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Das Stadtgespräch März 2018

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32 Das Stadtgespräch ABHOLPREIS Anlieferung + Anschluss 30,- Euro Rheda-Wiedenbrück Gütersloher Str. 18 Fon 0 52 42 - 94 56-0 Info@elektro-boerger.de www.facebook.com/elektroboerger Mein Tipp als Gesundheitsexperte: Vorteile clever kombinieren. Gesetzlich versichert – privat behandelt. BestMed Kombitarife zur GKV. Zusatzversicherung für gesetzlich Versicherte. Einfach anrufen: 05242 35095 Oder vorbeikommen: ommen: Wolfgang Opitz DKV Deutsche Krankenversicherung AG Hauptstraße 2-4 33378 Rheda-Wiedenbrück Ich vertrau der DKV Das Vorstandstrio Jochen Marks, Ulla Fallner und Dr. Mat Padmos geht mit vereinten Kräften an die Arbeit. BÜRGERINITIATIVE ALTSTADT MIT DREIERSPITZE Neues Wir-Gefühl (Kem) »Es ist eine Aufbruchstimmung zu spüren«, freuen sich Ulla Fallner, Jochen Marks und Dr. Mat Padmos bei unserem Besuch. Sie leiten seit Ende November gemeinsam die Bürgerinitiative Altstadt. Dr. Padmos ist zusätzlich für die Kassengeschäfte zuständig. Bei dem Gespräch war ebenfalls Christiane Vogt (AG »Altstadt Intern«) anwesend. Das vordringliches Ziel, bisher abseits stehende Mitglieder und Altstädter für eine aktive, positive Mitarbeit in der Bürgerinitiative zu gewinnen, hat der neue Vorstand schon jetzt erreicht. Das spiegelt sich zum einen in der beindruckenden Entwicklung der Mitgliederzahl wider: In den zurückliegenden Wochen traten 75 neue Mitglieder in die Initiative ein. Auch die beim Wechsel des Vorstandes ausgetretenen sieben Mitglieder sind zum aktiven Mitmachen eingeladen. Zum anderen lässt sich dieses neue Wir-Gefühl an dem Engagement in der Bürgerinitiative und der Mitarbeit in den beiden neu gegründeten Arbeitskreisen »Altstadtfest« und »Altstadt intern« ablesen. Das wirkt bis in die gesamte Altstadt. Die in kurzer Zeit angestoßenen gemeinsamen Initiativen schweißen die Altstädter zusammen und motivieren sie zur aktiven Zukunftsgestaltung ihres Viertels. Gerade dieser Geist ist es, der die Bürgerinitiative in den ersten Jahrzehnten ihres Bestehens prägte. In den letzten Jahren dagegen hätten sich viele Altstädter als Gäste auf dem Altstadtfest gefühlt. Altstadtfest Die Chancen, dass das Altstadtfest wieder seine alte Blüte erreicht, stehen gut: Schon jetzt ist klar, dass es auf dem Altstadtfest mehr und vielseitigere Musik geben wird. Das machen neben den Standards u. a. einheimische Formationen und Gruppen möglich, die gerne einmal vor einem größeren Publikum auftreten möchten. Sie haben sich zum Teil selber zum Mitmachen angeboten. So können die in den letzten Jahren aufgetretenen Leerlaufzeiten im Programm geschlossen werden. Ein Herzensanliegen ist der Bürgerinitiative die Reaktivierung der Handwerkergasse in der Kleinen Straße. Sie soll wieder zu dem bewunderten Anziehungspunkt für die Besucher werden. Einige erfolgversprechende Kontakte wurden bereits geknüpft. Für die Theken haben sich so viele neue freiwillige Helfer gemeldet, dass ihre Besetzung für die komplette Zeit gewährleistet ist. Damit ist die Haupteinnahmequelle der Bürgerinitiative nachhaltig gesichert. Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Thekenmann-

33 schaften will der Vorstand darüber hinaus versuchen, den bei allen Altstadtfesten beklagten Schankverlust durch Freirunden einzugrenzen. Strukturelle Änderungen gibt es zudem beim Flohmarkt. Er soll sich in Zukunft rund um die Widumstraße konzentrieren. Auf dem Prüfstand steht zudem das Über-Angebot im Imbissbereich. Altstadt intern Die Altstädter sehen die Altstadt durch die wachsende Zahl zweckentfremdet vermieteter Altstadthäuser vor der größten Herausforderung seit dem abgewendeten Kahlschlag von ganzen Straßenzeilen vor knapp 40 Jahren. Die Häuser sind nicht dafür vorgesehen, dass dort bis zu 17 Mieter wohnen. Zudem kümmern sich die neuen Eigentümer in vielen Fällen nicht genügend um die Pflege ihrer Häuser, z. B. dass genügend gelüftet sowie auf Sauberkeit und nachbarschaftliche Ruhe geachtet wird. Die Häuser drohen zu verkommen und zu vermüllen, wiederholt wurden schon Ratten beobachtet, klagten die Vertreter der Bürgerinitiative. Der Arbeitskreis Intern arbeitet an Lösungskonzepten. »Wir werden es den Investoren nicht einfach machen!«, versicherten die Sprecher. Sie denken einmal an direkte Gespräche mit den Eigentümern. Mit den Mietern direkt könne man nicht sprechen. Sie verstehen kein Deutsch und wechseln alle paar Wochen. Ein anderer Weg führt über die Stellen der Stadtverwaltung und den Stadtrat. Es geht um die Klärung der Frage, ob in den angesprochenen Fällen Nutzungsänderungen vorliegen müssen und inwieweit die Stadtverwaltung die Mehrfachbelegungen kontrollieren muss. Um den Wohnwert in der Altstadt zu erhalten, wird unter den Altstädtern zudem diskutiert, ob man die Stadt auf die Wahrnehmung ihres Vorkaufsrechts bei einer drohenden zweckentfremdeten Vermietung anspricht. Ein Ärgernis ist ebenfalls das verbotene Dauerparken in den Altstadtgassen. Dieses führte bereits dazu, dass die Müllfahrzeuge nicht mehr durch die Altstadt fahren. Die Altstädter sind verärgert: »Anstatt darüber zu diskutieren, ob man den Bewohnern der Altstadt das Schieben ihrer Mülltonnen zur Berliner Straße zumuten kann, hätte die Stadt besser den ruhenden Verkehr in den Altstadtgassen kontrolliert.« Zum Abschluss unseres Besuches machten die Vorstandsmitglieder deutlich, dass sie sich über weitere Bürger freuen, die sich für die Ziele der Bürgerinitiative engagieren wollen. Sie verbinden mit der Bitte den Dank für die bereits erfahrene Unterstützung. Sie verstehen das als klaren Vertrauensbeweis, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Haustüren | Fenster | Rollladen | Vordächer | Überdachungen Lindenstraße 55a • 33378 Rheda-Wiedenbrück • Telefon: 0 52 42-40 68 45 0 Mo - Fr: 9.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr, Sa: 9.00 - 12.30 Uhr www.korfmacher-fenster.de • info@korfmacher-fenster.de GmbH & Co. KG Fenster-Sicherheits- Nachrüstaktion Sichern Sie Ihr Zuhause jetzt mit neuen Sicherheitsbeschlägen oder mit Pilzkopfverriegelungen und Sicherheitsschließblechen. ÜBERGABE DER BÜCHER Finanzielles Polster (Kem) Ein unverzichtbares Polster, um auch schlecht laufende Veranstaltungen bei Regenwetter auffangen zu können, wies der Abschluss der Kassenunterlagen bei der Übergabe der Bücher von Klaus-Dieter Weiner an den neuen Vorstand aus. Als er das Amt des Vorsitzenden 2005 übernommen hatte, war die Bürgerinitiative Altstadt mit einem Minus von 5000 Euro finanziell am Ende. Mit einer soliden Programmgestaltung beim Altstadtfest und mit einem vernünftigen Umgang der Finanzen gelang es dem bisherigen Vorstand, das finanzielle Polster zu erwirtschaften und stellte die Bürgerinitiative wieder auf eine gesunde finanzielle Basis. Der bisherige Vorstand hat damit die entscheidenden Weichen für das Weiterbestehen der Bürgerinitiative Altstadt gestellt. Sein Dank gilt allen ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren.

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