus, Altersdiskriminierung oder etwa Ableismus (Diskriminierung von Behinderten). Mit der Beratungsstelle »Wegweiser« in Bielefeld / Herford bietet die AWO zudem Informationen, Beratung und Hilfe als Prävention vor und zum Ausstieg aus dem gewaltbereiten Salafismus.Thorsten Klute und Brigitte Frisch-Linnhoff freuten sich, auf der mit über 60 Anwesenden sehr gut besuchten Veranstaltung auch zwei Goldjubilare der SPD ehren zu können. Ihre Glückwünsche galten Franz Zinselmeier und Hans Newiger. »Wir danken euch für die Jahrzehnte lange Treue und Mitarbeit«, sagte die Vorsitzende. Stellvertretend für die vielen Eintritte in den zurückliegenden Monaten stellte sie zudem Andreas Schüngel, Mahmoud Jasem und Alexander Misiewick als neue Mitglieder vor. Mit einem gemeinsamen Frühstück klang die Versammlung in gemütlicher Runde aus. BREITE ZUSTIMMUNG ZUR VERANSTALTUNGSHALLE BREITE ZUSTIMMUNG ZUR VERANSTALTUNGSHALLE Plätze für Taxis und Busse fehlen (Kem) Die Wortmeldungen in der Fragerunde zur Informationsveranstaltung über den aktuellen Stand der Planungen zur Stadthalle machte eine große Zustimmung zu diesem Projekt sichtbar. Die im Luise- Hensel-Saal anwesenden Vereinsvertreter nebst den interessierten

35 (V. l.) Dr. Georg Robra, Christine Zeller, Evelyn Wendt-Salmhofer und Alexander Reßlhuber Die Nordansicht der Stadthalle Bürgerinnen und Bürgern stellten primär Fragen zu Details der Planungen. Beispielsweise war es für die Musical-Fabrik wichtig, ob bei ihren Aufführungen der Anfang des aufsteigenden Gestühls vorgezogen werden kann. Antwort: »Das System gibt diese Möglichkeit her«. Und für die Karnevalsvereine sind ausreichende Künstlerräume für die sehr große Zahl der Aktiven von Bedeutung. Auch dieses Anliegen sowie die Frage nach den Gegebenheiten zur Vorführung von Kino-Filmen konnten positiv beantwortet werden. Ferner ging es um die Möglichkeit der Entfernung von »Graffiti« von der äußeren Metalloberfläche. Die Vertreter des anwesenden pbr-Büros, Evelyn Wendt-Salmhofer und Alexander Reßlhuber, versicherten, dass die Oberfläche eine sehr hohe Farbechtheit habe. Beschädigte Platten könnten ersetzt werden. Gemeinsam mit den Schützenvereinen sprachen die Karnevalsgesellschaften den Taxiverkehr an. Die Idee, diese auf der Hauptstraße warten zu lassen, fand keine Zustimmung. Einer Klärung bedurfte die von den Emsmöwen angesprochene Abstellmöglichkeit für mehrere Busse. Die städtische Projektbeauftragte Christine Zeller versprach, beide Themen mit zur weiteren Bearbeitung zu nehmen. Ratsmitglied Dirk Kursim (SPD) schlug vor, Stellplätze von dem Parkplatz der Stadthalle für den Taxiverkehr abzuzweigen. Die Busse könnten nach dem Verlassen der Fahrgäste auf einem öffentlichen Parkplatz bis zum Ende der Veranstaltung warten. Kommentar Natürlich besteht noch genug Zeit, um für die Unterbringung der Taxis und Busse eine Lösung zu finden. Ihre Stellplätze sind so anzulegen, dass sie von beiden Seiten zu erreichen sind. Für Busse ist mindestens eine Wartezeit von 30 Minuten anzusetzen, wenn ihr Parkplatz sich abseits der geplanten Veranstaltungshalle befindet. Einfacher wäre es gewesen, wenn die angesprochene Lösung von vornherein in das Gesamtkonzept für die Veranstaltungshalle eingeflossen wäre. Die nun entstandene Situation macht einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist, kommunale Projekte öffentlich in einem Ausschuss des Rates zu diskutieren und von den Planungen betroffene Vereine frühzeitig einzubeziehen. Die Chancen, dass dadurch alle wichtigen Aspekte von vornherein Berücksichtigung in der Konzepterstellung finden, steigen erheblich. Das belegt die Entstehungsgeschichte der neuen Dreifeldturnhalle. Raimund Kemper

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